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„Obstbauern sind keine Mörder“

Der Pestizid-Kritiker Alexander Schiebel wendet sich in einem VIDEO an die 1.368 Obstbauern, die ihn angezeigt haben und bietet an: Legen wir den gerichtlichen Streit bei.

In einem VIDEO sagt Alexander Schiebel: Er habe nie gesagt, Südtirols Obstbauern seien Mörder. Und er regt an, den gerichtlichen Streit beizulegen.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (35)

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  • goggile

    WIE WÄRS MAL MIT RASIEREN, DAMIT DER SCHNA(IE)BEL BESSER SCHNATTERT?

    IN DIESEM SINNE,

    BIOgoggile.

  • rumer

    Ok Schiebel, keinen Mucks mehr über Südtirol, du verschwindest und lässt dich in Südtirol nie wieder blicken.

  • teiflskroute

    geatn do fugatz in den grianen krippl!! Krebserregend isch sein unblick

    • treter

      [email protected]
      Beherrsch di bitte mit deine sprüch…. wo seinmer denn… a bissl a Bildung bitte bzw. sochlich dischkutieren ok!
      Apropo Südtirols Zukunft im Obstbau: es isch überhaupt koan Interesse do eppas zu verändern, leider!
      Erscht kürzlich isch im Londtog a beschlussantrag für mehr bio im Obstbau obgelehnt worden… traurig ober wohr!!

      • rumer

        @treter
        es bringt nichts den Bauern auf die Eier zu treten. Die Bauern produzieren ganau das, was die Konsumenten kaufen.
        Wer die Welt verändern will, muss dem Konsumenten ändern. Der Bauer passt seine Produkte an.
        Aber Achtung: mehr Bio heißt weniger Ertrag, somit mehr Import, mehr CO2 und mehr Hunger in der dritten Welt.

        • treter

          @rumer
          So würd ich das dann auch nicht stehen lassen…
          Im Endeffekt geht es dem Bauer meist doch nur darum, den maximalen Verdienst zu erzielen mit minimalsten Arbeitseinsatz. Es ist doch klar dass bio aufwendiger ist. Dafür schont es aber die Natur und den Konsumenten. Das muss es doch wert sein um umzuschwenken oder?!

        • rumer

          @treter
          jede Firma und jede Person im Arbeitsleben versucht den maximalen Verdienst mit minimalstem Arbeitseinsatz zu erzielen. Stimmt!
          Die Schonung des Konsumenten ist gut und recht, aber der will sich nicht schonen lassen, kauft anstatt Bio beim Lidl dann das Billigste. Der Biomarkt in Italien liegt bei 4% ,solange nicht mehr Bio gekauft wird, kann es kaum ein Bauer waagen umzusteigen, er würde pleite gehen.
          Schonung der Natur…..99,9% der Südtiroler Bauern schonen die Natur, und das schon seit Jahrhunderten. In Südtirol ist die Natur in Bauernhand intakt und gesund. Das Problem ist die Verbauung mit Strassen, Häusern und Industrie. Diese Natur ist nicht geschont, sondern zerstört.

          • treter

            @rumer
            Das Bio-Angebot ist aber auch hierzulande sehr beschränkt! Ich kaufe sehr gerne Bio-Äpfel finde aber beispielsweise im despar fast nix davon!
            Zum Natur-Schonen der Bauern: habe erst kürzlich einen Obstbauern beim Spritzen seiner Äpfelplantage gesehen….
            Hallo?! Wir sind im doch November…

          • rumer

            @treter
            dann empfehle ich dir das Pur, dort kriegst du viele biologisch angebaute Äpfel.
            Wieso soll ein Obstbauer im November nicht seine Apfelbäume pflegen dürfen? Wahrscheinlich war es eh ein Biobauer, denn die müssen öfters spritzen.
            P.S. Spritzen heißt nicht Gift !!! Oft befindet sich im Spritzwasser ein biologisches Wirkmittel.

