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Die neue Verordnung

Südtirol wird zur roten Zone. Das ist die neue VERORDNUNG, die LH Arno Kompatscher am Sonntag unterschrieben hat.

Jetzt ist sie da, die neue Verordnung, die LH Arno Kompatscher am Sonntag unterzeichnet hat.

Hier klicken Sie sich zum Originaltext.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Landesregierung angesichts der beunruhigende Fallzahlen und des dramatisch ansteigenden Drucks auf die Sanitätsstrukturen noch strengere Regeln festlegen wird.

Gesundheits-Landesrat Thomas Widmann sagte am Sonntag, er sei der Ansicht, dass die Maßnahmen verschärft werden müssten.

Das bedeutet wohl, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis beispielsweise die Schulen wieder geschlossen werden.

Die Landesregierung wird am Dienstag darüber entscheiden.

Das ist die offizielle Mitteilung des Landes:

Ab heute Mitternacht gibt es neue Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19.
Die für die Gemeinde-Cluster geltenden Regeln werden auf alle Südtiroler Gemeinden ausgedehnt. Bewegungen werden eingeschränkt.
In der Nacht auf den morgigen Montag, 9. November, also heute um Mitternacht, tritt die neue, von Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnete Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 68 in Kraft. Diese betrifft alle Gemeinden.

„Durch das stetige Steigen der Anzahl der Infektionsfälle in ganz Südtirol hat es letzthin zunehmend mehr Clustergemeinden gegeben, in denen besonders strenge Vorschriften galten. Es macht jetzt, wo die Zahlen konstant steigen, keinen Sinn mehr, jeden Tag neue Gemeinden hinzuzufügen. Hingegen ist es sinnvoller, dass in ganz Südtirol dieselben Bestimmungen gelten“, erklärt Kompatscher. So gebe es für die Bevölkerung mehr Klarheit zu den Vorgaben, die zu befolgen sind.

Rasches Handeln ist notwendig

„Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass ein sofortiges Einschreiten mit strengen und einschneidenden Maßnahmen notwendig ist, und können es uns nicht leisten, länger zu warten. Wir müssen unser Gesundheitssystem, das zunehmend unter Druck gerät, am Laufen halten“, betont Kompatscher.

Die Zahl der Fälle würde längst jene des vergangenen März überschreiten.

Auch wenn die Entscheidung in den Augen vieler Menschen unverhältnismäßig erscheinen mag, so sei es nun unerlässlich, „verantwortungsbewusst im Interesse der gesamten Gemeinschaft zu handeln“, so der Landeshauptmann.

Gleiche Regeln in allen Gemeinden

In der Tat dehnt die neue Verordnung, die bis 22. November in Kraft sein wird, die bereits geltenden Maßnahmen für die sogenannten Cluster-Gemeinden auf alle Gemeinden in Südtirol aus: Grundsätzlich wird bestätigt, dass Bars und Restaurants geschlossen bleiben und die meisten Handelstätigkeitenausgesetzt sind.

Dienste an der Person wie Friseur-, Schönheitssalons und ähnliche sind mit Ausnahme von Wäschereien und Bestattungsinstituten ebenfalls geschlossen.

Apotheken Paraapotheken, Zeitungsgeschäfte und Tabakläden können hingegen an allen Tagen geöffnet halten. Lebensmittelgeschäftedürfen von Montag bis Samstag öffnen, müssen aber sonntags zu bleiben.

Bewegungen werden eingeschränkt – Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht

Von 20 Uhr am Abend bis um 5 Uhr in der Früh gilt eine Ausgangssperre. Bewegungen sind nur aus Gründen der Arbeit oder der Gesundheit sowie wegen dringender Erfordernisse möglich und müssen mit einer Eigenerklärungdokumentiert werden. Bewegungen innerhalb des Südtiroler Landesgebiets sind nur aus Gründen der Arbeit, des Studiums, der Gesundheit und anderer dokumentierbarer Notwendigkeiten zulässig.

