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„Nur“ 56 neue Fälle, aber 7 Tote

#Foto: 123rf

56 neue Infektionen hat das Labor für Mikrobiologie und Virologie des Sanitätsbetriebs erfasst. Die Zahl der nachweislich infizierten Personen liegt damit bei 679. Die Zahl der Todesfälle ist allerdings auf 31 gestiegen.

Es ist eine gute (oder zumindest keine ganz schlechte) Nachricht:

Die Neuinfektionen steigen in Südtirol vorerst nicht mehr drastisch an.

Nach den 114 Fällen am Donnerstag-Freitag und den 68 Fällen von Freitag-Samstag wurden am Sonntag 56 Fälle gemeldet.

Es wurden über 600 Abstriche ausgewertet, an den Tagen zuvor waren es auch immer zwischen 600 und 800 gewesen.

Daten die Anlass zu Optimismus geben!

Die Maßnahmen könnten, also, erste Früchte tragen.

Auch am Samstag hat der Südtiroler Sanitätsbetrieb die Auswertung der Abstriche zur Feststellung von Covid-19-Infektionen in Südtirol weitergeführt.

Das Labor für Mikrobiologie und Virologie erfasste – wie gesagt – 56 neue Infektionen.

Damit liegt die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Personen in Südtirol damit bei 679 (gestern 623). Ausgewertet wurden insgesamt 5718 Abstriche für 3777 Personen.

679 infizierte Personen

In Bezug auf die stationären Aufnahmen in Südtirols Krankenhäusern ist allerdings noch keine Entspannung feststellbar.

Zwar ist die Zahl der Personen mit Coronavirus-Infektionen, die in den Normalstationen der Krankenhäuser betreut werden, von 173 auf 164 leicht gesunken; mittlerweile benötigen aber 36 Personen intensivmedizinische Betreuung (zum Vergleich gestern: 32); die Zahl der Verdachtsfälle beläuft sich auf 45.

Über 2000 Personen in häuslicher Isolation

Die Gesamtzahl der Todesfälle in Südtirol, bei denen eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde, beträgt derzeit (Sonntagmorgen, 22. März 2020) 31.

Die seit der letzten Mitteilung verstorbenen fünf Frauen und zwei Männer waren durchwegs ältere Menschen (2 über 75 Jahre, 2 über 80 Jahre, 3 über 90 Jahre) mit mindestens einer, großteils mehreren schweren Vorerkrankungen.

In häuslicher Isolation befinden sich mittlerweile 2158 Personen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • elmex

    Ich habe ja gestern geschrieben, dass die Situation in Südtirol relativ gut ist, wenn man die Zahlen genau analysiert außer Gröden, Kastelruth und Montag (vernutlich alles Wohnheime – was man im Detail und akribisch untersuchen muss … und alle die in irgendeiner Form in Kontakt waren testen – auch ohne Symptone – und gegebenenfalls in Quarantäne setzen). Anders wirds nicht gehen. In Vo (Veneto) hat man alle 3000 Einwohner getestet und hat festgestellt dass 50-70% der positiv getesteten überhaupt keine Symptome hatten. Man kann sich also vorstellen, was das bedeutet im Hinblick auf die Verbreitung (3 Neuinfizierte pro Person). Deshalb in der Umgebung der Fallzahlen in Gröden, Kastelruth und Montan unbedingt testen, testen, testen.

  • zusagen

    Ich hoffe es wird mit System getestet und die Vergleiche somit Aussagekräftig.
    Weiterhin sollte aber ganz stark gelten, Abstand, Abstand, Abstand.
    Zu was ich von unseren Managern noch nichts gehört habe, ist zum Benehmen der Autofahrer, vor allem in Ortschaften. Da gibt es tatsächlich einige Idioten die glauben, die Straßen seien nun endlich für ihre sportlerischen, fahrerischen Freizeitaktivitäten reserviert.
    Dafür, dass bei einem einzuhaltenden Abstand von 3 Metern die Leute auf die Straßen ausweichen, scheinen diese, natürlich kein Verständnis zu haben.

  • novo

    In den Hotspots müsste systematisch, nicht sporadisch, getestet werden!

  • osterhase

    Gestern schrieb Stol Gesamt 5179 Abstriche von Gesamt 3501 Personen heute Gesamt 5718 Abstriche von 3777 Personen. Es wurden also nur 276 Personen getestet, deutlich weniger als die letzten Tage. Diese Zahlen sind komplett
    umsonst eine auch nur halbwegs vernünftige Aussage zu treffen.
    In dieser schwierigen Zeit lässt die gesamte Südtiroler Presse kritische und reflektierte Beiträge vermissen.
    Eine überforderte Politik kann unter einer blinden Presse wurschteln und wüten.

  • kawazx110

    bravo hoffe es geht weiter so mit den zahlen anscheinend halten sich die südtiroler an die ausgangsperren haltet durch und bleibt zuhause

  • covid

    wann kapieren es unsere Verantwortlichen endlich, dass man in Gröden und Kastelruth/Seis Alm etwas machen muss. In allen 3 Gemeinden im Grödner Tal sind in Summe fast 100 Infizierte und in Kastelruth 50.
    Das sind insgesamt ein Viertel aller Infizierten in Südtirol!!!

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