          • yannis

            Und warum kaufen die nicht mehr Bio ? ganz einfach weil sich nicht jeder die unverschämten Preise leisten kann und weil durch TV Verbrauchersendunden aufgekommen ist, dass nicht immer Bio drin ist wo Bio drauf steht

        • alsobi

          @rumer, sagt wer??? Der der am liebsten 1 Meter dick Gülle in den Wiesen ausbringen und auf jede Alm mit dem Auto hochfahren würde. Der der alle gegen den Wolf aufhetzt und die Bauern dazu animiert selbst Hand an die Waffen zu legen. Immer große Klappe unser Oberbauer und STFlicher aus dem Pustertal.

  • bernhart

    So viele unnütze blöde Kommentare habe ich selten gelesen ,woher kommt ihr ,Ansichten wie vor 200 Jahren.
    Herr Schiedel hat einen guten Beitrag zur Versöhnung gegeben ,jetzt liegt es an den Bauern Ihn anzunehmen oder weiterstreiten und die Rechtsanwälte zu füttern.
    Herr Schiedel hatte falsche Informanten und Berater, wo sind sie alle Ex BM, der Pillendreher der Viehdockter , Hollawind wie sie alle heißen.
    Und der Bär soll ebenfalls aufhören zu hetzen und das schöne Land Südtirol schlecht reden.
    Der soziale Frieden ist wichtiger als dies Streitereien.

  • hallihallo

    kenne mich leider nicht aus und würde gerne wissen:
    wird im trentino , österreich, deutschland, polen, chile…
    auch gespritzt? mehr? weniger? weniger giftig?
    könnte uns da jemand aufklären?

    • ronvale

      Ohne dies als Rechtfertigung für den ungebremsten Einsatz von Pestiziden bei uns aufzuführen, aber der Einsatz von Chemikalien in den Herstellerländern von exotischen Früchten bleibt erschreckend hoch und schädlich für Mensch, Fauna und Flora.

      Wie beim Kaffee müssen die Bauern in Entwicklungsländern den Ertrag maximieren Sicherheitsmaßnahmen werden in der Regel völlig ignoriert. In einigen Ländern wie Ecuador und Costa Rica sind z.B. Bananen die grössten Einzelexporte, und wenn giftiges Xyz die benötigte Zutat ist, die benötigt wird, dann wird giftiges Xyz verwendet.

      Zum Teil wird es von Flugzeugen versprüht, und auf Dörfer die in der Nähe der Plantagen liegen wird keine Rücksicht genommen.

  • tirolersepp

    Des isch überoll dasselbe und wir sind a koane Heiligen – so schauts aus !

  • noando

    lieg ich falsch, oder hat herr schiebel bereits einmal, die friedens-pfeife alleine geraucht? möchte man nochmals blöd auflaufen? oder wäre es doch besser, die geschichte bei den anwälten und den gerichten zu belassen, und den herren einfach nicht die aufmerksamkeit geben, welche sie haben möchten?

  • waldi

    Der Schiebel hat nur Streit nach Mals gebracht, weil ihm die grünen Hollawint-Weiber sektenhaft gefolgt sind. BM Veith natürlich die Welle mitgeritten, damit er wiedergewählt wird. Apotheker sowieso und was ist jetzt? Weder Obstbau in Mals (was ja gut ist) aber sich darstellen, als würde ein Pestizidverbot herschen. Stimmt doch alles nicht. Gar nichts ist passiert, weder für Betriebe noch für Private bzgl. Giftverbot. Einzig geblieben sind Streit und eine gespaltene Gemeinde.

