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„Wir halten zusammen“

„Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig das solidarische Zusammenhalten in unserer Gesellschaft ist“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer am Herz-Jesu-Sonntag und ruft dazu auf, diesen Tag in genau diesem Bewusstsein wahrzunehmen.

Am heutigen Sonntag ist es wieder soweit: In ganz Tirol wird das traditionelle Herz-Jesu-Fest gefeiert; dabei werden auch auf den Bergen wieder die traditionellen Herz-Jesu-Feuer entzündet. „Der Herz-Jesu-Sonntag stellt einen über 200 Jahre alten Brauch dar, an dem wir in besonderer Weise unsere Verbindung zu unserer Heimat zum Ausdruck bringen und uns auf unseren Zusammenhalt und unsere Geschlossenheit besinnen sollten“, betont SVP-Obmann Philipp Achammer. „Aus diesem Grund laden wir auch heuer Jung und Alt in ganz Südtirol dazu ein, diesen Tag mit in genau diesem Bewusstsein wahrzunehmen und an den Feierlichkeiten dieses Festes teilzunehmen – diesmal in besonderer Weise vor dem Hintergrund der Corona-Krise.“

Die Herz-Jesu-Feuer finden ihre Wurzeln im Jahr 1796, als die Tiroler Landstände von den Truppen Napoleons bedroht wurden und somit ihr Land dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anvertraut haben. Dieses Gelöbnis wird seither in jedem Jahr am dritten Sonntag nach Pfingsten, unmittelbar nach Fronleichnam, erneuert – und stellt somit einen wichtigen Brauch des gelebten Tirolertums dar. „Die Bergfeuer am Abend machen auch heute noch unsere Liebe zu unserer Heimat sichtbar“, sagt Philipp Achammer. Das Herz-Jesu-Fest beschränke sich aber nicht nur auf diese: „Das Aushängen der Tiroler Fahnen sowie die feierlichen Gottesdienste und Prozessionen am Vormittag geben dem Herz-Jesu-Sonntag zudem einen festlichen Charakter, der diesen zu einem der wichtigsten Tiroler Feiertage macht.“

„Wir sind stolz auf diese Tradition und wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen und Vereinen, die einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass dieser Brauch auch heute noch, über 200 Jahre nach dessen Begründung, noch so lebendig gestaltet wird“, erklärt Philipp Achammer. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass er auch an die zukünftigen Generationen weitergegeben werden kann. Er mahnt beim Abbrennen der Bergfeuer die alpine Sicherheit zu berücksichtigen – und bei den anderen Feierlichkeiten die Corona-Bestimmungen nicht außer Acht zu lassen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (22)

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  • gestiefelterkater

    „Die Corona-Krise hat gezeigt“ zu was die Ehrenwerten Volksvertreter alles fähig sind.
    Corona ein weltweiter Idiotentest!

  • batman

    „Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig das solidarische Zusammenhalten in unserer Gesellschaft ist“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer am Herz-Jesu-Sonntag und ruft dazu auf, diesen Tag in genau diesem Bewusstsein wahrzunehmen.

    Schöne Worte!

  • iceman

    ja, das „zommholtn“ Argument von „du Philipp“mag in den Ohren von einfachen Gemütern ganz nett klingen.
    Leider hat das Virus sehr viele der alten Stammwähler, die auf diesen plumpen Slogan immer wieder hereingefallen sind, dahingerafft.
    Dafür hat es aber den Zusammenhalt von SVPlern mit ihrer Verwandschaft und ihren Günstlingen enorm gestärkt.

  • keepon

    Ihr ruft zu Solidarität/Zusamnenhalt auf und habt Alkes zunichte gemacht!

  • batman

    Die Reichen werden durch Umverteilung von unten nach oben immer reicher und die Armen immer ärmer und der Herr Landesrat ruft zum Zusammenhalt auf.

  • asterix

    Was faselt der Herr LR da wieder einmal zusammen? Zusammenhalten sollen wir? Wir wer, erst ein mal? Wir Südtiroler? Welche, die Deutschen, die Ladiner, oder gar die Italiener? Oder alle drei? Und gegen wen sollen wir uns solidarisieren, bzw. „zusammenhalten“? Gegen die Franzosen, wie 1796? Gegen die Ausländer? Oder gar gegen Rom? Ach hört doch auf mit euerem Gequatsche! Wenn in Südtirol jemand zusammen halten soll, dann die Wähler bei den nächsten Wahlen, wenn die SVP versenkt werden soll.

