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Das Damoklesschwert

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Der AGB/CGIL schlägt Alarm: Das Aspiag-Fleischzentrum in der Provinz Bozen sein von der Schließung bedroht. Über 100 Beschäftigte seien betroffen.

Die Fachgewerkschaft LHFD/FILCAMS des AGB/CGIL zeigt sich besorgt über das Risiko der Schließung des Aspiag-Fleischzentrums in der Provinz Bozen und ersucht die Institutionen, einen runden Tisch zwischen dem Unternehmen und den Sozialpartnern zu aktivieren.

Etwa hundert Personen sind direkt im Fleischzentrum beschäftigt, während etwa 20 Personen durch Leiharbeitsverträge oder mittels Kooperativen angestellt sind. Aspiag hat ein neues großes Logistikzentrum in der Provinz Padua gebaut, das Zentrum von Bozen blickt daher einer unsicheren Zukunft entgegen.

„Seit Jahren wird gemunkelt, dass das Fleischzentrum in Bozen abgebaut werden soll, eine Information, die von der Firma immer dementiert wurde. Aber dann begannen die Probleme: Versetzungen nach Monselice, in der Provinz Padua, geschlossene Abteilungen, keine Gewissheit über die Zukunft und keine Garantien für die Beschäftigten“, erklärt Antonella Costanzo, Generalsekretärin der LHFD/FILCAMS.

Es gab durch die LHFD/FILCAMS viele Anfragen und Aufforderungen an das Unternehmen, einen Weg zur Sicherung der Beschäftigung einzuschlagen, aber von Seiten des Unternehmens gab es keine Bereitschaft zur Diskussion.

„Wir appellieren an die Beschäftigten, sich an die Fachgewerkschaft zu wenden, um jeden Vorschlag zu bewerten, der vom Unternehmen vorgelegt wird, damit sie unterstützt werden können“, schließt Costanzo in einer Aussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • wollpertinger

    Die Südtiroler sind so dumm, massenhaft bei den ASPIAG-Geschäften einzukaufen, die uns „passo dopo passo“ zu Italienern machen wollen. Die Südtiroler werden auch diesen neuerlichen Affront ohne Protest hinnehmen.

    • einereiner

      @wollpertinger
      ja, da hast du leider Recht. In Mailand findet man mehr deutsche Lebensmittelketten als in Südtirol. Meine Familie geht zum M-Preis und zu den kleinen Läden in Dörfern abseits der Stadt, die haben noch einen eigenen kostenlosen Parkplatz vor der Tür.

  • batman

    Wir sind total abhängig von den Konzernen

    Lebensmittel Kleidung Mobilität Kommunikation Energie Gesundheit usw.

  • waldhexe

    Das Südtiroler Schaf hat Angst vom Wolf gefressen zu werden, dabei übersieht es, dass es schlussendlich vom Hirten gefressen wird. Kein Woff hat bis heute eine Herde vernichtet, aber unsere Hirten sind dabei es zu tun. Der Wolf weiss, dass wenn er die ganze Herde frisst keine Nachommen mehr geboren werden und er auch verhungert. Aber unsere Hirten haben dies anscheinend noch nicht begriffen.

  • franz1

    Gonz uanfoch, lossts dei Aspiag, Interspar und dgl. links liegn.
    Geahts olle fir 2 monate in CONAD einkaufn, des war an Argument sie zu bekehren…..

  • abodechto

    Liebe Redaktion, bitte die Artikel zumindest kurz durchlesen. In der fettgedruckten Einleitung steht „sein… bedroht“, fällt eigentlich sofort auf, ausser Sie wollten eine Dialekt-Redewendung verwenden.

    In dieser Lockdown-Zeit würden viele Leser kostenlos Lektor-Aufgaben übernehmen. Social Journalismus quasi.

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