Dazu gehören Einkäufe in Geschäften, die nicht auf dem Gebiet der jeweiligen Wohngemeinde vorhanden sind, die Betreuung von Angehörigen, die Hilfe benötigen, sowie Besuche des Partners/der Partnerin, mit dem/der man nicht zusammenlebt. Darüber hinaus erlaubt die neue Verordnung des Landes sportliche Aktivitäten ausschließlich im Freien und allein. Eine Ausnahme gilt für die Athleten und Mannschaften, die an nationalen und internationalen Veranstaltungen teilnehmen.

Körperliche Bewegung in der Nähe des eigenen Zuhauses ist erlaubt. Dabei muss ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen Personen eingehalten werden und es gilt die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Unterricht startet wieder

Morgen, Montag, 9. November, nehmen die Schulen in ganz Südtirol nach der Herbstferien-Woche wieder ihren Betrieb auf: In der Kleinkindbetreuung, in Kindergarten, Grundschule und der 1.Klasse Mittelschule bleiben die pädagogische Begleitung und der Unterricht in Präsenz aufrecht. Für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr gilt die Pflicht, nun auch während des Unterrichts einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Für die zweiten und dritten Klassen der Mittelschulen, an den Oberschulen, der Berufsbildung und der Universität erfolgt die Bildungstätigkeit zur Gänze als Fernunterricht. Es gibt einige wenige Ausnahmen, beispielsweise für Jugendliche mit Beeinträchtigung oder mit besonderen Bedürfnissen und für Situationen des Praxisunterrichts, die ausschließlich in Präsenzunterricht abgewickelt werden können.

Öffentliche Verkehrsmittel sind weiter nutzbar

Die öffentlichen Verkehrsmittel, die mit nicht mehr als der Hälfte an Fahrgästen belegt werden, können weiterhin genutzt werden, und zwar um zur Arbeit oder zur Schule zu gelangen oder aus anderen dringlichen Erfordernissen. Auf jeden Fall muss in Bahn und Bus der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (51)

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  • prophet

    I hons Jo ollem gsogt, wenn wir im Beispiel von inseren LH brav gfollgt waren und a Birne stot a Mascke benutzt hätten… Wären wir sicherlich im grünen Bereich!
    Ober na die Coronajünger miasen es jo versemmeln mit ihmenen Masken Vorliebe…

  • tirolersepp

    Ein totaler Locktown ist unumgänglich, wer will den Kollaps der Sanität verantworten ?

  • gestiefelterkater

    Herr Hampelmann, wann kommen denn die Coronadrohnen zum Einsatz, sind die Piloten schon ausgebildet?
    Mit Unterstützung von Schnullers Förstern kann man dann bestimmt Maskenverweigerer und abtrünnige Ungläubige ausschalten.

    • prophet

      gestiefelterkater i hon meine Stouanschleider schun hergerichtet… Schiasi olle vom Himmel!

      • severine

        Prophet,,@wia Dr Name schon sagt,,,bitte sag der Welt wie wir Corona bekämpfen Können,,du scheinst es zu wissen

        • gestiefelterkater

          Nicht mitmachen, keiner macht mit und Corona ist Geschichte. Die Hampelmänner, Gaukler und Hütchenspieler sollten die Maske allerdings für den Rest ihres Lebens auf behalten, so bleibt uns der Anblick ihrer dummen Gesichter erspart.

        • prophet

          severine sell war Jo gonz ounfoch… In Schweden schoffen sie es, indem sie es leben normal weiter leben!
          Isch für enck Coronajünger unvorstellbar…. Es hofft Jo lieber auf der Errettung durch der Pharma!

          • ilove5g

            Das Prinzip Schweden funktioniert eben nur in Schweden weil es da keine Idioten gibt wie in Südtirol oder hier im Forum. Und das leben geht in Schweden nicht „normal“ weiter. Es braucht halt keine Verbote, weil die Leute sich aus Eigenverantwortung an die Vorgaben halten. Und, jeder weiß wie gefährlich das Virus ist und nicht wie scheinbar hier, wo sich Aluhut und Gates-Veschwörungstheoretiker treffen und die Gefahr vom Virus runterspielen. Und übrigens, in Stockholm und Uppsala sind die Krankenhäuser auch bald überfüllt.

          • prophet

            ilove5g logisch geht’s gleich weiter….ober logisch für 5g Coronajünger drahnt die Welt Jo lei mehr um enckere virus!

