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„Gesunder Mix“

Die SVP wird in Bozen nur mit einer einzigen Liste antreten. Dieser Beschluss wurde nun einstimmig gefasst.

Eine oder drei kleine Listen? Diese Frage stellten sich die SVP Ortsgruppen der Stadt Bozen in den letzten Tagen. Nun wurde eine Entscheidung getroffen – und zwar einstimmig.

„Wir haben zu einer Liste optiert“, erklärt BM-Kandidat Luis Walcher. „Wir glauben, dass wir die Leute und die Stadtviertel so gut erreichen. Wir möchten Garant für Stabilität in der Stadt sein, weiterhin Verantwortung tragen und mit vielen Kandidaten ins Rennen gehen.“

Konkrete Zahlen nennt Walcher nicht, diese sollen erst am 20. März vorgestellt werden, zehn Tage zuvor wird das Programm präsentiert.

Dass der Beschluss zu einer Liste letztendlich einstimmig gefasst wurde, überrascht, denn insbesondere in den letzten Tagen gab es doch einige Stimmen, die das kleine Edelweiß bevorzugten. So würde man mehr Kandidaten anziehen.

Wie Walcher betont, sei das aber schon alleine durch das „Denkprojekt“geschehen: „Alle haben verstanden, dass sie sich aktivieren müssen. Am Ende war es wichtig, dass auch die Ortsgruppen mit neuen Schwung an die Sache herangehen. Das hat der ganzen SVP gut getan. Dass der Beschluss einstimmig ist, zeigt, dass man hinter der Entscheidung steht. Wir werden jetzt mit ganzer Kraft die Wahlen angehen.“

Noch gestern hätten sich Kandidaten gemeldet, die gerne mitarbeiten würden und glauben, für Bozen etwas bewirken zu können. Diese Leute seien „Gold wert“, meint der BM-Kandidat.

Man werde nun einen „gesunden Mix“aus allen Stadtvierteln und allen Alterskategorien erstellen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • watschi

    die hànde sollte man bei so einem auftritt aber nie verschrànken.

    • meintag

      Es soll die Unentschlossenheit zeigen.

    • markp.

      Und wenn es Punkt 5 ist? 😀

      Quelle und geistiges Eigentum von: http://www.gedankenwelt.de

      Welche Botschaften übermitteln wir, indem wir unsere Arme verschränken?

      1. Sich selbst umarmen. Wir verschränken unsere Arme in der Öffentlichkeit öfter als in unserem privaten Umfeld. Weißt du wieso das so ist? Die Erklärung hierfür ist ganz einfach: wir realisieren diese Geste in Situationen, in denen wir von vielen Menschen umgeben sind, um uns selbst zu umarmen, da wir uns somit selbst jederzeit ein Gefühl von Wohlbefinden vermitteln können.

      Mit dieser Haltung zielen wir nicht darauf ab, uns von anderen zu distanzieren, sondern wir wollen uns selbst in gewissen Momenten nur etwas Nähe spenden. Mach doch einfach mal die Probe und frage jemanden aus deinem Bekanntenkreis, der „sich selbst umarmt“, ob er sich in diesem Moment gerade geborgen und wohl fühlt.

      Doch wie können wir diese Art der Geste richtig deuten? Uns selbst zu umarmen, ist eine automatische Reaktion, ein häufige eingenommene Körperhaltung, die uns Wohlbefinden vermittelt. Wenn wir uns also in diesem Moment wohl fühlen, dann ist das auf diese Art der Umarmung zurückzuführen.

      2. Stress reduzieren. Wenn wir uns gestresst fühlen, ist das Arme verschränken eine ideale Art und Weise, unsere Händen und somit Sicherheit zu spüren, sie in eine entspannte Körperhaltung zu bringen und so ein Gefühl von Ruhe zu erzeugen.

      Dieses Gefühl verspüren wir auch, wenn wir unsere Hände ineinander legen. In diesem Fall hat das nichts mit abblocken oder wohl fühlen, sondern mit einem Gefühl von Angst zu tun.

      3. Sich selbst wärmen. Oftmals denken wir, dass eine Person, die die Arme vor uns verschränkt, nicht mit dem was wir denken oder sagen einverstanden ist. Doch manchmal ist die einfachste Erklärung die richtige: uns ist schlichtweg kalt.

