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„Nur warme Luft produziert“

Ulli Mair kritisiert den „Linksschwenk der SVP“ in Bozen und prophezeit den politischen Untergang der Landeshauptstadt.

„Wer Veränderung will, muss diese Linke abwählen!“

Mit diesen Worten beginnt Ulli Mair ihre Stellungnahme zur Entscheidung der Bozner SVP, bei der Stichwahl in Bozen den amtierenden Bürgermeister Renzo Caramaschi zu unterstützen.

In der Aussendung schreibt die Freiheitliche:

Dass die SVP in Bozen ohne mit der Wimper zu zucken bei der kommenden Stichwahl mit Links marschiert, verwundert mit Blick auf die Personalie Landeshauptmann Kompatscher und Parteiobmann Achammer zwar kaum, ist aber erschreckend und besorgniserregend. Beide SVP-Exponenten haben seit Jahren jede Problematik in der Einwanderungs- und Sicherheitspolitik verleugnet, vertuscht und untragbare Zustände zu verantworten. Philipp Achammer ist wohlgemerkt Parteiobmann und Integrationslandesrat und kein Social-Media-Kanal auf zwei Beinen. Dass Bozen heute heruntergekommen und völlig missraten ist, ist dieser unsäglichen Linkspolitik, bestehend aus SVP und linker Kamarilla, zuzuschreiben sowie einer Phrasendrescherei aus der Brennerstraße, wo seit 2013 nur noch warme Luft produziert wird.

Wenn SVP-Obmann Achammer – anstatt vernünftige Sachpolitik zu betreiben und Programmatik und Argumente zu beurteilen – lieber ins Felde führt, dass man niemals mit Fratelli d‘Italia könne, dann ist das das übliche Geschwafel eines SVP-Obmannes, dessen ständige Floskeln allmählich bemitleidenswert sind. Diesen Populismus, diese pure Demagogie und diese primitive Angstmache ist einer Sammelpartei unwürdig und eine parteipolitische Milchmädchenrechnung.

Im Gegensatz zur linken SVP hätte Fratelli d‘Italia einen Schritt zurück gemacht und sich zurückgenommen. Im Gegensatz dazu haben Achammer und Kompatscher kein Problem mit Multikulti-Phantasten und Massenzuwanderungsleugnern von grüner, kommunistischer und sozialistischer Seite, Bozen weiter ins Verderben zu treiben!

Es ist endlich an der Zeit, dass die SVP ihre unsäglichen Machtspiele bei Seite lässt, wahrnimmt, was mit Bozen in den letzten Jahren passiert ist und sich die Frage stellt, was mit Bozen in den kommenden Jahren passieren soll.

Es gilt sachlich, ohne linke Scheuklappen und abseits der Regenbogenwelt des Landeshauptmannes, Probleme endlich zu lösen, anstatt durch eine unsägliche Linkspolitik neue zu produzieren und auf den besseren Kandidaten zu setzen. Dieser Kandidat kann niemals Caramaschi heißen, der für Lethargie und Misswirtschaft in Bozen steht. Es ist in Bozen Zeit für Veränderung und Erneuerung und diese Veränderung kann nur mit Roberto Zanin stattfinden. Bozen darf nicht länger zum Unort in Südtirol verkommen. Wenn sich die SVP gegen eine Veränderung in Bozen stellt, dann ist sie nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des linken Problems.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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