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Jetzt impfen die Hausärzte

Foto: LPA/ 123rf

Schon in wenigen Tagen beteiligt sich ein Großteil der Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin an der Corona-Schutzimpfung.

Für Personen über 60 bieten sie die Impfung mit dem Impfstoff von „Johnson und Johnson“ an. Der große Vorteil: dieser Impfstoff muss nur einmal verabreicht werden, um die volle Impfwirkung zu entfalten.

Rund 170 Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin haben Interesse bekundet, sich an der Corona-Schutzimpfungskampagne des Südtiroler Sanitätsbetriebes zu beteiligen. In einem Webinar vergangenen Dienstag wurden letzte Details geklärt.

Ab Mittwoch beginnt die Verteilung von zunächst kleineren Mengen an Impfstoff an die Hausärztinnen und Hausärzte, die sie an Personen über 60 und jene, die die Voraussetzungen gemäß geltendem Impfplan besitzen, verimpfen. Nach und nach ist geplant, die Corona-Schutzimpfung der Hausärzte auszudehnen.

Für Landesrat Thomas Widmann eine unverzichtbare Unterstützung in der Impfkampagne gegen das Corona-Virus: „Die Menschen haben großes Vertrauen in ihre Hausärztinnen und Hausärzte. Gerade bei den aktuellen Fragen rund um die Anwendung der Impfstoffe und beim persönlichen Risikoprofil ist dieses Vertrauen sehr viel wert.“

Generaldirektor Florian Zerzer betont, dass der Südtiroler Sanitätsbetrieb -wie bereits bei der Teststrategie – so viele Partner wie möglich mit ins Boot holen will: „Die Hausärzte haben uns beim Testen stets massiv unterstützt und ihren großen Beitrag zur Bewältigung dieser Pandemie beigetragen. Gemeinsam sind wir stärker und können noch mehr Menschen einen Impftermin anbieten. Voraussetzung bleibt, dass wir genügend Impfstoff bekommen.“

Beim Impfstoff „Janssen“ des US-Produzenten „Johnson und Johnson“ handelt es sich um einen sog. Vektorimpfstoff. Als einziger in der Gruppe der derzeit verfügbaren Impfstoffe (BioNtech, AstraZeneca, Moderna) benötigt man keine Zweitimpfung, bis der volle Impfstoff erreicht ist. Ein Vorteil für Patient und Sanitätsbetrieb: Kein Warten, bis der Impfschutz erreicht ist – und bessere Planbarkeit.

„Bis jetzt haben sich 170 von 300 Ärztinnen und Ärzte gemeldet“, freut sich der geschäftsführende Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli: „Wir gehen davon aus, dass die Zahl noch steigt. Diese Woche starten bereits 30“.

Nähere Informationen zur Impfkampagne und Vormerkung: www.coronaschutzimpfung.it

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • kirke

    Impfen ist das Selbe, wie wenn sie sich bei Regen den Finger in den Hintern stecken, damit er nicht nass wird.
    In Südtirol wimmelt es von Leuten die das machen, weil es ja von der Landesregierung gewünscht wird.
    Der Unterschied besteht nur darin, dass sie den Finger wieder herausnehmen können, der experimentelle Gen- Impfstoff bleibt ihnen ein Leben lang im Körper. Was er dort macht weiss niemand, aber es muss ja gesund sein wenn das jemand behauptet der es selbst nicht weiß.

    • staatsfeind

      @kirke: Genau so ist es. Zudem impfen sich die Leute gegen eine Krankheit, die mit falschen Mitteln diagnostiziert wird, mit einem Unsinns-Kennwert beobachtet wird und die sie ohne Panikmache gar nicht bemerkt hätten. Aber dafür setzen sie gerne mit der Impfung ihr Leben aufs Spiel. Der Darwin-Award kann ein Ansturm erwarten.

    • kuckine

      @kirke: „Was er dort macht weiss niemand, aber es muss ja gesund sein wenn das jemand behauptet der es selbst nicht weiß.“ Bist du Arzt, Virologe, Epidemiologe oder Mediziner?

  • ermelin

    Genau. Trottelforum….

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