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Digitale Segenswünsche

Coronabedingt etwas anders als gewohnt, und zwar virtuell, überbrachten die Sternsinger ihre Segenswünsche der Landesregierung. Sie sammeln Spenden für Hilfsprojekte in aller Welt.

Ein besonderer und feierlicher Moment war am Dienstag der Besuch der Sternsinger bei der Landesregierung.

Unter Einhaltung der Anti-Covid-Regeln fiel dieser heuer anders als gewohnt, aber nicht minder feierlich, aus: Sophie, Amelie und Jakob Hilpold aus Bozen überbrachten als Sternsinger der gesamten Landesregierung, die über Videokonferenz tagte, digital musikalische Glück- und Segenswünsche. Weil die drei Geschwister sind, durften sie auch vor dem Computer daheim gemeinsam singen.

Die Aktion Sternsingen in Südtirol ist eine große Spendensammlung für Menschen in der ganzen Welt. Auch heuer sammeln rund 5000 Kinder bei der Aktion Sternsinger Spendengelder für über 100 karitative Projekte im sozialen, pastoralen und Bildungsbereich unter anderem in Europa, Afrika, Asien und Südamerika.

Landeshauptmann wünscht der Aktion viel Erfolg

„Leider leiden auch unsere Neujahrsbräuche wie das Sternsingen unter den Einschränkungen, welche das Coronavirus mit sich bringt. Um das Sammeln von Spenden für Bedürftige trotzdem in Sicherheit zu ermöglichen, gelten heuer besondere Vorsichtsmaßnahmen. Umso mehr hat sich die Landesregierung heute über den virtuellen Besuch der drei Sternsinger-Geschwister Sophie, Amelie und Jakob gefreut“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher und wünscht der Sternsinger-Aktion trotz besonderer Bedingungen viel Erfolg.

Sternsingeraktion heuer etwas anders als gewohnt

Tatsächlich haben sich die Sternsinger heuer etwas anders und kretaiver organisiert. In einigen Orten gehen sie von Haus zu Haus, immer mit Maske, und bringen Kreide und Weihrauch und stellen die Spendenbox vor die Tür. In anderen Orten werden die Segenswünsche auch per Video verschickt und die Spenden in einer Box in der Kirche oder in Geschäften gesammelt. Spenden kann man auch online auf der Webseite der Jungschar unter Spenden › KJS – Katholische Jungschar Südtirols.

Gerade heuer werde das Geld von den Menschen in ärmeren Ländern aufgrund der Pandemie noch mehr gebraucht als sonst, heißt es von der Leitung der Katholischen Jungschar Südtirols, die die Aktion mit der Diözese Bozen-Brixen organisiert.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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