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Seppis Niederlage

Andreas Seppi hat am Sonntagabend das Finale des ATP250Turniers in New York gegen den Briten Kyle Edmund (ATP 62) nach 2:05 Stunden Spielzeit mit 5:7, 1:6 verloren.

Für Seppi war es die siebte Niederlage in seinem 10. ATP-Endspiel, für Edmund der zweite Titelgewinn.

Seppi hat in New York nach etwas mehr als einem Jahr wieder ein ATP-Finale erreicht. Das erste seit dem 12. Jänner 2019, als er in Sydney gegen Alex De Minaurverlor. Sein letzter Turniersieg liegt hingegen schon mehr als sieben Jahre zurück. Im Oktober 2012 holte er sich den Titel in Moskau nach einem hart umkämpften Dreisatz-Sieg gegen den Brasilianer Thomaz Bellucci.

Heute war der Brite Kyle Edmund, der in Südafrika geboren ist und dort drei Jahre gelebt hat, sein Finalgegner. Gegen den 25-Jährigen hatte der Kalterer schon vor dem heutigen Match eine negative Bilanz von vier Niederlagen gegen nur einen Sieg. Seppi setzte sich vor zwei Jahren beim Masters-1000-Turnier in Monte Carlo auf Sand in drei Sätzen durch, verlor aber alle vier direkten Begegnung auf Hartplätzen. In Antwerpen 2016, bei den Australian Open Und in Shanghai 2018 sowie vor wenigen Wochen in Auckland. Viele Südtiroler erinnern sich an Edmund, weil er vor sieben Jahren in Bozen das ITF-Futures-Turnier gewann.

Der erste Satz war sehr ausgeglichen. Bis zum 6:5 aus Sicht von Edmund brachten beide Spieler ihre Aufschläge durch, ohne eine einzige Breakchance zuzulassen. Im 13. Spiel war es dann aber schließlich der Weltranglisten-62., der Seppi zum 7:5 breakte. Von diesem Rückschlag konnte sich der Überetscher nicht mehr erholen. Edmund zog im zweiten Spielabschnitt mit zwei Breaks auf 5:1 davon. Gleich darauf verwandelte der Brite seinen zweiten „Championship point“ zum 6:1-Endstand.

Seppi kann jedoch, trotz der Niederlage, mit seinem Turnier in New York höchst zufrieden sein. Mit Damir Dzumhur (ATP 100), Steve Johnson (ATP 75), Jordan Thompson (ATP 63) und Jason Jung (ATP 131) schaltete er bis ins Finale mehrereTop-Spieler aus. Mit dem Einzug ins Endspiel sicherte sich Seppi 66.770 US-Dollar Preisgeld und, was noch wichtiger ist, 150 ATP-Punkte, mit denen er nächste Woche wieder auf Rang 80 der Weltrangliste klettern wird. Nun reist er weiter nach DelrayBeach in Florida, wo zum Auftakt der Kanadier Milos Raonic, Nummer 2 der Setzliste und 32 der Welt, wartet.

Seppis zehn Endspiele auf der ATP-Tour (3 Siege, 7 Niederlagen):

Gstaad 2007: -Paul Henri Mathieu (Frankreich/ATP-Nummer 28) 7:6, 4:6, 5:7

Eastbourne 2011: +Janko Tipsarevic (Serbien/30) 7:6(5), 3:6, 5:3 Aufgabe

Belgrad 2012: +Benoit Paire (Frankreich/96) 6:3, 6:2

Eastbourne 2012: -Andy Roddick (USA/33) 3:6, 2:6

Metz 2012: -Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich/7) 1:6, 2:6

Moskau 2012: +Thomaz Bellucci (Brasilien/41) 3:6, 7:6(3), 6:3

Zagreb 2015: -Guillermo Garcia Lopez (Spanien/33) 6:7(4), 3:6

Halle 2015: -Roger Federer (Schweiz/2) 6:7(1), 4:6

Sydney 2019: -Alex De Minaur (Australien/29) 5:7, 6:7(5)

New York 2020: -Kyle Edmund (Großbritannien/62) 5:7, 1:6

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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