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Der zweitbeste Betriebswirt

Sascha Kraus (Foto: unibz)

Hohe Auszeichnung für ein neues Gesicht an der unibz: Sascha Kraus, seit September Professor für Unternehmensführung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, wurde vom führenden deutschen Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ für seine Forschungsleistung der vergangenen fünf Jahre zum zweitbesten Betriebswirt im deutschsprachigen Raum gewählt.

Wer sind die Top-Wissenschaftler, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Bereich BWL forschen? Diese Frage stellt das deutsche Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ alle zwei Jahre in einem Ranking zu den Top-Betriebswirten.

Fast ganz an die Spitze hat es in der aktuellen Ausgabe 51/2020 vom 11. Dezember ein Neuzugang der Freien Universität Bozen geschafft: Sascha Kraus, seit September 2020 ordentlicher Professor für Unternehmensführung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, rangiert in der Kategorie „Aktuelle Forschungsleistung“ auf Platz Zwei.

Als Basis dafür dienten die wissenschaftlichen Publikationen im Fünfjahreszeitraum 2016 bis einschließlich 2020.

In einer zweiten Kategorie, der Lebenswerkwertung, die alle jemals publizierten Artikel eines Forschers bewertetet, konnte Prof. Sascha Kraus seine Position gegenüber der letzten Erhebung von Rang 30 auf Rang 11 verbessern.

Die Ranglisten erfassen die Publikationen sämtlicher mehr als 3000 Betriebswirtinnen und Betriebswirte, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz an Lehrstühlen, Fraunhofer- und Max-Planck-Instituten arbeiten – oder aus diesen Ländern stammen. Datenquelle ist das bibliometrische Webportal Forschungsmonitoring, das vom Wirtschaftsforschungsinstitut KOF der ETH Zürich mit Unterstützung des Düsseldorf Institute for Competition Economics der Universität Düsseldorf betrieben wird.

Bevor er für eine Professur an der unibz gewonnen werden konnte, lehrte und forschte Sascha Kraus an der renommierten britischen Durham University (Top 100 weltweit).

Zuvor hielt er bereits Professorenstellen an der niederländischen Universität Utrecht, der Universität Liechtenstein und der École Supérieure du Commerce Extérieur in Paris. Der gebürtige Kölner hält einen Doktortitel in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Klagenfurt, einen Ph.D. in Industrial Engineering & Management der Technischen Universität Helsinki und eine Habilitation der Technischen Universität Lappeenranta, beide in Finnland. Darüber hinaus war er Gastprofessor an der Copenhagen Business School und an der Universität St. Gallen und war EECPCL-Participating Professor an der Harvard University.

Seine Forschung befindet sich inhaltlich vor allem an der Schnittstelle von Strategieforschung, Unternehmertum/Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Internationalem Management.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • leser

    Der ersybeste wird wohl tappeiner sein
    Der hat nämlich erforscht, dass politiker leben und daher anspruch auf mehr renete haben und muss daher im voaraus bezahlt wwerden

  • olle3xgscheid

    „Seine Forschung befindet sich inhaltlich vor allem an der Schnittstelle von Strategieforschung, Unternehmertum/Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Internationalem Management.“ Schöne Worte 😉

    Und das ist nun extrem.wichtig für due Dienste am Menschen oder an die Elite welche ohnehin schon alles hat oder aber scheinbar nicht……
    Gratuliere trotzdem
     

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