          • wollpertinger

            In Schweden leben sie normal weiter, allerdings nicht alle, denn die Todesrate infolge Covid 19 ist in Schweden um ein Mehrfaches höher als in den Nachbarländern. Natürlich finden es viele gut, wenn die Alten wegsterben, weil man dann ja weniger für die Pensionen ausgeben muss, aber inziwschen sterben auch viele Junge, und da hört der Spass dann auf. r

  • morgenstern

    Schade, irgendwie hatte das tägliche Verkünden von neuen roten Zonen etwas Präsidiales an sich.
    Jetzt müssen wir uns wieder mit den römischen „Bocksprüngen“ herumschlagen.

  • roadrunner

    Irgendwie voller Widersprüche: Wenn man nur alleine Sport machen darf, von was soll man dann einen Abstand halten? Zu einen Baum? Muss man sich in der Nähe des Wohnsitz aufhalten oder darf man auch ein paar Kilometer laufen? Wenn man alleine läuft, dann muss man Maske tragen? Die Spitzensportler auch? Das wird nicht funktionieren und ist total sinnlos.

  • ahaa

    Verschwörungstheorien, kein Kommentar mehr. Ihr geht erst demonstrieren wenn ihr Hunger habt. Aber dann nur 3 Tage…..

  • owl

    Dass ausgerechnet der Mann, der weder sich selbst, noch sein näheres Umfeld unter Kontrolle hat, derjenige der die Bevölkerung ständig für das zusammenstaucht was er selbst einzuhalten nicht imstande war, für schärfere Maßnahmen ist, ist einfach nur mehr lächerlich.
    Wer bitte, soll den noch ernst nehmen?

  • eierkopf

    Körperliche Bewegung in der Nähe des eigenen Zuhauses ist erlaubt. Dabei muss ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen Personen eingehalten werden und es gilt die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    Allein dieser Passus zeugt wie überforddert ind inkompetent unsere Machthaber sind.
    Hier wird die Verhältnismässigkeit mit Füssen getreten.

  • severine

    Ich weiß auch nicht was richtig und falsch ist,,aber ich suche keine Schuldigen,,keiner weiß was morgen ist,,KEINER,,aber mit Wut kommt man nicht weit,,haben wir nicht alle den gleichen Wunsch?

  • severine

    Aber eines weiß ich,wie es ist im Krankenhaus zu arbeiten in diesen schwierigen Zeiten

    • cicero

      @severine
      Und ich weiß eins, dass es noch keine Generation geschafft hat selbst die Schwächsten nämlich die Kinder in die ganze Misere hineinzuziehen. Kinder sind zu beschützen, Übel von ihnen fernzuhalten anstatt ihnen die Grundrechte auf Bildung und Sozialkontakte zu nehmen. Ein Tiefpunkt sich an den Kindern zu vergreifen weil die Erwachsenen Sch…..bauen. Wie sagte doch Widmann: Wir müssen die Sanität retten, offensichtlich selbst auf Kosten der Kleinsten. Was ist aus uns nur geworden.

  • regen-wurm-i

    Jetz war bis heute seit März mehr oder weniger Maskenpflicht und Einschränkungen und trotzdem wider Welle 2……komisch diese Natur wir sollten uns mit Händen und Füßen dagegen wehren!!!;)

  • schumi

    Siet 2 Wochen Mannschaftssport, Fitness und Schwimmbäder verboten – die Zahlen sind gestiegen.
    Seit 1 Woche Mundschutzpflicht auch im Freien – die Zahlen sind gestiegen.
    Nach einer Woche Schulferien – die Zahlen sind trotzdem gestiegen
    Seit 5 Tagen Restaurants und Bars komplett geschlossen – die Zahlen sind immernoch gestiegen
    Seit 5 Tagen Ausgangssperre ab 20 Uhr – die Zahlen steigen weiterhin.

    Vielleicht sollten sich die Entscheidungsträger überlegen, ob sie auf diesen offensichtlich falschen Weg weiterhin fahren wollen.