    • esmeralda

      es ist viel passiert: es wird über die Giftspritzerei diskutiert und immer mehr Leute kaufen Bioprodukte, in Supermärkten gibt es immer mehr Bio-Abteilungen, es scheint sich langsam auszuzahlen und die bewusst Lebenden Touristen werden immer mehr, die nicht mehr gern in Apfelpensionen wohnen, wo rundherum ab 7 Uhr morgens stinkendes Brühe gesprüht wird. Immer mehr Leute denken nach, immer öfter müssen sich die Giftspritzer rechtfertigen

    • george

      ‚waldi‘ und du warst einer der Verursacher des Pestizidstreits und verursachst das weiterhin, anstatt zur Streitbeilegung „biologisch“ beizutragen.

  • gerhard

    Wer von diesen Hetzern hier hat denn das Interview von Herrn Schiebel bis zum Schluss angesehen?
    Dieser Mann hat RECHT.
    Die Giftspritzerei ist ungesund und in Südtirol (UND ÜBERALL AUF DER WELT) wird mit Gift die Umwelt geschädigt – UND AUCH DIE MENSCHEN!
    Das Gift fordert Krebskranke und die sterben teilweise auch daran.
    Da gibt es doch nichts zu diskutieren.
    Das die Bauern, die diese Anzeige unterschrieben haben teilweise nicht die Hellsten sind ist allgemein bekannt.
    Das der Bauervertreter selbst nicht der Hellste ist ist hinlänglich bekannt.
    Der ist schon einmal auf die Schnautze gefallen. Reicht es immer noch nicht mit dem Schaden für das Südtiroler Image?
    Ich glaube, die Bauern wären gut beraten, diesen Handschlag anzunehmen.

    Keiner der Bauern (oder nur wenige vielleicht) haben absichtlich das Gift verspritzt obwohl sie wußten, wie gefährlich das ist.
    Jetzt wissen sie es und können es besser machen.
    Zumindest muss die rücksichtslose Giftpanscherei, Umweltzerstörung und Schädigung von Tier- und Menschenleben aufhören.
    Mit der Versöhnung kann ein Anfang gelingen.
    Denn Herr Schiebel hat die Wahrheit gesagt.
    Als Mensch, und nicht als Deutscher.
    Unrecht bleibt Unrecht.
    Und das darf jeder laut und deutlich sagen.
    Ob es ein paar Bauern und ein paar Südtirolern nun passt oder nicht.

    • ronvale

      Prinzipiell kann an dem nur zustimmen. Allerdings sind Äpfel ja nur ein kleiner Teil der Ernährung. Wie gross die Gesundheitsbelastung fuer einen durchschnittliche Konsumenten ist, liegt oft noch mehr in der subjektiven Einstellung des Wissenschaftlers als objektiven Messungen.

      Persönlich habe ich grössere Bedenken gegen Massentierhaltung und die speziell gezüchteten Turbo-Hühner und Turbo-Schweine.

      Masthühner sind patentierte Hühner-Rassen, die speziell für die Mast gezüchtet wurden. Die Tiere wiegen bei der Geburt 40 Gramm und werden in vier bis sechs Wochen auf mehr als zwei Kilogramm gemästet. Zum Vergleich benötigt ein normales Huhn dazu mehr als 100 Tage.

      Masthühnchen werden nicht mehr auf dem Hühnerhof geboren, sondern im Brutautomaten. Dort schlüpfen die Küken aus künstlich befruchteten und künstlich bebrüteten Eiern. Maschinen trennen die Küken von den Eierschalen.

      Qualitätsprüfer kontrollieren die Tiere und kranke Küken werden sofort getötet. Gesunde Tiere kommen in Großstallungen mit rund 40.000 Tieren, wo sie in 35 Tagen auf ein vorgeschriebenes Schlachtgewicht gemästet werden.

      Mastschweine werden innerhalb von 6 Monaten auf ein Schlachtgewicht von ca 120kg gemästet. Die schnelle Gewichtszunahme wird durch wenig Bewegungsmöglichkeit, die Fütterung mit energiereichem Kraftfutter und gezielter Zucht erreicht.

      So ein Schwein muss sein Leben auf einer Fläche von 0,75 bis maximal 1 Quadratmeter verbringen.Das ist kaum genug, um sich umzudrehen oder hinzulegen.

