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Lana lässt es krachen

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Die Gemeinde Lana hält auch in der Corona-Krise an ihrem traditionellen Feuerwerk fest. Das scheidet die Geister.

von Karin Gamper

In Lana sorgt die geplante Abhaltung eines 10.000 Euro teuren Feuerwerks zum Jahresausklang für Diskussionen. Während andernorts aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen auf das pyrotechnische Spektakel verzichtet wird, hält die Marktgemeinde an ihrer Gepflogenheit auch mitten in der Corona-Krise fest. Der Tourismusverein wurde damit beauftragt, das Feuerwerk wie üblich auf Schloss Braunsberg zu organisieren.

Das scheidet die Geister. Die Befürworter sagen: gerade jetzt brauche es ein Feuerwerk, um den Bürgern nach diesem tristen Jahr ein Highlight zu verschaffen, zumal auch die öffentliche Silvesterparty flach fällt.

Auf der anderen Seite stehen viele kritische Stimmen, die mit einem Feuerwerk allgemein und speziell im Corona-Jahr nichts anfangen können.

Dazu gehört auch Elfriede Zöggeler Gabrieli, Mitglied der Umweltschutzkommission und des Heimatschutzvereins Lana. Sie hat der Gemeinde bereits vor längerem geschrieben und sich vom geplanten Feuerwerk distanziert. „Ich habe gebeten, davon abzusehen und nach Alternativen zu suchen, habe aber bis heute keine Antwort erhalten“, erklärt die Umweltschützerin. Lediglich der Tourismusverein habe geantwortet.

Es sind nicht nur ökologische Gründe, die laut der Lananerin gegen das Feuerwerk sprechen: „10.000 Euro könnten in diesem Krisenjahr anderswo besser eingesetzt werden.“

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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