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Die Schutzmasken sind da

Die vom Südtiroler Gesundheitswesen dringend benötigte Großlieferung an medizinischer Ausstattung ist im Salewa Headquarter eingetroffen.

Die am Dienstagmittag im Salewa Headquarter in Bozen eingetroffene Großlieferung an medizinischer Ausstattung wird im Südtiroler Gesundheitswesen – speziell in den Krankenhäusern – dringend benötigt, wie Gesundheitslandesrat Thomas Widmann erklärt: „Diese Lieferung ist für die Ärzte, das Pflegepersonal und alle anderen in der Corona-Bekämpfung Beteiligten lebenswichtig.“

Logistische Unterstützung beim Transport der Masken von China nach Südtirol war von der österreichischen Bundesregierung gekommen. Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstreicht: „Das war ein wichtiger Akt der Nachbarschaftshilfe. Er hat uns ermöglicht, auf sicherem und schnellem Weg mit dem Schutzmaterial versorgt zu werden.“

Die Lieferung besteht aus mehreren Elementen, die zur persönlichen Schutzausrüstung gehören (PSA) – darunter insgesamt 1,5 Millionen Schutzmasken (chirurgische sowie FFP2 und FFP3-Masken), 400.000 Schutzanzüge sowie 30.000 Schutzanzüge für den aseptischen Gebrauch, sprich für den Einsatz im sterilen Bereich wie Operationssäle.

„Diese dringend notwendige Lieferung ist eine herausragende Gemeinschaftsleistung zwischen Südtiroler Privatunternehmen, dem Sanitätsbetrieb und der Südtiroler Landesregierung“, unterstreicht Widmann.

Ursprung dieser Zusammenarbeit war ein Appell des Gesundheitsressorts und des Südtiroler Sanitätsbetriebs über den Unternehmerverband: Man bat Südtiroler Unternehmen mit Kapazitäten zur Herstellung benötigter Materialien, sich aktiv zu melden. „Dank dem ausgezeichneten Zusammenspiel vieler engagierter Akteure können wir nun mitteilen, dass wir vorerst wieder gut mit Schutzausrüstung ausgestattet sind“, betont der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs, Florian Zerzer.

Die Oberalp-Gruppe hatte über ihren Salewa-Lizenzpartner in China die Produktion in der chinesischen Stadt Xiamen möglich gemacht. 18 Lastkraftwagen des Südtiroler Transport- und Logistikunternehmens Fercam haben die in 25.000 Kartons verpackten Güter nach Bozen geführt, begleitet vom Südtiroler Zivilschutz und der Feuerwehr.

Auch die Lieferung der Halstücher für die Vorbeugemaßnahmen in der breiten Bevölkerung war Ergebnis der Zusammenarbeit Südtiroler Unternehmen mit der öffentlichen Verwaltung, die vom Unternehmerverband koordiniert wurde.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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