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amarcord und das Klenke Quartett

Das Klenke Quartett (Foto: Zandel)

Am Donnerstag 13. Mai um 19.30 Uhr beginnt die Brixner Initiative Musik und Kirche ihr heuriges Konzertprogramm mit einer besonderen Aufführung im Brixner Dom: Das Ausnahme-Vokalensemble amarcord und das Klenke Streichquartett verknüpfen in dem Programm „Da Jesus an dem Kreuze stund“ Vokalmusik von Josquin des Prez und Johann Hermann Schein mit Haydns berühmten „Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuz“.

Das Eröffnungskonzert

Das Klenke Quartett hat sich als eines der bedeutenden deutschen Streichquartette etabliert und gilt „als eine der profiliertesten europäischen Formationen“. Tiefgründigkeit, Gesanglichkeit, und eine Klangintensität bis in den leisesten Ton zeichnen das Quartett aus. Das Ensemble amarcord aus Leipzig ist in der Welt der Vokalensembles längst ein fester Begriff. Manche sagen sogar, eine ganz eigene Klasse. Davon zeugen viele hochgelobte CD- Aufnahmen, Auszeichnungen und internationale Auftritte.

Die Verknüpfung von Haydns Musik mit Werken aus der Renaissance und des Frühbarock verspricht ein besonderes Hörerlebnis. Joseph Haydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuz” wurden schon zur Entstehungszeit hoch geschätzt: „Wenn der Herr Verfasser unmittelbar aus der Seele des sterbenden Mittlers herausgeschrieben hätte: so würde er kaum im Stand gewesen sein, die Empfindungen desselben wahrer und feierlicher darzustellen.“ Haydns Musik löst auch beim heutigen Publikum tiefe Emotionen und Ergriffenheit aus. Abwechselnd dazu wird Vokalmusik von Johann Hermann Schein (aus der Liedersammlung „Cantional“) und Josquin des Préz gesungen, dessen 500. Todestag heuer begangen wird. Die franko-flämische Vokalpolyphonie findet ihren Gipfelpunkt im Werk dieses Mannes, der von Fürsten umworben und von Zeitgenossen und Musikern geschätzt und geachtet wurde wie kein zweiter: Josquin des Préz, Liebling der Götter.

Highlights

Markante Höhepunkte des heurigen Programmes von Musik & Kirche sind die Aufführung von Bachs h-Moll-Messe im Juli, Haydns Oratorium „Die Schöpfung” im August und Händels „Messias” im Dezember. Das Oktober-Symposion ist dem Thema „Kulturelles Gedächtnis. Musik – Religion – Minderheiten” gewidmet, der musikalische Teil wird vom Pianisten Stefan Litwin und vom Kammerchor und der Hofkapelle Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius gestaltet.

Für die Konzertbesuche sind die Vormerkung beim Tourismusbüro Brixen und die “grüne Bescheinigung” erforderlich.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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