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Bessere Stromversorgung

Foto: LPA/Ortofoto

Die Stromversorgung in Gröden soll verbessert werden. Dazu hat die Landesregierung die Bauleitpläne mehrerer Gemeinden abgeändert.

Zwei unterirdische 20kV-Mittelspannungsleitungen von der Primärkabine „Lajen Sia“ zu den Kabinen „Annatal“ und „Überwasser“ sollen die Qualität der Stromversorgung in Gröden weiter verbessern.

Für den Bau der Leitungen hat die Landesregierung auf Vorschlag der Landesrätin für Natur, Landschaft und Raumentwicklung Maria Hochgruber Kuenzerheute (6. Juli) die Bauleitpläne der jeweiligen Gemeinden geändert, da der Bau von Landesinteresse ist. Die Änderungen betreffen die Gemeinden Kastelruth, Lajen, St. Ulrich und St. Christina. Den Änderungsantrag hatte die Energiegesellschaft Edyna GmbH eingereicht. Eine strategische Umweltprüfung SUP war dafür nicht notwendig.

Positive Auswirkungen für Umwelt und Landschaft

„Es wird immer wichtiger eine effiziente Energieversorgung sicherzustellen. Der Bau von zwei neuen, komplett unter der Erde verlegten Stromleitungen hat neben einer besseren Versorgung in Gröden auch positive Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft„, freut sich Hochgruber Kuenzer. Die Landesrätin weist darauf hin, dass alle für die Änderungen der Bauleitpläne zuständigen Gremien und Ämter eine positive Stellungnahme für den Eingriff abgegeben haben.

Die heutige Entscheidung der Landesregierung erfolgte nämlich auf der Grundlage der positiven Stellungnahmen, auch mit Auflagen, der BezirksgemeinschaftSalten-Schlern und der Landesämter für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord, für Geologie und Baustoffprüfung, für Gewässerschutz, für Landschaftsplanung und für den Straßendienst Salten-Schlern sowie der Landeskommission für Raum und Landschaft.

Bei der Veröffentlichung des Landesregierungsbeschlusses zur Einleitung des Verfahrens zur Änderung der Bauleitpläne im Jänner 2021 hatte es keine Einwände und Stellungnahmen in den Gemeinden Kastelruth, Lajen, St. Ulrich und St. Christina oder beim Land gegeben.

Unterirdische Stromleitung Lajen-Annatal

Die erste unterirdische MS-Stromleitung von der Primärkabine Lajen bis zur Kabine Annatal beginnt an der Grödner Staatsstraße (SS 242)  in Lajen bei der Primärkabine „La Sia“ und folgt der Staatsstraße dann bis zum Beginn der Socrep-Straße vor der Ortschaft St. Ulrich. Über die Socrep-Straße führt die Leitung bis zur Purger-Straße, überquert dann den Grödner Bach und führt auf der Staatsstraße weiter bis zum Kreisverkehr am Tunneleingang, wo sie wieder den Grödner Bach überquert, um die Fußgängerbrücke „Vidalong“ über den Radweg zu erreichen. Anschließend überquert die Linie wieder den Grödner Bach und den Antonius-Platz und führt dann durch den Fußgängertunnel „La Curta“ zur Talstation der Seceda-Seilbahn. Die Leitung endet an der Kabine „Annatal“ nachdem sie über die Straße ins Annatal und die Skipiste verlegt wurde.

Unterirdische Stromleitung St. Ulrich-Überwasser

Die zweite unterirdische Stromleitung startet in der Ortsmitte von St. Ulrich und endet an der Kabine „Zwischenwasser“. Sie beginnt im Zentrum von in St. Ulrich und folgt der Promenade bis zur Minert-Straße und von dort nach der Überquerung des Piz-Baches bis zum Beginn der Rives-Straße und überquert den Grödner Bach und den Jender Bach. Anschließend ist die erneute Querung des Grödner Bachs über die Straße Mulin D’Odum in St. Christina vorgesehen, wo die Errichtung einer neuen Kabine geplant ist.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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