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Wer will Religionslehrer werden?

Die Philosophisch-Theologische Hochschule in Brixen startet mit dem kommenden Wintersemester eine berufsbegleitende Ausbildung zur Religionslehrerin bzw. zum Religionslehrer. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 15. Juli 2020.

„Wir brauchen Religionslehrer und Religionslehrerinnen für die Schulen im Land, die die vorgesehene theologische Ausbildung mitbringen“, stellt Markus Felderer, der Leiter des Amtes für Schule und Katechese am Bischöflichen Ordinariat, kurz und bündig fest. „Deshalb begrüßen wir die geplante berufsbegleitende Ausbildung an der Hochschule in Brixen sehr. Und weil wir“, so Felderer weiter, „in den letzten Jahren immer wieder beobachten konnten, dass Religionslehrer und Religionslehrerinnen, die erst später in den Unterricht einsteigen, äußerst wertvolle Arbeit leisten, ist dieses Angebot nicht nur wichtig, sondern auch gut – gut für die zukünftigen Schüler und Schülerinnen sowie für den Religionsunterricht als Fach insgesamt.“

Die berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Religionslehrer/in ist ein außerordentliches Lehrangebot an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) in Brixen. Der Studiengang schließt mit der Verleihung des Bakkalaureates in Theologie, das zum Religionsunterricht an allen Schulstufen des Landes befähigt. Die Absolvent/innen können nach ihrem Abschluss in Brixen an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck den Master in katholischer Religionspädagogik erwerben. Zielgruppe der Ausbildung sind Interessierte, die schon im Religionsunterricht stehen und sich nachqualifizieren wollen, aber auch Frauen und Männer, die sich beruflich umorientieren möchten.

Die Ausbildung beginnt, so die PTH, mit dem kommenden Wintersemester, zum 01. Oktober 2020. Der Studienplan selbst ist so ausgelegt, dass die Absolvent/innen parallel zum Studium einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen oder ihren Aufgaben in der Familie nachkommen können. Die Vorlesungen werden auf zwei Wochentage, sprich Montag und Freitag, und in Blockveranstaltungen komprimiert.

Einige Lehrinhalte decken die Studierenden auch über Fernstudium ab. Um den Studierenden entgegenzukommen, ist der Studienplan nicht wie üblich auf 5, sondern auf insgesamt 6 Jahre ausgelegt. Voraussetzungen für die Inskription sind ein Mindestalter von 26 Jahren und ein Maturaabschluss. Auch ist ein Zulassungsverfahren vorgesehen, das aus einem schriftlichen Zulassungstest und einem Zulassungsgespräch besteht, beides soll im August/September 2020 stattfinden.

Interessierte können ab sofort im Dekanat der Philosophisch-Theologischen Hochschule nähere Informationen einholen. Anmeldefrist ist der 15. Juli 2020.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • summer

    Für wie dumm halten diese Leute die BürgerInnen des Landes?
    Zuerst wären einmal genügend Altsupplenten zu sanieren, denn die haben genügend Praxiserfahrung und das angesprochene, angeblich so wichtige Alter.
    Außerdem sind dies immer dieselben Versuche, die Inskriptionszahlen an der Hochschule künstlich hoch zu halten, um entsprechende Landesbeiträge zu sichern, denn andernfalls wäre der Kurs besser durchdacht:
    1. Nicht zwei Unterrichtstage, sondern einer und mit Samstag der zweite.
    2. Abschluss Bakkalaureat in Theologie ist kein Lehramtsstudium der Religionspädagogik und befähigt nicht zur Stammrolle.
    3. Nach 6 Jahren Studium müsste erst in Innsbruck zum Master in Religionspädagogik aufgestockt werden, was nichts anderes bedeutet, dass 6 Jahre berufsbegleitendes Studium nur den Bachelor verleiht, was kein Lehramtsabschluss ist.
    Also zehn Jahre Studium, um danach erst eine Stammrolle ins Visier fassen zu können, ist eine Verarschung der Leute für eine beruflich Nach- oder Umqualifizierung und wird von jedem seriösen Arbeitsmarktinstitut als nicht zielführend eingestuft.
    Was hier also Herr Markus Felderer abliefert, ist eines Amtsleiters des bischöflichen Ordinariates nicht würdig, oder gar unwürdig.

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