  • watschi

    wenn alles offen wàre, hàtten wir die selbe situation. wann begreifen diese volksvertreter das endlich einmal. mit den ganzen milliarden, die jetzt verteilt werden, hàtte man die sanitàt erneuern sanieren und erweitern kònnen. sie ist nàmlich die einzige die diese ganze misere verhindern kònnte

  • keepon

    Genug ist Genug!!!! Der Bogen überspannt, das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!!!!!

  • prophet

    https://youtu.be/c9PqiSfa4zM

    Schweden mocht es richtig, keine Ahnung warum des sou schwar zum verstian isch?

  • waldi

    Ja genau Herr Widmann, sich selbst bei einer Familienfeier angesteckt und dann andere beschuldigen, dass sie angeblich die Maske nicht tragen. Die Maßnahmen sind ja allesamt ein Witz. In Neapel spazieren sie zu Tausenden den Strand entlang und wir in unseren Kuhdörfern, sollen uns nicht bewegen, was wir im übrigen auch nicht tun. Und eines ist ganz sicher: ab MITTWOCH ist der totale Lockdown da. Wetten? Was passiert eigentlich mit den Gemeinden, die jetzt schon über eine Woche ROT sind? Wird deren Martyrium auch bis 22. verlängert?

  • mwald

    Lieber Hr. Widmann, 1,3 Mrd. für die Sanität ausgeben, um dann den Menschen in der Tagesschau zu erklären, dass wir ähnliche Verhältnisse wie in Bergamo bekommen können. Das ist die größte Bankrotterklärung, die ein Landesrat jemals abgeben hat.. Geldverschwendung und dann Panikmache…

  • george

    Außer ‚martasophia‘ und ganz wenige andere scheint es hier nur solche zu geben, die schimpfen und zetern, aber zur Verbesserung der Situation oder zu einem konstruktiven Dialog nichts beitragen. Da frage ich mich nun wirklich: Ist das hier nur ein „Teppenforum“?

  • politikverdrossener

    Wer, wenn nicht die Politik hat hier versagt! Es hätte nie eine zweite Welle geben dürfen! Aber unsere GSCHEIDEN mussten ja unbedingt in Risikogebieten Urlaub machen usw. Miliarden für Covid 19 ausgegeben,bis auf den Anteil in die Sanität alles Umsonst.Jetzt sind wir wieder da wo wir vor7 Monaten waren und die CHEFS sind immer noch die selben und werden wieder versagen!!! so ganz nach dem Motto:die Alten müssen verschwinden um genug Platz für die Jungen zu schaffen.

  • n.g.

    Das Problem liegt darin, dass die Politk und ihre Berater glauben der Mensch hällt die Regeln ein.
    Seit 9 Monaten frage ich mich warum nicht Psychologen, Soziologen usw. gefragt werden ob das beim Wesen Mensch, zudem in unserer westlichen Gesellschaft überhaupt funktioniert. NIEMALS in der Masse, würden die sagen!
    Nicht mal bei einigen Einzelnen. Da kann man noch so appellieren, es geht nicht.
    2 Beispiele. Raucht ein Raucher weiter, um Wissen, dass es uhn umbringt? Ja, aber nicht mal wruls ne Drige ist, neun, Menschen sind Weltmeister im Verdrängung!
    Fahren Menschen im Vetkehr immer langsam? Sie wissen, dass sie such und andere umbrungen können. Tun sie nicht! Weul jeder denkt, mich wirds nicht erwischen.
    Das sekbe Prinzip haben wir bei Covid. Einige Wenige tun was ihnen aufgetragen wird, manche für eunige Zeit und der Rest so lala!
    Darum werden due Maßnahmen immer nur kurze Zeit wirken und sind komplett ungeeignet!

  • prophet

    Am Ende verlieren sie beides….

  • rainerzufall

    Achtung nicht zuviele Exemplare drucken, in 2 Tagen gibt es eine neue Verordnung.

  • wollpertinger

    In Schweden leben sie normal weiter, allerdings nicht alle, denn die Todesrate infolge Covid 19 ist in Schweden um ein Mehrfaches höher als in den Nachbarländern. Natürlich finden es viele gut, wenn die Alten wegsterben, weil man dann ja weniger für die Pensionen ausgeben muss, aber inziwschen sterben auch viele Junge, und da hört der Spass dann auf. r

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