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„Unnötige Polemik“

Sven Knoll stellt klar, dass Österreich keine Touristen daran hindert nach Südtirol einzureisen: „Die Kritik der Landesregierung ist völlig ungerechtfertigt.“

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, dankt dem Südtirol-Sprecher der ÖVP, Hermann Gahr, für die Klarstellung, dass Österreich keine Touristen davon abhält nach Südtirol einzureisen. „Die ganze Polemik der letzten Tage ─ die von der Südtiroler Landesregierung leider noch befeuert wurde ─ wäre nicht notwendig gewesen, wenn die Landesregierung einfach nur die österreicheichen Corona-Verordnungen gelesen hätte“, kritisiert Sven Knoll. „Dort steht nämlich ausdrücklich drin, dass die Durchreise durch Österreich jederzeit möglich ist. Die Südtiroler Landesregierung hinterläßt durch ihre völlig ungerechtfertigte Kritik ein äußerst unprofessionelles und auch undankbares Bild in Österreich, denn Österreich hat Südtirol in den letzten Wochen mit Schutzanzügen für Ärzte, der Auswertung von Corona-Tests und der Aufnahme von Intensivpatienten enorm geholfen“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.

Sowohl in der Corona-Verordnung des Landes Tirol (§2.5), als auch in der Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums (§3) stehe ausdrücklich drin, dass die Durchreise durch Österreich jederzeit erlaubt ist. „Österreich war eines der wenigen Länder, das eine so großzügige Regelung vorsah. Deutschland erlaubte dies beispielsweise nicht, was zu enormen Problemen am Deutschen Eck beim Transitverkehr zwischen Tirol und Salzburg führte“, erklärt Knoll.

In einer Aussendung schreibt Knoll: „Es wäre wünschenswert, wenn sich die Landesregierung zukünftig zuerst informiert, bevor sie mit ungerechtfertigter Kritik und Falschbehauptungen hausieren geht. Es sagt einem nämlich schon die Logik, dass Österreich niemanden davon abhält nach Südtirol zu fahren, da die österreichischen Grenzkontrollen bei der Einreise nach Österreich durchgeführt werden, nicht aber bei der Ausreise von Österreich nach Südtirol. Logisches Denken scheint man in der SVP aber inzwischen wohl für eine überbewertete Randsportart zu halten..“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (60)

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  • pfendtpeter

    Aha, unser Sven ist zum Statthalter von Kurzvid-19 für Südtirol mutiert!

  • vinsch

    Herr Knoll, hätte uns ein italienischer Politiker medial so geschadet, wie es Her Kurz getan hat, würden südtirolweit schon wieder x-Plakate hängen. Sie erhalten Ihren Monatsgehalt von uns Herr Knoll und nicht von Ihren österreichischen Freunden, also wäre hier eine Kritik Ihrerseits mehr als angebracht.

  • peterle

    Muss Knoll jetzt klein beigeben, weil er nicht mehr imstande ist sein „Vaterland“ zu verteidigen?
    SEIN Sebastian muss sich wohl auch EU Gesetzen beugen…

  • peterle

    PS.
    Herr Knoll, was hat Sie dann wochenlang daran gehindert nach Südtirol zu reisen um hier Ihre Arbeit als gut bezahlter Landtagsabgeordneter zu erledigen?

  • peterle

    mir ist gerade etwas aufgefallen….

    dieses offenbar gestellte Pressefoto…

    da liegen keine Akten, wie bei anderen Landtagsabgeordneten – hat er nichts mitgebracht um mitzureden?
    Seine „Handschuhe“…. aus Wolle? Kunststoff? Egal – keine einweg!!! Wie oft wäscht er sie wohl am Tag um nicht seine Mitmenschen zu infizieren?

  • tiroler

    Italien will es selbst dass es unter geht. Selbstzerfleischung pur.
    Die Strategie ist geschenkte EU Milliarden zu erhalten. Vetständlich dass Superhirn Kurz da nicht mitspielt

    • vinsch

      Thema verfehlt! Zuerst lesen, dann denken und dann schreiben! Es geht hier nicht um die Milliardenhilfe, sondern um den wirtschaftlichen Schaden, den Kurz uns Südtirolern mit seinen ständigen Aussagen bezüglich Grenzschließung macht.

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