    • pingoballino1955

      asterix-hoffentlich wird sie ENDLICH versenkt!!!

      • markp.

        Leider bietet keine der Oppositionsparteien ein echte Alternative. Beim Team K waren gute Ansätze und die Hoffnung groß, aber am Ende springt diese Bewegung auch auf den fahrenden Zug „was kümmert mich das Volk, wenn ich meinen Landessessel warm halten kann“ auf. Wo sind die Alternativen, die diese SVP endlich zum Fallen bringt? Ich sehe keine – aber lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen – , es bleibt die berühmt Wahl zwischen Cholera und Pest.

  • n.g.

    Jo, wir Südtiroler holtn zom! Wenn in einer Großstadt Einer am Gehweg liegt dann gehen die da die meisten einfach vorbei… ein Südtiroler würd ihm noch einen reintreten! Das ist der Zusammenhalt! Ja, früher mal… aber das Fest zu sowas zu missbrauchen hat schon was für sich!

  • n.g.

    Ich würd auch ein Feuer machen… aber ein ganz grosses!

  • morgenstern

    Immer wieder diese perfide Zusammenhalte Rhetorik und das an so einem Tag, ich kotz im Strahl.

  • cherz

    Zusommenholt… isch ins deswegn is MILITÄR gschickt wortn vom LH in die leschtn Munat?? sogamol zi bled isch enk wo leipo a nixma …??? An Tirola Feischta heanemm gschwöll zi sein… obo is Militär schickn sischt… wer fi mi persönlich nimma wählbor isch hot sich im laufenden Trimeschto 2020 gezuag

  • hansi

    J herzlichen Dank all jenen, die auch in dieser Zeit keine Mühen scheuen und das traditionelle Herz-Jesufeuer auf den Gipfeln entzünden, Covid zum Trotz, da sind leider andere Traditionen heuer auf der Strecke geblieben und bleiben es noch – versuchen wir mit Hausversatnd und Bedacht mit Corona zu leben in der Hoffnung, dass wir Corona in medizinischer Virus verstehen und uns dagegen wappnen können. Vorallem sollten wir unsere Lehren ziehen und nicht wieder zum Alltagsgeschäft vor Corona (Macht u Gier um jeden Preis- mehr und mehr), alte aufgeblähte Systeme übergehen, sondern an unsere Werte besinnen – in Anbetracht jener die für unsere Heimat viele Opfer auf sich nahmen. Ihnen dies dankend gebühren, indem wir unsere Traditionen weiterpflegen.

  • vinsch

    Herr Achammer verschonen Sie uns bitte mit Ihren Auftritten. Ich glaube, Sie haben immer noch nicht verstanden, dass Sie versagt haben und dass wir nicht so blöd sind es nicht zu verstehen.
    Zusammenhalt? Wer hält zusammen? Verzichten jetzt jene, die von der ganzen Krise nichts abbekommen haben solidarisch auf einen Teil ihres Lohns wie die anderen? Fangen Sie bei sich an und dann sollen alle Landesbediensteten folgen, die ihren vollen Lohn kassiert haben. Treten Sie etwas ab an jene, die immer noch auf ihr Geld warten, dann, erst dann werden Sie wieder ein klein wenig glaubwürdig.

  • leser

    Der parteiobmann machts wieder
    Geht er schon in den wahlkampf zu den bürgermeisterwahlen
    Los ihr schafherde folgts dem aufruf

  • sepp

    Den zusammenhalt hot man gesehen leute die total versagt haben wie sie herr lachhammer und derLB und noch einige reden jetzt von zusammen halten und zuerst die leute in regen stehen lassen ich hoffe nur das das die leute bis zu den landtags wahlen nett vergessen das sie ihre rechnung presäntiert bekommen

  • thefirestarter

    Das in dei Leit oanfoch nix zu bleid isch?

  • tirolersepp

    Rechnung hin Rechnung her mandr es isch Zeit, zusommenzuholten !

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