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„Unverständliche Reaktion“

Gert Lanz

Die SVP-Landtagsfraktion stärkt der Landesregierung den Rücken und kritisiert die heftige Reaktion des Unternehmerverbandes.

Dass Unternehmen im gewerblichen Handwerk und in der Industrie sowie Betriebe im Bereich Bau und Montage mit insgesamt fünf Mitarbeitern wieder ihre Tätigkeit aufnehmen dürfen, bezeichnet der SVP-Fraktionsvorsitzende Gert Lanz im Namen aller SVP-Landtagsabgeordneten als „ein wichtiges Signal und einen großen Schritt, dem sehr bald weitere folgen werden. Südtirol hat diese Öffnung als erste Region Italiens umgesetzt.“

Die Mitglieder der SVP-Fraktion hoffen auf weitere Betriebsöffnungen in den nächsten Tagen bzw. Wochen und arbeiten auf sämtlichen Ebenen an konkreten Lösungen mit, erklärt Lanz: „Dafür werden wir uns in den kommenden Tagen massiv einsetzen. Leider gibt es derzeit auf römischer Regierungsebene noch sehr unterschiedliche Meinungen dazu.“

Doch die Bemühungen der Landesregierung, allen voran des Landeshauptmannes und des Wirtschaftslandesrates, hätten bereits gefruchtet und kämen nun vielen Südtiroler Betrieben entgegen. „Wir sind auf gutem Wege, sehr bald werden wir uns über weitere Lockerungen freuen können“, meint der SVP-Fraktionssprecher.

Sein Stellvertreter Helmut Tauber bezeichnet diese Öffnung, die Südtirol als erste Region Italiens umsetze, als mutigen Schritt vonseiten der Landesregierung. „Unverständlich und nicht nachvollziehbar“ bleibe für ihn und für viele seiner Fraktionskollegen deshalb die heftige Reaktion des Unternehmerverbandes (siehe https://www.tageszeitung.it/2020/04/18/schlag-ins-gesicht-7/).

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (15)

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  • kirke

    35 Dollar zahlten gestern Ölfirmen, wenn man ihnen ein Fass Öl abnahm.
    Was hat das mit uns zu tun?
    Wir stecken bis an die Nase in einer Rezession und hier glaubt noch jemand es ist wichtig, dass die Betriebe wieder öffnen.
    Kein Mensch wird in den nächsten Monaten in der Lage sein, eine Rechnung zu bezahlen. Es geht ums nakte Überleben.

    • andreas

      Jetzt in Lethargie zu verfallen, verstärkt die Rezession und würde noch mehr Armut und soziale Unruhen mit sich bringen.
      Die Unternehmen müssen schleunigst geöffnet und der Konsum angekurbelt werden, es gibt eigentlich keine Alternative dazu. Schon die derzeitige wirtschaftliche Lage wird mehr Todesopfer als der Virus fordern.

      Das waren Terminkontrakte für Ende Mai von Öl mit niedriger Qualität, im Prinzip ein Problem der USA, da sie ihre Frackingförderung nicht einstellen wollen bzw. können.
      Das Problem ist, dass wir einen Rückgang im Konsum von ca. 35 Millionen Barrel Öl täglich haben, die Förderländer aber nur 10-15 Millionen weniger fördern wollen und die Tanks voll sind.

  • emma

    dieser experte hot eine eigene porstige maske.

  • pingoballino1955

    Der Herr Lanz stärkt wen?was?wieso? Ich glaube sie sind nicht der richtige Mann dazu!!! Sie sind unverständlich und nicht nachvollziehbar,aber sie müssen ja nicht mehr aufsperren,oder?????

  • marting.

    der Gert soll machen, der Gert hat Ahnung von Wirtschaft

  • bettina75

    Herr Lanz Sie brauchen nicht mehr aufsperren ! Deshalb schweigen Sie zu diesem Thema lieber !

  • hallihallo

    aber wieso sperrt dieser giudiceandrea nicht einfach auf. mit eigenerklärung an den präfekten, daß sein produkt unbedingt im ausland gebraucht wird, soll dies anscheinend gehen. laut zaia machen daß im veneto viele.

  • keineahnung

    @kirke
    ein gut geführter Betrieb, eine ordentlich verwaltete Familien-Haushaltskasse, hat genügend Reserven um einige Monate im Krisenmodus zu überstehen.
    Sehr geehrte Frau „kirke“, Sie verallgemeinern arg: „Kein Mensch wird in den nächsten Monaten in der Lage sein, eine Rechnung zu bezahlen. Es geht ums nakte Überleben“
    Wenn es jetzt bei Betrieben und Familien ums „nackte Überleben“ geht, dann haben diese Betriebe und Familien bisher über ihren Verhältnissen gelebt und werden jetzt die Folgen ihres unüberlegten Verhaltens zu tragen haben; leider werden auch „Unschuldige“ an den Folgen des verantwortungslosen Verhaltens der „Unüberlegten“ leiden.

  • drago

    Wie ich schon an anderer Stelle gepostet habe: SVP – Rom sei dank! Sonst hätte der LH etwas tun müssen, außer seine eigenen Notverordnungen alle Tage nachträglich zu korrigieren bzw. Interpretationen hinterher zu schicken.
    Aber natürlich stärken Lanz & Co. dem LH den Rücken. Fehlt eigentlich nur noch der Kommentar der Frau Abgeordnete Ladurner. Wann immer der Lanz sich äußert, ist die Ladurner nicht weit. Yipihee Corona Ferien.

    • keineahnung

      @drago
      Sehr geehrter Herr „drago“
      Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung, die Sie auf der Basis meines Alias gemacht haben.
      Sollten Sie sich bei Gelegenheit die Mühe machen, meinen obenstehenden Kommentar zu lesen und zu verstehen, und dann noch zusätzlich mit den Einkommensstatistiken der Provinz Bozen abzugleichen, dann besteht die Möglichkeit, dass auch Sie erkennen können, dass:
      # die größten Jammerer am wenigsten Not leiden;
      # viele der jetzt in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Personen effektiv ein Nettoeinkommen erzielt aber Ausgaben in Höhe des Bruttoeinkommens getätigt haben;neuer PKW alle zwei drei Jahre, immer größerer Fernseher auf Raten, Konsumkredit für diese Anschaffungen, Ferienreisen weit über ihren Verhältnissen, usw.
      # nur eine überschaubare Anzahl von Personen/Familien effektiv unverschuldet in Not geraten sind. Und diesen muss effektiv geholfen werden, was aktuell ja auch geschieht mit WOBI, Caritas, Vinzenzverein, Lohnausgleich, Arbeitslosengeld, Beitrag Kelinunternehmer bis 10.000 Euro, Zahlungsaufschub oder Kreditverlängerung, und und und
      DESHALB: aufhören zu jammern und über die Politiker jeglichen Coloeurs herzuziehen und dafür an kompetenter Stelle Informationen einholen zu den zur Verfügung stehenden Hilfen.

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