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Heiliger Sonntag

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Der Obmann des freiheitlichen Bezirks Bozen Stadt&Land, Walter Frick, spricht sich  für eine eigenständige Regelung der Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen aus. Die Landesregierung solle sich den Mut der Trientner Amtskollegen zum Vorbild nehmen und zügig eine auf Südtiroler Bedürfnisse zugeschnittene Bestimmung umsetzen.

„Die Sonntagsruhe hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert, für den es einen breiten Konsens der Bevölkerung, vor allem der direkt Betroffenen Handelstreibenden und deren Familien, gibt. Sie verdient deshalb den vollen Einsatz der Landesregierung, deren Ziel es sein muss, so schnell wie möglich ein auf die lokalen Bedürfnisse Südtirols zugeschnittenes Regelwerk zur Sonn- und Feiertagsöffnung zu schaffen“, so Frick eingangs.

„Seit Jahren zeigt man mit dem Finger auf Rom und verweist auf die fehlende primäre Kompetenz, die für ein diesbezügliches Landesgesetz vonnöten wäre. Erreicht werden konnte indessen nichts. Erst zu Beginn der Woche wurde eine innerhalb der Sechserkommission anberaumte Entscheidung über eine notwendige Durchführungsbestimmung vertagt“, so Frick.

„Die Landesregierung sollte sich ein Beispiel an unseren Trientner Nachbarn nehmen: Anstatt vergebens auf die Gutwilligkeit der römischen Regierung und auf eine Berücksichtigung in einem Staatsgesetz zu hoffen, haben sie Mut bewiesen und die Geschäftsöffnungszeiten kurzerhand mit einem eigenen Landesgesetz geregelt“, so der freiheitliche Bezirksobmann.

„Wir haben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen zahlreichen kleinen und mittleren, meist familiengeführten Betrieben und den Großverteilern die in ihrer Gesamtheit die Nahversorgung garantieren. Südtirol hat eine andere Handelsstruktur als das italienische Staatsgebiet und muss deshalb endlich selbst die Rahmenbedingungen für die Sonn- und Feiertagsöffnungen definieren können“, so Walter Frick abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • josef.t

    „Der breiten Konsens der Bevölkerung“ ?
    An das „Märchen“ glaubt die Mehrheit ihrem Verhalten nach, schon lange
    nicht mehr, auch wenn das Einige immer noch nicht mitbekommen haben,
    wollen ?

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