      Nun können dem hartgesottenen Fleischfresser das Leben und Leiden der Tier ja völlig egal sein. Weniger egal sollte einem allerdings der massive Einsatz von Antibiotika in den Riesensauställen sein. Dies trägt nämlich stark zur Verbreitung von Antibiotika-resistenten Bakterienstämmen bei.Resistente Keime aus der Nutztierhaltung können dann wiederum durch den Verzehr von Fleisch oder in den menschlichen Organismus gelangen.

      Wenn man nun diese Art der Lebensmittel“Herstellung“ mit jener der Äpfel vergleicht, dann warten auf Herrn Schiebel wohl noch viel dringendere Aufgaben.

    • mannik

      ES geht bei diesem Verfahren nicht um die Pestizide, sondern um Verleumdung und Markenrechtsverletzung. Das sollte eigentlich mittlerweile klar sein.
      Wäre Schiebel mit seinen Behauptungen auf dem Boden der Fakten geblieben, wäre es nie dazu gekommen. Dann hätte er sein Buch aber nie verkauft. Merken Sie was?

      • george

        Wieso ‚mannik‘, sind die Spritzprotokolle, die man beschlagnahmt hat, etwa nicht Fakten?

        • gerhard

          Lieber mannik
          da kann ich Ihnen jetzt nicht ganz zustimmen.
          Herr Schiebel hat ausnahmslos und immer Fakten aufgezählt..
          Er hat niemals die Unwahrheit gesagt.
          Er hat aber auch gesagt, daß die gesetzlichen Grenzwerte durch die Bauern eingehalten wurden.
          Und das diese (an sich legitime) Giftspritzerei für die Umwelt höchst schädlich und für den Menschen gefährlich ist, ja dies sind eben die Fakten, die keiner hören und lesen will.
          Und wenn dann ein unterbelichteter Bauernvertreter Amok läuft und die Bauern aufhetzt, ja dafür kann dann der Schiebel auch wieder nichts.
          Hätte der Schuler und damit subjektiv Südtirol dem Schiebel nicht die Steilvorlagen gegeben dann hätte das wahrscheinlich die wenigsten interessiert.
          Aber darüber spricht nächstes Jahr niemand mehr.
          Über den Subventionsbetrug von Herrn Köllensperger und Herrn Schuler auch nicht mehr.
          Schade eigentlich. – oder Gott sei Dank?
          Kommt auf die Sichtweise an!

          • mannik

            Ok, Sie haben das Buch nicht gelesen. Das ist schon mal klar. Lesen Sie auf Seite 69… dann geht ihnen ein Licht auf, weshalb Schiebel plötzlich dem Verfahren entgehen will. Es ist kein Angebot zur Versöhnung, es ist die nackte Angst.

        • mannik

          Nochmals: Es geht im Verfahren um Verleumdung und um Markenrechtsverletzung. In diesem Zusammenhang haben die Spritzregister überhaupt keine Aussagekraft. Es gibt zwei Aufhänger für den Tatbestand der Verleumdung: 1. die Behauptung ganz Südtirol sei pestizidverseucht und 2. die Behauptung, die Bauern nehmen Tötung vorsätzlich in Kauf. Dazu hätte der Richter schon alle Spritzheftre in Südtirol beschlagnahmen müssen, wenn schon. Die Spritzhefte geben aber in keinem Fall Auskunft, ob an den Pestiziden überhaupt jemand gestorben ist.

  • schnabel

    Bitte Herr Schiebel schauen sie früher sind die Leute meisten mit 60 Jahre gestorben jetzt weil wir Gift spritzen werden sie alt :: Aber wenn ich nach denke was suchen sie hier bei uns schauen sie bitte bei ihnen zu Hause wie es ist anstatt in andere Länder die Eier zu derhängen guten Rat bleiben sie zuhause verstanden oder gehen sie zu Bayer suchen

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