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Stornierungen bis Juni

Die Situation des Personentransportes hat sich seit Ausbruch des Coronavirus nicht verbessert. Im Gegenteil: Die Stornierungen reichen bereits bis Juni.

„Die Situation ist so schlimm, dass ich befürchte, dass einige Unternehmen diese Krise nicht überstehen werden“, befürchtet der geschäftsführende Obmann der Mietwagenunternehmer im lvh, Hansjörg Thaler. Die Lage habe sich seit Ausbruch des Virus keineswegs gebessert. „Bereits als die Schulen sämtliche Aktivitäten und Ausflüge vor rund einem Monat eingestellt haben, ist für viele ein beträchtlicher Anteil der Aufträge von heute auf morgen weggefallen. Hinzu kommen die Urlaubsreisen und Transferfahrten, die ebenso alle storniert worden sind. Für den Sommer sieht es derzeit mehr als traurig aus.“

Viele und vor allem kleine Mietwagenunternehmen laufen damit Gefahr, den Betrieb schließen zu müssen. Die vorgesehene staatliche Unterstützung in Höhe von 600 Euro ist für Thaler nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Fixkosten müsse ein Unternehmen auch ohne Einnahmen stemmen. „Wir haben auch eine Verantwortung unseren Mitarbeitern gegenüber. Ich hoffe, sehr, dass es Staat sowie Land gelingen wird, Hilfe zu gewähren, bevor die Betriebe zusperren müssen“, betont Thaler.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • tiroler

    Unnötiges Jammern. Zur Zeit zahlen alle drauf. Taxifahrer haben die kleinsten Fixkostem. Sie brauchen keine Miete zahlen, keine Mitarbeiter und keine Kredite bedienen. Die einzige Investition ist der Kleinbus

  • tiroler

    Hilft nix wenn alle jammern!

  • leser

    Dann müsste in den ferragosto jedes jahr due hälfte der betriebe sterben denn normaletweise geht von letzter juliwoche bis letzte septemberwoche nix in italien

    • yannis

      @leser
      Gut analysiert !

    • meraner

      Erstens, ist das schon seit Jahren nicht mehr so, dass die italienische Wirtschaft den Ferragosto so rigoros hält.. Zweitens ist das Urlaubszeit, also werden die Löhne weiter bezahlt. Drittens kreiert der Tourismus logischerweise in der Zeit die größten Umsätze, also kann man das mit der jetzigen Situation nicht vergleichen. Aber Wirtschaft versteht nun mal nicht jeder.

  • unteruns

    Das kommt davon wenn jedem eine Lizenz gegeben wird….. viele machen das nebenbei, schreiben sich das gesamte Fahrzeug ab, bieten die Dienste um um einen Spotrtpreis an….. mir tut
    keiner Leid….

  • covid

    Was soll das Gejammere! Die meisten Mietwagen wurden fett subvenzioniert – beim Kauf eines Neuwagens um die Euro 15.000,00 und dann machen es fast alle als Nebenjob zur Rente oder Teilzeit. Ich meine hier die Mietwagen mit Fahrer sogenannten shuttles, nicht die reinen Taxis.

    Gut, wenn schon ein Beitrag, dann im Verhältnis zum im Vorjahr deklarierten Einkommen bzw. bezahlten Steuer und nicht cash sondern Steuerbonus für die laufende Steuerperiode oder fürs kommende Jahr.
    Für die Freiberufler sollte es ebenso gehandhabt werden. Diese 600,00 Euro pro IVA Nr. sind in meinen Augen ein Witz. Wenn es ein Prozentsatz auf die im letzten Jahr bezahlte Steuer wäre, dann hat endlich mal der korrekte Bürger auch etwas davon.

    • unteruns

      @covid, es sind nicht 15.000 € sondern 15 % vom Anschaffungspreis.Der wird in der Regel nach einem Jahr ab Antrag ausbezahlt und ist an Konditionen gebunden. Unter andere daran,dass der Mietwagenunternehmer mit dem subvenzionierten Fahrzeug keine Auslandsfahren macht. Das Fahrzeug muss 4 Jahre behaltet werden und bei früheren Verkauf, die Differenz zurück bezahlt werden.

  • tiroler

    Warum gibt es diede vielen Taxis?
    Für Jugendliche sind sie bequem, sich von Event zu Event fahren zu lassen. Erwachsene nehmen den Dienst in Anspruch, genug Alkohol konsumieten zu können indem sie aufs Autofahren verzichten.

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