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Ohne Stress und Staus

Wie die Brennerautobahngesellschaft den Sommerreiseverkehr möglichst staufrei gestalten will. Und: Was Urlauber vor Reiseantritt beachten sollten.

Die Brennerautobahngesellschaft hat ihr Konzept zur Bewältigung des diesjährigen Sommerreiseverkehrs vorgestellt. „Wir haben uns darauf vorbereitet, unseren Kunden eine bestmögliche Dienstleistung zu bieten“, sagte Präsident Hartmann Reichhalter am Montag.

Er nannte konkret die unlängst außerordentlich durchgeführten und abgeschlossenen Instandhaltungsarbeiten, den Verzicht auf Baustellen tagsüber, die Zusammenarbeit mit der Straßenpolizei, die Aufstockung des Personals an den Mautstellen, den täglichen Einsatz von dreißig Einheiten der 82 Fachkräfte für Verkehrsdienste, den pünktlichen Verkehrsinformationsdienst und allgemein ein dynamisches Verkehrsmanagement, das von einer geregelten Einfahrt an den Mautstellen bis zu einer Anpassung der Geschwindigkeit zur Vermeidung eines Stop-and-Go-Verkehrs reiche.

„Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2021“, erklärte Geschäftsführer Diego Cattoni, „haben wir bereits 29,3 Millionen Euro in die Instandhaltung der Autobahnstrecke investiert.“ Allein elf Millionen Euro wurden für Asphaltierungsarbeiten ausgegeben.

Die Brennerautobahngesellschaft empfiehlt dringend, sich vor Reiseantritt über die Verkehrsbedingungen und -vorhersagen zu informieren und  an den traditionell verkehrsreichen Tagen die Stunden mit kritischem Verkehrsaufkommen zu vermeiden (siehe dazu auch die Info-Grafik).

„Durch den Covid-19-Gesundheitsnotstand“, sagte Präsident Hartmann Reichhalter, „haben wir noch nie dagewesene Verkehrseinbrüche erlebt, auf die rapide Wiederaufschwünge folgten – so wie glücklicherweise in diesen Tagen.“

Der technische Generaldirektor Carlo Costa erläuterte: „Seit den 1990er Jahren hat der Verkehr auf der A22 um 100 Prozent zugenommen. An Tagen mit kritischem Verkehrsaufkommen verzeichnen wir mehr als 36.000 Transite täglich in nur eine Fahrtrichtung.“ Dabei sei das Benutzerservicezentrum CAU das Herzstück. „Mithilfe von 226 Kameras, 82 Fachkräften für Verkehrsdienste, 25 Wetterstationen und 403 Notrufsäulen die Autobahnstrecke überwachen wir den Verkehr, unsere dynamischen Verkehrsflusssimulationen ermöglichen es uns, die Dauer und das Ausmaß von Staus vorherzusagen und in der Folge frühzeitig zu intervenieren“, so Costa.

Die Brennerautobahngesellschaft hat auch ein neues Angebot für die Nutzer des Messenger-Dienstes Telegram vorgestellt: Wer die automatische Chatfunktion der A22 abonniert, kann Informationen über Verkehr, Verkehrsprognosen und Dienstleistungen entlang der Autobahnstrecke von Ladestationen für E-Fahrzeuge bis zu Wohnmobilstellplätzen abfragen und personalisieren. Im Notfall besteht zusätzlich die Möglichkeit, einen exakten Standort zu übermitteln.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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