Du befindest dich hier: Home » Südtirol » Die vier Schlauen

Die vier Schlauen

Paul Köllensperger

Jetzt hat auch Südtirol seinen Corona-Bonus-Skandal: Oppositionschef Paul Köllensperger und der SVP-Abgeordnete Helmut Tauber haben den für Härtefälle vorgesehenen Bonus beantragt – und auch ausbezahlt bekommen. 

von Artur Oberhofer

Der Aufschrei und die moralische Empörung waren groß, als die Furbetti-Affäre platzte: Am vergangenen Wochenende deckte die römische Tageszeitung „la Repubblica“ auf, dass auch fünf Parlamentarier den Corona-Bonus für Selbstständige beantragt und teilweise auch ausbezahlt bekommen hätten.

Dass sich Top-Verdiener den Bonus in Höhe von 600 Euro im Monat, der eigentlich für die wirtschaftlichen und sozialen Corona-Härtefälle vorgesehen war, unter den Nagel gerissen haben, wurde quer durch alle Parteien scharf kritisiert.

Dieses Vorgehen sei verwerflich, hieß es. Von unstillbarer Gier war die Rede. Sogar Rücktrittsforderungen wurden laut. Es sei „zum Schämen“, giftete „la Repubblica“, dass Politiker, die fast 13.000 Euro netto im Monat verdienten, staatliche Hilfsgelder beanspruchten.

Jetzt enthüllt die TAGESZEITUNG in ihrer Print-Ausgabe die Namen jener Südtiroler Politiker, die ebenfalls um den Corona-Bonus angesucht haben.

Die Dokumente, die die TAGESZEITUNG exklusiv konsultieren konnte, haben politische Sprengkraft.

Denn zu den vier „Südtiroler Furbetti“ gehören mit Paul Köllensperger der Chef von Südtirols größter Oppositionspartei, des Team K – und sogar ein Mitglied der Landesregierung.

MEHR ZU DIESEM NEUEN POLIT-SKANDAL LESEN SIE AM DONNERSTAG IN DER PRINT-AUSGABE.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (64)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen