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Dem Virus zum Trotz

Foto: Hannes Niederkofler/lvh

Die Lehrlingszahlen im Wipptal sind im Krisenjahr nicht gesunken, bei einigen Berufen sind die Zahlen sogar leicht gestiegen.

Das Jahr 2020 hat viele Herausforderungen und Schwierigkeiten mit sich gebracht, umso erfreulicher ist die positive Nachricht aus dem Wipptal:

Die Zahlen der Lehrlinge sind nicht zurückgegangen, sie sind vielmehr leicht angestiegen. Petra Holzer, lvh-Bezirksobfrau Wipptal und Landesobfrau der lvh-Frauen, freut sich sehr darüber:

„Ich bin auf die Betriebe sehr stolz und möchte bei dieser Gelegenheit meinen Dank aussprechen. Es ist schließlich nicht selbstverständlich, dass Betriebe während der Krise weiterhin Lehrlinge beschäftigen beziehungsweise neue aufnehmen können. Das ist ein weiterer Beweis dafür, wie stark Handwerksbetriebe sind und dass sie die richtigen Prioritäten setzen.“

Ein gutes Beispiel sind die Tischler: Während es 2019 noch 11 Lehrlinge im Wipptal gab, waren es 2020 schon 15 Tischlerlehrlinge, so die Statistik zu den Lehrlingszahlen, die das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung erstellt hat. Auch bei den Zimmerern wurden aus den 13 Lehrlingen im Jahr 2019 15 Lehrlinge im darauffolgenden Jahr.

Um sich selbst ein Bild der Lage zu verschaffen, hat Petra Holzer Fragebögen an Wipptaler Handwerksbetriebe verschickt. „Auch aus den Rückmeldungen geht hervor, wie wichtig die Ausbildungsplätze für die Betriebe sind. Sie sehen darin eine wichtige Investition für die Zukunft. Ich hoffe, dass diese Wertschätzung weiterhin so bestehen bleibt und dass die Lehrlingszahlen weiterhin wachsen.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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