      Wie können wir darauf schließen? Wenn wir unsere Arme der Kälte wegen verschränken, so ziehen wir unsere Schultern und unseren Oberkörper nach oben. Dann verschränken wir nicht nur unsere Arme, wir ziehen auch unsere Schultern zusammen und behalten diese angespannte Körperhaltung bei, um uns selbst warm zu halten.

      4. Unsicherheit verstecken. Frauen, die sich unsicher fühlen und sich beschützt fühlen möchten, verschränken ihre Arme, um das nicht zu zeigen. Auch nehmen Menschen diese Körperhaltung ein, wenn sie sich von jemandem bedroht oder wegen ihm unwohl fühlen – eine Art der Abwehrhaltung.

      Diese Bedeutung des Armeverschränkens ist daran zu erkennen, dass die Schultern nicht nach oben gezogen, sondern nach vorn gerichtet werden, um dem Körper eine „angriffslustigere“ Haltung zu geben.

      5. Ein extremes Gefühl von Angst. Die Arme zu verschränken kann bedeuten, dass diese Person gerade ein schreckliches Gefühl von Angst durchlebt oder sich große Sorgen über etwas macht. Durch diese Körperhaltung will derjenige seine inneren Organe schützen, was gleichzeitig ein Zeichen dafür ist, dass jemand sich selbst beschützen will.

      Diese Art der Umarmung wird noch von weiteren Gesten begleitet: sich ins Gesicht und an den Hals fassen, ein geschlossener Mund und einen leicht veränderten Gesichtsausdruck, der Angst signalisiert.

      6. Selbstkontrolle. Oft verschränken wir unsere Arme, wenn wir verärgert oder mit etwas nicht einverstanden sind. Hiermit möchten wir uns dabei helfen, unsere Selbstbeherrschung nicht zu verlieren.

      Ein typisches Beispiel für diese Art der Selbstumarmung sind kleine Kinder, wenn wir sie darum bitten, etwas zu tun, das sie nicht tun möchten. Mit dieser Geste können wir außerdem ausdrücken, dass wir mit etwas nicht einverstanden sind, ohne Worte zu benutzen. Wir Erwachsene nehmen diese Körperhaltung ein, wenn wir frustriert sind und uns in diesem Moment selbst kontrollieren wollen. Aber wir tun das nicht, weil wir uns von einer Person distanzieren oder eine Barriere aufbauen möchten.

      7. Ein Gefühl von Macht vermitteln. Weißt du, wie wir nur allein mit unserer Körpersprache ein Gefühl von Macht vermitteln können? Indem wir eine Körperhaltung einnehmen, bei der wir unsere Ellenbogen nach außen drehen und unsere Arme verschränken. Diese Haltung ist ein Ausdruck von starker Persönlichkeit.

      Seine Arme auf diese Art und Weise zu verschränken, bewirkt, dass man größer und kraftvoller wirkt. Du kannst es daran erkennen, dass sich die Arme mehr über dem Brustkorb, als über dem Solarplexus befinden.

      8. Die Arme verschränken, um sich zu distanzieren. Diese Bedeutung ist die am weitesten verbreitete und jeder von uns denkt bei dieser Geste als erstes daran. Aber die Arme zu verschränken will nicht nur allein dieses emotionale Bedürfnis körperlich ausdrücken, sondern diese Haltung dient auch dazu, um sich einen Moment lang in einen introspektiven Zustand zu begeben. Somit bauen wir sowohl eine physische, als auch psychische Barriere zwischen uns und unserem Umfeld auf.

      Die Körpersprache ist für die meisten in unserer Gesellschaft noch ein unbekanntes Pflaster. Viele Menschen kennen die Bedeutungen, die sich hinter unserer Körpersprache verbergen, nicht, und deshalb wird sie oft falsch interpretiert. Wie wir nun gesehen haben, muss beispielsweise das Arme verschränken nicht automatisch bedeuten, dass wir zwischen uns und unserem Umfeld eine Mauer aufbauen. Uns kann genauso gut kalt sein, wir möchten uns selbst umarmen oder Stress reduzieren.

      Auch dürfen wir nicht vergessen, dass jedes menschliche Wesen einzigartig ist. Für uns mag diese Geste vielleicht sehr wichtig erscheinen, doch unser Gegenüber möchte bei sich damit nur ein Gefühl von Wohlbefinden erzeugen. Auch wenn wir selbst vielleicht damit ausdrücken möchten, dass wir uns distanzieren wollen, muss das nicht heißen, dass das auch in 100% der anderen Fälle so sein wird.

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