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„Schrittweise Öffnung“

Foto: lvh/Hannes Niederkofler

Nach dem großen Erfolg des Südtiroler Massenscreenings und vor allem der geringen Anzahl an Infizierten soll die Öffnung weiterer Tätigkeiten in Aussicht gestellt werden – so die Forderung des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvh.apa).

Bereits im Frühjahr mussten Südtirols Schönheitspfleger, Friseure, Tattoo- und Nailstudios für mehrere Wochen schließen. Dasselbe Schicksal erleben sie seit Anfang November, als ein Landesdekret die Ausübung ihrer Tätigkeiten aufgrund von Covid-19 verbietet. Das Ergebnis der Massentests weckt nun neue Hoffnung unter den Körperpflegeberufen.

„Die Gesundheit der Südtiroler Bürger steht natürlich an erster Stelle und wir haben sehr viel Geduld bewiesen, obwohl wir wiederum die ersten waren, die ihre Studios und Salons schließen mussten. Nun erwarten wir allerdings eine baldige positive Entscheidung, was die Wiederaufnahme unserer Arbeit angeht“, unterstreicht die Obfrau der Berufsgruppe Körperpflege Monika Lardschneider.

Auch lvh-Präsident Martin Haller spricht sich für eine so schnell wie mögliche Öffnung aus: „Der Bereich der Körperpflege ist einer jener Sektoren, der seit jeher höchste Hygiene- und Sicherheitsmaßstäbe einhält und lebt. Mundschutz, Hygiene und Handschuhe gehören zum Berufsalltag. Termine werden auf Vormerkung vergeben, sodass es selten zu Menschenansammlungen kommt. Es ist jetzt an der Zeit, diesen Berufen Perspektiven zu bieten. Dies gilt sowohl für die Öffnung ihrer Betriebe als auch für die finanzielle Unterstützung für die Dienstleistungsausfälle.“ Was die Hilfspakete für den Sektor angeht, sei der lvh in engem Austausch mit nationalen als auch lokalen politischen Vertretern. „Unser Bestreben ist es, für all jene Betriebe, die kein staatliches Hilfspaket in Anspruch nehmen können, eine Unterstützung auf Landesebene auszuarbeiten“, erklärt Haller.

Der lvh hofft, dass die Landesregierung diese Woche richtige und wichtige Entscheidungen treffen wird – im Sinne der Wirtschaft, aber auch der Gesellschaft. „Wir bejahen eine strukturierte schrittweise Öffnung. Dennoch muss die Wirtschaft schnell wieder in Schwung gebracht sowie die Beschäftigung und die Kaufkraft der Menschen gesichert werden. Insofern ist auch die Öffnung der Handelsbetriebe ein erforderlicher Schritt. Wesentlich ist jetzt ein klarer Plan mit Öffnungsterminen und Fristen, damit Unternehmer wie Arbeitnehmer wieder eine Perspektive haben“, ist der lvh-Verbandschef überzeugt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (11)

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  • prophet

    Mit nicht mal 1%…..würde ich vorschlagen, unsrer Politiker schrittweise zu entlassen!

    FREIHEIT… FREIHEIT…. FREIHEIT!

    • mizzitant

      @prophet…Ich bin ganz und absolut auf deiner Seite. Der Herr K. A. macht nicht sondern noch mehr zu. Wir können das abwarten. Er hat als einziger nicht begriffen, dass er unabhängig entscheiden sollte. Und das tut er nicht. Also tun wir. Denn wenn er möchte, würde er einen Weg finden. Er findet leider nur Ausreden auf Kosten seines Volkes, das ihn Gewählt hat.

  • goggile

    LEBENSLANGE HAFT FÜR ALLE FREIHEITSBERAUBER! UNFASSBAR WAS IM HEURIGEN JAHR AN DIKTATUR AUF STEUERBUGGLER HEREINGEBROCHEN IST!

    ENTEIGNUNGEN ALLER SCHULDIGEN UND SCHADENSERSATZ FÜR JEDE SEKUNDE DER FREIHEITSBERAUBUNG!

  • emma

    batnews fùr Heinz, sorry|

  • gestiefelterkater

    Als nächstes sollte der „gewöhnliche Bürger, der Leibeigene“ eine Verordnung unterschreiben.

    Der Landeshauptmann, die Landesregierung und alle Landesbürokraten werden ab sofort bis auf Wiederruf unter Hausarrest gestellt.
    Sämtliche Lohn, und Rentenzahlungen für besagte Gruppen werden bis auf weiteres eingestellt.

    Corona wütet und aus wirtschaftlichen Gründen kann sich der „gewöhnliche Bürger“ den Luxus Sinnlosberufler und Edelrentner zu finanzieren nicht mehr leisten!!

    • ossiris

      jo genau! und miar entscheiden donn voller Häme, wenn mr ihmene wieder bissl „ausperrn“ – um im Slang zu bleibm… 🙂 🙂
      zuuuuu geil wars, gell

      (obr bischian denen a no in Strom odrahnen!damit si gornit grauf kemmen, per Internet, wos mir alls no vor hobm mitsi)

    • mizzitant

      @gestiefelter Kater… Besser kann man es nicht sagen. Jetzt ist der Luxus, jetzt können wir Ihnen zeigen, dass wir nicht nur beim Testen zusammen stehen können. Wir können euch zusammen vor eure eigene Türe setzen. Alles hat einmal ein Ende. Nur die Wurscht hat 2. Der LH hat vergessen, den Senf für das Volk einzukaufen. Und dass wir uns nur einmal die Hauswurst wegnehmen lassen.

  • ossiris

    obr wos onders, peilt d echt niamed, dass de gonze Taktung a gonz a genau getakteter Plan wor/isch ? des laft jo voll unabhängig von der täglcihen Story, erst mit Zeter und Mordio olles verbietn, donn Generalprobe für die Zwanfsimpfung, und jetz hobm se no 4Toge Zeit, wos für Zuggerlen sie am Montog den 30.November sou vom Hohen Roß oor in die Menge steuen.
    dabei wor jo sooolonge vorher schun klor, bis wenn sie die Peitsche schwingen, um donn zuuu gütig zu wearn, und sou… ach gea – hearts decht auf – die ewigGestrigen sterbm nia! aus….
    in der Zwischenzeit sacken de massig Euros ein, kein Hund frog noch, wos de sou olels klammheimlich verraumen…
    viel Spass no… i bin raus

  • mizzitant

    @ossiris..sou isches… Geat ins holt decht a liacht auf. Woasch wissen tatn mirs schun, lei dass sie ins ausnemmen wia a drupfte Weihnochtsgons, des wolltn mir net gonz glabn. Jetzt zoagn sie ins ihr richtigs Gfries. Es isch lei guat, daß sie an Pofer vor der Gosch hobn, weil wenn mir speibn miasn, vor souviel Dreistigkeit zu liagn, nor follt des ihnen vor die Stiezn. Nor kennen sie insre Gspuale wekwischn. Damit sie amol wissen wos es hoast, an dreck von die ondern wegzu putzen. Mi graust net viel, ober mit denen will i net an oan tisch huckn. I bin a außer.

  • yannis

    ossiris & mizzitant

    wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sogar lachen

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