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Staatsanwalt in Schnals

Symbolbild

Im Fall der Todes-Lawine von Schnals ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Am Sonntag findet ein Lokalaugenschein auf der Teufelsegg-Piste statt.

Die Ermittler der Staatsanwaltschaft Bozen werden am Sonntag einen Lokalaugenschein auf der Teufelsegg-Piste in Schnals vornehmen.

Nach der Lawinen-Tragödie, bei der am Samstag eine Frau und zwei siebenjährige Mädchen ihr Leben verloren haben, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.
Es wird geprüft, ob der Abgang der Todes-Lawine vorhersehbar war oder ob möglicherweise Variantenfahrer das riesige Schneebrett ausgelöst haben, wie der Direktor der Schnalstaler Gletscherbahnen AG, Thomas Konstantin Stecher, am Samstag vermutete.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • jennewein

    Meine anteilnahme am tod der lawinenopfer.
    Im nachhinein fragt man immer nach der sicherheit.
    Die situation wurde sicherlich kontrolliert.
    Da kommen weitere fragen auf.
    -wiegewissengaft wurde kontrolliert.
    -waren die kontrollöre kompetent genug was haben sie für eine qualifikation.
    -dieser ort des lawinenabganges ist der bekannt als gefährlich.
    -war das gelände mit lawienverbauung gesichert.
    -hätten diese schneemassen mit sprengungen gesprengt werden sollen
    -und und und

  • vreni

    GENAU diese Punkte waren auch meine Überlegung.War ja keine kleine Lawine ? ? Sehr sehr traurig für Alle Betroffenen.

  • tiroler

    Trauriger Fall. R.I.P. Eim Restrisiko kann ma auch auf Skipisten nie ausschliessen. Darauf sollte hingewiesen werden. Für unvorhersehbare Naturereignisse kann nicht immer jemand verantwortlich gemacht werden.

  • george

    Bereits 2016 haben Alpenverein und Dachverband für Natur- und Umweltschutz auf die Problematik dieser Piste hingewiesen und sich gegen eine solche Erschließung ausgesprochen. Im Februar 2016 – und ich zitiere – ……….teilte das Landepressebüro mit, dass das „neue Vorhaben im Skigebiet Schnals teilweise genehmigt“ worden sei. „Die strategisch-territorialen Aspekte sind genügend und überzeugend, um die Machbarkeit auf Planebene zu genehmigen“, wird in der Aussendung Landesumweltrat Richard Theiner zitiert. Das „Teilweise genehmigt“ bezieht sich – laut Aussendung – auf einen Verbindungsweg ab der Bergstation Roter Kofel Richtung Lazaun, der als „problematisch und lawinengefährlich“ einzustufen sei. Damit werden die noch nicht erschlossenen, archäologischen Fundstellen Teufelsegg und Rotkoflsee vorläufig nicht berührt.“

  • george

    @tiroler
    Erstens habe ich diese Piste nie befahren und zweitens sollst du nicht immer mit solch blöden Zuordnungen hantieren, anstatt auf den Sachverhalt einzugehen. Schlauheit oder Intelligenz: Gesegnet davon scheinst du jedenfalls nicht zu sein.

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