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Wo die Südtiroler studieren

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12.841 Südtiroler sind als Studenten an einer Universität eingeschrieben. Die meisten in Innsbruck. Das geht aus den neusten ASTAT-Daten hervor.

Von Eva Maria Gapp

Laut Landesinstitut für Statistik (ASTAT) sind im Studienjahr 2018/19 insgesamt 12.841 Südtiroler und Südtirolerinnen an italienischen und österreichischen Universitäten eingeschrieben, 443 mehr als im vorhergehenden Studienjahr.

5.870 in Südtirol ansässige Hochschüler und Hochschülerinnen (45,7 Prozent) studieren an einer Universität im Inland, 6.971 (54,3 Prozent) an einer Hochschule in Österreich. Insgesamt sind 1.920 Südtiroler Studierende im Studienjahr 2018/19 erstimmatrikuliert, davon besuchen 952 (49,6 Prozent) eine italienische und 968 (50,4 Prozent) eine österreichische Universität.

Während die Zahl der in Italien studierenden Südtiroler seit Jahren stagniert und die Ersteinschreibungen an den italienischen Hochschulen tendenziell zurückgehen, legen die an den österreichischen Universitäten Eingeschriebenen im vergangenen Jahrzehnt zahlenmäßig stetig zu.

Insgesamt sind 5.870 junge Menschen aus Südtirol an italienischen Universitäten eingeschrieben, 182 mehr als im Studienjahr 2017/18 (+3,2 Prozent).

Die von den Südtiroler Hochschülern bevorzugten italienischen Studienorte außerhalb der Provinzen Bozen und Trient sind Verona (6,1 Prozent), Bologna (4,7 Prozent), Mailand (4,4 Prozent) und Padua (3,8 Prozent).

Die meistgewählten Studiengänge der an italienischen Universitäten eingeschriebenen Südtiroler Studierenden fallen in die Bereiche Bildungswissenschaften (18,4 Prozent), Wirtschaft und Statistik (14,9 Prozent), Gesundheitswesen und Pharmakologie (14,2 Prozent) sowie Politik-, Sozial- und Kommunikationswissenschaften (7,6 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der in Österreich studierenden Südtiroler und Südtirolerinnen im Studienjahr 2018/19 um 3,9 Prozent zugenommen.

Unter den österreichischen Universitätsstädten fällt die erste Wahl der Südtiroler Hochschüler, sicherlich dank der geringen Entfernung, nach wie vor auf Innsbruck. In der Tiroler Landeshauptstadt sind 57,2 Prozent der in Österreich studierenden Südtiroler und Südtirolerinnen eingeschrieben; es folgen Wien (30,5 Prozent) und mit beträchtlichem Abstand Graz (8,6 Prozent) und Salzburg (2,1 Prozent). Die restlichen 1,6 Prozent entfallen auf Linz, Klagenfurt und Leoben.

Die ersten fünf der beliebtesten Studienbereiche der in Österreich studierenden Südtiroler und Südtirolerinnen erfreuen sich eines ähnlich starken Zulaufs: Im Studienjahr 2018/19 belegen 1.197 (15,3 Prozent) Südtiroler Hochschüler an österreichischen Universitäten Studiengänge im Bereich der Geisteswissenschaften und Künste. 1.154 (14,7 Prozent) studieren hingegen Pädagogik, während 1.137 (14,5%) den Fachbereich Sozialwissenschaften, Journalismus und Informationswesen und 1.110 (14,1 Prozent) Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik gewählt haben. Fast genauso gefragt ist ein Studium des Ingenieurwesens (13 Prozent).

Die Universitätsbesuchsquote der Frauen liegt mit 34,8 Prozent deutlich über jener der Männer (25,9 Prozent). 2.225 Hochschüler und Hochschülerinnen aus Südtirol haben im Studienjahr 2017/18 bzw. im Kalenderjahr 2018 ihr Studium in Italien bzw. Österreich abgeschlossen.

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