Du befindest dich hier: Home » Politik » „Schutz der Würde“

„Schutz der Würde“

Foto: 123RF.com

Landesbedienstete können sich bald an eine externe Vertrauensperson in Fällen von Diskriminierung, Belästigung oder Mobbing wenden. Und es ist eine landesweit tätige Antimobbing-Stelle geplant.

von Heinrich Schwarz

Unter dem Motto „Schutz der Würde“ hat die Landesregierung gestern mehrere Maßnahmen beschlossen. So wird das Land noch in diesem Jahr eine externe Vertrauensperson ernennen, an die sich Landesbedienstete wenden können, die Diskriminierung, moralische, körperliche oder sexuelle Belästigung erfahren haben oder gemobbt wurden.

Die Vertrauensperson wird über ein Auswahlverfahren für einen Zeitraum von drei Jahren bestimmt.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • paul1

    .. ach diese armen Landesbediensteten, die arbeiten so schwer und kaum werden sie auf die Missstände hingewiesen, werden sie schon gemobbt.oder belästigt.

    Wieder eine Einrichtung die von unseren Steuergeldern finanziert wird und einige 100tausend Euro im Jahr kostet.

  • freitag

    das Problem: es gibt zu viele Direktoren. Viele nicht kompetent und ohne Führungsvoraussetzung
    die Folge … Mobbing der Mitarbeiter

    • meintag

      Nicht nur Direktoren. Die Hierarchie fängt bereits ganz Unten an. Jede Abteilung hat seinen Koordinator. Dieser wird von Manchen der Untergebenen umworben und mitunter werden Andere angeschwärzt. Da die ansteigende „Obrigkeit“ oft entweder Nichts mitbekommt oder sich bewusst nicht darum kümmert kommt es vor dass Angestellte über Jahre psychische Probleme mitschleppen was mitunter sogar in Suizid endet.

  • sabine

    Freitag hat zt recht. Eine schwache führung ist perfekter nährboden für mobbing. Das gilt aber überall und nicht nur fürs land

  • tirolersepp

    Warum kommt Nordtirol mit einem Drittel weniger Beamten aus ??

    • summer

      Das lässt sich leicht beantworten: weniger Bürokratie, und selbst die Österreicher stöhnen unter der überbordenden Bürokratie.
      Was meinen Sie, warum Italien in den Augen vieler EU-Staaten als Geberländer als reformunfähig gehalten wird?
      Vieles ist in Italien sogar weit besser fortgeschritten und entwickelt als im Norden Europas (Beispiel energetische Sanierung usw), aber die Bürokratie macht das Land reformunfähig. Leider!

  • martasophia

    Eine ganz perfide Art von Mobbing ist übrigens Bossing, denn da hat ein Arbeitnehmer echt nur die die Möglichkeit sich eine andere Arbeit zu suchen. Deshalb sollte diese Stelle auch eng mit der Arbeitsvermittlung zusammenarbeiten.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen