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„Allianz der politischen Mitte“

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Das Team K wird in Bozen gemeinsam mit anderen Parteien der „politischen Mitte“für die Gemeinderatswahlen eine Koalition bilden. Der Bürgermeisterkandidat wird vom Team K gestellt.

Tageszeitung: Herr Köllensperger, Sie selbst sind „ein möglicher Kandidat“als Bürgermeisterkandidat für das Team K. Was bedeutet das?

Paul Köllensperger: Ich bin ein möglicher, von fünf Kandidaten, wir werden die Entscheidung demnächst treffen. Wir wollen zunächst die Koalitionsgespräche mit Parteien, die zu uns passen, zum Abschluss bringen. Das wird voraussichtlich noch diese Woche geschehen, wir haben aber keinen Stress.

Der Bürgermeisterkandidat wird aber vom Team K gestellt?

Auf alle Fälle. Ja.

Die bisherigen Koalitionspartner sind „+Europa“und die Partei „Volt“, die den EP Abgeordneten Damian Boeselager stellt. Gibt es noch weitere?

Es gibt noch weitere, mit denen wir im Gespräch sind, da wir mit ihnen aber noch im Gespräch sind, möchte ich keine Namen nennen. Das wäre nicht korrekt.

Sowohl „+Europa“als auch „Volt“würden alleine wohl nicht viele Stimmen in Bozen bekommen. Warum geht das Team K eine Koalition mit solchen Kleinparteien ein?

Wir haben nicht darauf geschaut, wie viel Stimmen uns diese Parteien bringen. Wir haben darauf geschaut, welche Parteien inhaltsmäßig und personell zu uns passen. Wir wissen bei den beiden, dass die Chemie und die Inhalte passen. Ansonsten stellen wir keine Rechnungen an. Es gab zwar Parteien, die mehr Stimmenpakete mitbringen würden und sich an uns gewandt haben, aber das kommt für uns nicht in Frage. Wir wollen eine Allianz der gemäßigten Mitte sein.

Nehmen diese Listen an der Allianz teil, weil sie es alleine nicht schaffen, oder weil sie davon überzeugt sind?

Auf jeden Fall das Zweite. Sie sind überzeugt davon, dass die Allianz der politischen Mitte viel erreichen kann und auch wichtig ist.

SVP-Parteiobmann-Stellvertreter Karl Zeller hat gesagt, dass das Team K kläglich daran gescheitert ist, eine zweite Volkspartei und damit eine echte Konkurrenz für die SVP bei den Gemeinderatswahlen zu werden…

Woran er dieses Scheitern festmachen will, weiß ich nicht. Der Herr Zeller hat bereits des Öfteren große Sachen gesagt, die sich nicht so erwiesen haben. Die SVP wird sich auch im Hinblick auf die nächsten Landtagswahlen in den nächsten Jahren warm anziehen müssen.

Und für die Gemeinderatswahlen?

Für die Gemeinderatswahlen haben wir überhaupt keine Ziele gesteckt. Wir treten in den Städten an und unterstützen in den ländlichen Gemeinden viele Bürgerlisten. Numerische Ziele haben wir uns keine Ziele gesteckt. Wir werden die Gemeinderatswahlen so gut wie möglich bestreiten. Wir wollen die Chance nutzen, um gute neue Leute ins Team zu integrieren. Nichtsdestotrotz sind wir zuversichtlich, dass wir ein positives Ergebnis einfahren werden.

Interview: Markus Rufin

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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