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Stunk in Margreid

In Margreid hat Andreas Bonell die Basiswahlen vor Roland Barcatta gewonnen. Der Vize-Bürgermeister will sich aber nicht geschlagen geben.

von Lisi Lang

Andreas Bonell

In Margreid hat sich bei den offenen SVP-Basiswahlen am Sonntag Andreas Bonell durchgesetzt. Er konnte 59 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, während der amtierende Vize-Bürgermeister und SVP-Ortsobmann, Roland Barcatta, lediglich auf 26 Prozent der Stimmen kam. An dritter Stelle landete Eduard Ranigler mit 15 Prozent. Soweit das Ergebnis vom Sonntag – allerdings sind nicht alle in Margreid ganz einverstanden damit.

Der Sieger der Vorwahl zeigt sich überrascht über dieses deutliche Ergebnis und möchte sich in erster Linie bei den Wählerinnen und Wählern bedanken: „Die Bürger von Margreid scheinen sich einen Neuanfang zu wünschen und nachdem drei Kandidaten zur Wahl standen, war auch das Interesse der Bevölkerung entsprechend groß“, erklärt Andreas Bonell.

Der 52-Jährige saß bereits von 1995 bis 2000 in seiner Heimatgemeinde Truden für die SVP im Gemeinderat, nun will er sich in Margreid engagieren, das Allgemeinwohl in den Mittelpunkt rücken, ein offenes Ohr für Familien und Vereine haben sowie den Themen lebenswertes Bauen und Wohnen mehr Bedeutung schenken. „Ich wohne jetzt seit mehr als 20 Jahren in Margreid und da ich mehrfach gefragt wurde, ob ich zur Verfügung stehen würde, habe ich beschlossen, zu kandidieren“, erklärt der 52-Jährige.

Roland Barcatta

Der amtierende Vize-Bürgermeister reagiert hingegen etwas überrascht auf das deutliche Ergebnis der offenen Basiswahlen, gibt sich aber gleichzeitig kämpferisch: „Ich bin nicht enttäuscht über dieses Ergebnis, vor allem nicht, weil ich die Hintergründe kenne“, sagt Roland Barcatta.

Der SVP-Ortsobmann sagt, dass höchstwahrscheinlich Anhänger der ehemaligen Bürgerliste und andere Personen und Personengruppen die Wahlen irgendwie torpediert haben, indem sie dafür gesorgt haben, dass viele Bürger, die eigentlich keine traditionellen SVP-Wähler sind, an der Vorwahl teilgenommen haben, um einen bestimmten Kandidaten zu wählen.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • besserwisser

    komische ansicht von demokratie. wenn jemand wähler mobilsiert dann ist das nicht in orndung?

    • yannis

      ja das scheint die moderne Demokratie zu sein ! Thüringen machst vor, ein absolut demokratisches Wahlergebnis wird „rückgängig“ gemacht weil es durch die Stimmen von einer demokratisch legitimierten Partei zustande kam die aber den linken Noch-Machthabern nicht passt, bzw. die so richtig Schiss haben an denen noch mehr „Sessel“ zu verlieren

      • kurt

        @yannis
        Das müsstest du bitte unserem Freund mannik zu Gemüte führen,ich habe mich bewusst geschwollen ausgedrückt damit es der Betroffene sicher versteht !!!!.

        • mannik

          Sie haben tatsächlich nicht verstanden was in Margreid vorgefallen ist.
          Ich versuche es Ihnen zu erklären: Es ist gerade ein gutes Beispiel für Demokratie, was in Margreid vorgefallen ist, auch wenn es dem Vizebürgermeister nicht gefällt. Gerade weil es ihm nicht gefällt ist es demokratisch. Daher ist Ihre Empörung, die SVP würde undemokratisch sein, vollkommen fehl am Platz. Das können Sie höchstens Barcatta persönlich vorwerfen.
          Kann das auch ein Schwachmat wie Sie verstehen?

          • tiroler

            Mannik ist am besten wenn er schweigt. Ansonsten unerträglich.

          • kurt

            @mannik
            Ja ,natürlich alles was gegen die SVP läuft ist nicht demokratisch und der Vize Bürgermeister ist ihnen nicht geheuer also fehl am Platz und das heißt man dann demokratisch .
            Es muss ja alles und zwangsläufig ihnen gefallen sonst geht es nicht !!!!!.
            Sie sind scheinbar nach dem verschwinden von andreas an seine Stelle getreten .
            Die Ideologie und Phantasie ist die gleiche !!!!!.

          • yannis

            So ist es immer noch wie in Thüringen, wenn ein Wahlverlierer dann es auf „bestimmte“ Wähler zurückführt dass er nach Hause geschickt wurde, dann hängt er seinen Diktator sehr weit raus, wenn Du Starkmat dies mal zur Kenntnis…………………..

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