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461 Neuinfektionen an Schulen

Foto: lpa

An den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen Südtirols sind in der vergangenen Woche insgesamt 461 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet worden.

Die Zahl der Neuinfektionen an Schulen und Kindergärten steigt weiter an: Für den Zeitraum vom 25. bis zum 30. Jänner 2021 vermeldet die Deutsche Bildungsdirektion insgesamt 461 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Neu verhängt wurden 2.509 Quarantänen. Wie in der Vergangenheit schließen die Zahlen die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal ein.

Neuinfektionen steigen weiter an

Die Kindergärten haben in der vergangenen Woche 63 neue Infektionsfälle gemeldet, 34 davon betreffen Kindergartenkinder, 25 pädagogische Fachkräfte, vier das nicht unterrichtende Personal. An den Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache gab es 149 neue Infektionsfälle, 113 unter den Schülern und 25 unter dem Lehrpersonal sowie elf unter dem nicht unterrichtenden Personal. Die Mittelschulen haben 67 Neuinfektionen gemeldet: Betroffen sind 41 Jugendliche, 15 Lehrpersonen und elf nicht unterrichtende Mitarbeitende. Von den Oberschulen wurden 108 Neuansteckungen gemeldet (85 Schüler, 18 Lehrpersonen und fünf nicht unterrichtende Personen) und an den Berufsschulen 74 (55 Schüler, 14 Lehrpersonen, fünf nicht unterrichtende Mitarbeitende).

Über 2500 neue Quarantänen 

Im Zusammenhang mit den neuen Infektionsfällen mussten an den Kindergärten 290, an den Grundschulen 817, an den Mittelschulen 508, an den Oberschulen 578 und an den Berufsschulen 316 Quarantänen neu verhängt werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • keinpolitiker

    Diese Schüler haben sich sicher alle in einer Bar oder Restaurant angesteckt (Ironie)

    Mit Sicherheit nicht zu Hause wo die Eltern in einer Fabrik oder im Handwerk oder im Handel oder als Dienstleister arbeiten.

    Was auch sein kann, dass die Eltern sich in einem Wellnesshotel angesteckt haben und es dann den Kindern übertragen haben.

    Man sieht, es gibt genügend Möglichkeiten, aber Schuld sind die Bars und Restaurants.

  • andreas

    Danke Landeshauptmann, Achammer und sonstige Schergen, das habt ihr wunderbar hinbekommen.

    Die Wirtschaft zu opfern und die Freiheit sich zu bewegen, damit Achammer seine Schulen öffnen und der HDS seinen Winterschlußverkauf durchziehen kann.

    Nun dürfen wir wohl nicht mehr in eine andere Gemeinde, die Wünsche des HGV sollen ja auch nicht zu kurz kommen.

  • heinz

    Schließt endlich alle Schulen und Kindergärten! Oder sollen die Todeszahlen noch mehr in die Höhe schnellen? In Südtirol hat man nichts aus der ersten Welle gelernt…

    • watschi

      heinz, sind in den schulen oder kindergärten kinder gestorben? eher sollte man menschen schützen, die gefährdet sind, also kranke und senioren. schulen gehören laut experten nicht dazu, deshalb schön offen bleiben

      • heinz

        @watschi
        Du hast von dieser Pandemie rein gar nichts verstanden.
        Die Schüler und Kindergartenkinder infizieren sich gegenseitig, haben meist asymptomatische Verläufe, weshalb sie kaum auffallen.
        Zu Hause infizieren sie jedoch ihre Eltern und Großeltern, bei denen das Risiko von schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen bei weitem höher ist. Daher sind Bildungseinrichtungen bei diesen Zahlen absolut zu schließen. Auch in Österreich und Deutschland sind diese seit Wochen geschlossen- bei weitaus besseren Zahlen.

        • watschi

          heinz, glaube ich nicht. also muss man seniorenheime von besuchern abschotten und deren angestelle öfters testen. weiters sind besuche bei grosseltern zu unterbinden. das würde weniger todesfälle bringen und die kinder könnten sich frei bewegen und ihre ausbildung wäre nicht gefährdet. meine meinung

          • cif

            heinz hat recht , die Schulen sind zu schliessen!
            watschi, wie wir berets aus Erfahrung sehen, funktioniert die Abschottung der älteren Generationen nicht.
            Es gibt dann genug von jenen Covidioten wie z.B N.g, welche nach einer Barbesäufnis mit seinen Kindern ihre Oma besuchen, weil sie sich weder von Virologen oder Politiker ihrer Freiheit berauben lassen.

          • diegon.

            @watschi du hast wohl keine Eltern bzw Großeltern im Heim? Oder du hasst sie? Meine Mutter ist seit Monaten im Heim „eingesperrt“, ohne Kontakt zu Verwandten außer über Telefon. Mein Schwiegervater starb praktisch alleine im Heim. Ist nicht so toll, glaub mir.

        • gorgo

          Na, sie checken es einfach nicht. Kompatscher, ein sicher sehr kluger Mann, überschätzt seine Landsleute gewaltig. Er hat sein bestes versucht einen Mittelweg zwischen Wirtschaft und einen halbwegs normalen Alltagsleben für den Durchnittsbuerger zu fahren, ihr wisst schon Weihnachten, Famiiiilie, Schneewanderungen usw. passen tut’s nie.
          Und wenn Bars und Gastro schließen, was soviel heisst wie : Hey, schlechter Zeitpunkt mit x anderen ein Bier zu trinken, reduziert bitte eure Kontakte auf das psychisch notwendige..
          ..dann fühlen sie sich „bestraft“ oder sonst was.
          Na, bevor nicht die Scheisse am dampfen ist, kapieren sie es nicht, schimpfen wie wild auf jede Massnahme, wenn es dann soweit ist, dass wir Zuhause sitzen, schimpfen sie wieder.

  • fronz

    Es seits jo net gonz dicht, Schulen schliessen. Das beste wär diese ganzen Plärrer hier einsperren, als erstes den @heinz!

  • helmuth

    Ich würde die Verwaltungen ersuchen bei den Ganztagsschülern einen funktionierenten Mittagstisch einzurichten. Wenn man sieht dass sich an einem Stehtisch (es haben nur die Teller platz) 6 und mehr Personen drängen ist die ansteckung vorprogrammierte.

  • susim

    In den Schulen werden im Gegensatz zu Bars und Gasthäusern durchwegs Masken getragen. Also warum wieder unsere Kinder und Jugendlichen strafen?

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