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Blindes Eck

Die Staatsanwaltschaft hat zu dem Badeunfall eines Vierjährigen im Bozner Lido Ermittlungen aufgenommen. Vor allem die Absperrung des Beckens und die Organisation der Bademeister-Dienste stehen im Visier.

von Thomas Vikoler

Der vierjährige Bub, der sich in der pädiatrischen Intensivstation des Krankenhauses Vicenza befindet, soll inzwischen außer Lebensgefahr sein. Ob er bleibende (Gehirn)Schäden davontragen wird, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.

Auf jedem Fall ist am Montagnachmittag am Bozner Lido einiges schiefgelaufen. Zu dem Badeunfall des Vierjährigen kam es gegen 15.30 Uhr – unbemerkt von Augenzeugen. Deshalb ist auch nicht eindeutig rekonstruierbar, wie lange sich der Bub in einem Nebenbecken in der Nähe der Wasserrutsche und des Whirlpools befand, die allesamt gesperrt sind. Wegen Covid 19.

Doch genau darauf liegt der Fokus der Staatsanwaltschaft, die gestern aufgrund eines Berichts der Staatspolizei, eine Voruntersuchung zu diesem Fall von (hypothetischer) schwerer Körperverletzung aufgenommen hat.

Untersucht werden dabei insbesondere die Absperrung des Beckens, in dem der Bub mehr oder weniger leblos aufgefunden wurde, und die Organisation der Bademeister-Dienste im Bozner Lido.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • nix.nuis

    Wie definiert sich „mehr oder weniger leblos“???

  • erbschleicher

    Eigentlich interessant, dass immer und immer wieder die anderen zur Rechenschaft gezogen werden. Ok, die Bademeister müssten alles (oder fast alles) im Auge haben, aber ich denke der Kleine ist sicher nicht ALLEINE ins Schwimmbad gegangen und war auch sicher nicht ALLEINE dort. Meine Meinung!

  • exodus

    @erbschleicher Bin ganz Ihrer Meinung. Wenn ich mit meinen Kindern im Schwimmbad oder See war, habe ich aufgepasst und sie nie aus den Augen gelassen. Meine Meinung: Die Schwimmmeister sind zur Aufsicht da und für Notfälle, aber bestimmt keine Babysitter!! Gewisse heutige Mütter lassen zu wünschen übrig, was man so sieht, da könnten einem die Haare zu Berge stehen.

    • erbschleicher

      @exodus
      muss dir auch recht geben. Social Media ist teilweise wichtiger als das ganze Drumherum, und wenn ich weiß, dass ich mit einem Kind, das nicht schwimmen kann (davon gehe ich aus) im Freibad bin, so lass ich es NIE aus den Augen.
      Hoffen wir das Beste für das Kind.

  • tirolersepp

    Blindes Eck im Lido – im Flugzeug vergessen die Türe zu verriegeln – inakzeptabel – schlendrian !

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