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Intelligente Zähler

Der Stromverteiler Edyna beginnt mit der Installation von sogenannten „Smart Metern“ in Südtirol. 238.000 Kunden erhalten die neuen Zähler.

Neumarkt, Auer und Kaltern sind die ersten Gemeinden, in denen die neuen „Smart Meter“ installiert werden. Edyna, der größte Stromverteiler Südtirols (Tochterunternehmen von Alperia), wird im September mit dem Austausch der Zähler beginnen.

In den kommenden Jahren werden bei allen 238.000 Kunden des Vertriebsgebietes von Edyna, das 96 Gemeinden in der Provinz Bozen umfasst, die alten Zähler mit den intelligenten Zählern der neuen Generation ersetzt.

Die ersten Installationen sind ab September in der Gemeinde Neumarkt geplant, gefolgt von der Gemeinde Auer ab Oktober und der Gemeinde Kaltern ab Dezember.

Edyna erklärt:

„Mit der Installation der neuen Smart Meter will Edyna sein Stromnetz intelligenter und digitaler gestalten, um die Effizienz und die Qualität der Dienstleistungen an den Kunden zu erhöhen. Zudem ermöglichen die neuen Zähler den Kunden, ihren Energieverbrauch genauer zu überwachen, indem sie ihren Stromverbrauch im Viertelstundentakt einsehen können. Mehr Informationen ermöglichen ein besseres Bewusstsein für den eigenen Verbrauch und fördern einen rationelleren Umgang mit Energie. Darüber hinaus ebnen intelligente Zähler mit ihren fortschrittlichen Funktionen auch den Weg für neue technologische Entwicklungen auf dem Gebiet der Energieeinsparung und der Hausautomation.“

Der einzelne Zähleraustausch erfordert einige Minuten Arbeit und eine kurze Unterbrechung der Stromversorgung, wie das Südtiroler Verteilerunternehmen informiert. Die Kunden werden rechtzeitig, das heißt mindestens fünf Tage im Voraus, durch eine schriftliche Mitteilung benachrichtigt, die im betreffenden Gebäude oder in der Straße, in der die Arbeiten durchgeführt werden, ausgehängt wird.

„Der Austausch ist kostenlos und die Anwesenheit der Kunden ist nicht erforderlich, es sei denn, der Zugang zu den Zählern ist sonst nicht möglich. Die Mitarbeiter von Edyna, die den Austausch vornehmen, sind mit einem Erkennungsausweis ausgestattet. Der Kunde kann das Vorzeigen dieses Ausweises verlangen und dessen Echtheit über die Grüne Nummer 800 221 999 überprüfen“, so Edyna.

Auf der Website von Edyna sind detaillierte Informationen über den neuen Smart Meter und die voraussichtlichen Installationszeiten in den verschiedenen Gemeinden Südtirols veröffentlicht.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (12)

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  • ahaa

    Haben die nicht Strahlung? Sind die nicht ziemlich umstritten? Wer bis jetzt auf WLAN verzichtete, bekommt eins…..In einem Kondominum kein Problem?

  • thefirestarter

    Laut Publikation der österreichischen Konsumentenorganisation können durch die Einführung des Systems maximal 23 Euro pro Haushalt und Jahr laut Angabe des Regulators eingespart werden, wobei die Schätzungen der Energieversorger nur 12 Euro angeben; demgegenüber stehen Kosten für das Smart-Meter-System in Höhe von 200 bis 300 Euro. In einer anderen Studie werden die zusätzlichen Kosten mit 43 Euro je Messstelle durch den Verband der österreichischen Elektrizitätsversorger angegeben und angeführt, dass nach rein wirtschaftlichen Kriterien die Einführung keinen Sinn ergibt…

    siehe wiki

  • thefirestarter

    In D und A kann man den Einbau dieser Datenfallen verweigern.
    Man kann einerseits auf abgespechte „Smart“ Meter pochen bzw. sogar auf die Ferrrari-Zähler bestehen sofern noch vorhanden.

    Frage in die Runde weiß jemand ob es auch hier in ST möglich ist den Austausch zu verweigern?

  • olle3xgscheid

    Hots des net schun vor a poor johr gehoassn mir hobm die nuin Zähler ,do gibs nor koan ausgleich mehr, no nuiere iatz,und in 3 johr sicher no die besseren. Ols um die hoachn Strompreise zu rechtfertigen!! Die Kosten rund um den Strom sein tuirer als der Verbrauch, do helfen a die A+++++++++++++++++++ geräte nimmer.. obr guete Rechner hobmse 😉

  • wichtigmacher

    Gscheider war, wenn die den Strompreis an ein europäisches Durchschnittsniveau anpassen würden…….

  • jennifer

    zum thema Datenschutz:

    – wann und wie oft fährt man in Urlaub
    – wann steht man morgens auf.
    – wie lange bleibt man abends auf?
    – wie oft wird gewaschen
    – wie oft wird gesaugt
    – gibt es Heimwerker im Haushalt? kreisäge oder bohrmaschiene?
    – wann muss ich nachts pinkeln und wie oft
    – wird noch lange gekocht oder gibts fast-food? wie oft?
    – wie oft wird Auswärts gegessen?
    – wann kommt man von der Party am Wochenende nach dem nach Hause?

    • thefirestarter

      – welches Fernsehprogramm/ DVD schaue ich mir an?
      – ja, das ist möglich bei modernen LED Fernseher !
      – Datensammler können damit Rückschlüsse auf z.B. politische Gesinnung
      aber auch auf andere „Vorlieben“ machen

      schon klar „ich hab nix zu verstecken“… aber wenn man die Menschen und ihre Vorlieben kennt, kann man sie auch manipulieren…. und Daten sind ein riesen Geschäft. (Big Data)

    • nix.nuis

      @jennifer
      Denkst du wirklich so blauäugig, dass sie diese Informationen nicht schon heute haben?

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