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Einsatz am Klettersteig

Am Dienstagnachmittag kam es am Klettersteig Hoachwool in Naturns zu einem Einsatz mit mehreren zu bergenden Klettersteigbegehern.

Gegen 15.00 Uhr Uhr stürzte die Deutsche P.B. aus Reutlingen kurz unter dem „Bankl“ ins Sicherungsset und konnte daraufhin nicht mehr weitersteigen.

Vier weitere Personen, die sich im Nachstieg befanden, versuchten der Frau zu helfen, aber es ging nichts mehr weiter.

Daraufhin wurde die Bergrettung Meran aufgeboten.

Diese kam über verschiedene Wege zur Verunfallten: eine Mannschaft flog mit dem Rettungshelikopter Pelikan 3 zur Unfallstelle, eine weitere stieg zu Fuß auf, und eine dritte wartete in Bereitschaft.

Die Bergung der Frau stellte sich als schwierig heraus, da ein sehr starker Fallwind den Einsatz des Hubschraubers stark beeinflusste. So wurde die Mannschaft, die in Bereitschaft war, zum Bankl geflogen. Von dort seilten sie sich zeitgleich mit der aufsteigenden Gruppe zur verunglückten Person ab.

Diese wurde dann abgelassen und auf einen etwas günstigeren Platz gebracht, wo dann die Windenbergung mit dem Hubschrauber durchführbar war. Mit ihr wurde auch ein weiterer Klettersteigbegeher aufgewindet, denn er konnte nicht mehr weiterklettern.

Die verbliebenen drei Personen wurden von einer Mannschaft der Bergrettung Meran und zu ihren Fahrzeugen begleitet.

Die beiden Patienten im Hubschrauber wurden am Zwischenlandeplatz vom Notarzt untersucht und anschließend von der Bergrettung Meran in ihre Urlaubsunterkünfte gebracht. Der Einsatz dauerte über drei Stunden.

Die Bergrettung Meran möchte nochmals klar darauf hinweisen, dass der Klettersteig Hoachwool einer der schönsten hier ist, aber dass es zurzeit dort sehr heiß ist und Begehungen nur frühmorgens beziehungsweise am Abend mit genügend Getränken durchgeführt werden sollten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • exodus

    Wenn man solche Wege begeht sollte man es auch können. Hoffe, dass die Kosten den Superschlauen angelastet werden, für ihre außerordentliche Dummheit, die noch dazu das Leben der Retter in Gefahr bringt, immer das Selbe mir diesen Teutonen….

    • yannis

      warum den Superschlauen die Kosten anlasten ,?

      Superschlau sind wohl jene die zum Zwecke der Tourismus-Industrie solch riskante Möglichkeiten zum den lieben Gott den Tag zu stehlen, geschaffen haben.

  • wichtigmacher

    Diese Sattmanns wollten wohl die silberne Wandernadel holen…..
    Die Piefkesaga lässt grüßen

  • yannis

    Tja und wer hat diese Freizeit-Beschäftigungsanlagen für die Piefke’s erfunden bzw. eingerichtet ?
    Wer profitiert davon am meisten ?

  • novo

    Zuerst treibt man die Touristen mit großem Marketinggetöse in die Berge.
    Dann animiert man sie statt zur Vorsicht zur Selbstüberschätzung.
    Und schlussendlich werden sie von einem ungebildeten Unsympathen, zum letzten Deppen erklärt.

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