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„Null Toleranz“

Der Tunesier, der am Sonntag am Rande des Bozner Christkindlmarktes einen Landsmann niederstach, ist identifiziert aber weiter flüchtig. Die Polizeipräsenz am Markt soll erhöht werden.

Von Thomas Vikoler

Sein Foto wurde am Dienstagvormittag auf dem kurzfristig einberufenen Sicherheitsgipfel im Bozner Regierungskommissariat herumgereicht.

Das Foto jenes Mannes, der für die Messerattacke verantwortlich sein soll, die sich am vergangenen Sonntag gegen 17.00 Uhr am Rande des Christkindlmarktes ereignete.

Genauer: Im Bahnhofspark in der Nähe des Riesenrades, wo sich zum Tatzeitpunkt zahlreiche Touristen aufhielten. Die Messerstecherei, bei der ein 29-jähriger Tunesier verletzt wurde (Stich in den Bauch), ereignete sich in einem Bereich, wo keine der zwei Überwachungskameras auf dieser Seite des Bahnhofsparks hinreicht.

Der mutmaßliche Täter, ebenfalls Tunesier, wurde dennoch inzwischen von der Polizei identifiziert. Der mehrfach vorbestrafte Mann ist flüchtig, die beim gestrigen Sicherheitsgipfel anwesenden Strafverfolger gaben sich zuversichtlich, dass der Messerstecher bald gefasst werden könne.

Es wurde vereinbart, dass die Polizeipräsenz am Christkindlmarkt trotz Personalknappheit etwas erhöht werden soll. Im Vergleich zum Vorjahr seien aber bereits mehr Polizisten in Uniform und Zivil am Markt unterwegs, hieß es. Offenbar mit einer gewissen Wirkung. Am ersten Wochenende wurde kein einziger Diebstahl angezeigt, was es bisher nie gegeben hat.

Gesprochen wurde am Dienstag auch über den Einsatz des Heeres zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit am Weihnachtsmarkt. Regierungskommissär Vito Cusumano stellte klar, dass das Innenministerium bereits im vergangenen Jahr ein entsprechendes Ansuchen abgelehnt habe. Es gebe andere Standorte wie Mailand, an denen dies notwendiger sei, auch zur Terrorismusabwehr. In Bozen wird das Heer allein zur Überwachung des Gerichtsplatzes (vorwiegend am Wochenende) eingesetzt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher, der gestern am Sicherheitsgipfel teilnahm, nennt die Sicherheitslage in Südtirol „insgesamt positiv“. Gegen Einzelfälle müsse aber mit „Null Toleranz“ vorgegangen werden.

Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi, ebenfalls mit dabei im Herzogenpalast, sieht ein Problem darin, dass Straffällige in kurzer Zeit aus der U-Haft entlassen und in Erwartung des Urteils erneut in kriminelle Handlungen verwickelt würden. „Stadtverwaltung und Stadtpolizei haben dagegen keine Handhabe“, so der Bürgermeister.

Das Instrument der Ausweisung in das Herkunftsland hat offenbar keine große abschreckende Wirkung. In diesem Jahr wurden vom Quästor insgesamt 26 Personen als Gefahr für die öffentliche Sicherheit erklärt und ausgewiesen, hieß es gestern auf dem Sicherheitsgipfel. 15 der Ausweisungsbefehle sind demnach tatsächlich vollstreckt worden.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (70)

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  • jennewein

    Ach die armen kann man doch nicht ausweisen die arbeiten hier ja soviel und bezahlen steuern,weiters sind sie bei vielen vereinen ehrenamtlich dabei.

  • kurt

    Ja der Herr LH,Aussagen wie die Sicherheitslage ist in Südtirol insgesamt positiv kann er sich ersparen denn was will er denn noch, den Bürger frotzeln und verarschen und damit zeigen dass die Bürger denken können was sie wollen die sind ihm unwichtig ,wichtig ist das bei solchen Sachen nicht zu viel Aufhebens gemacht wird damit alles wieder schnell in Vergessenheit geraten kann.

  • criticus

    Man hat den Drogendealern viel zu lange zugesehen, ja fast könnte man sagen, man hat sie geduldet. Damals hieß es noch, wir haben kein Sicherheitsproblem. Und heute, „Null Tolleranz“. Ja so weit ist es gekommen, man hat eben am Anfang geschlafen. Eine Stadt wie Bozen, mit über 100.000 Einwohner, hat Carabinieri, Staatspolizei, Finanzwache, Stadtpolizei und jetzt soll das Heer auch noch eingesetzt werden? Ist es eine Übertreibung, fehlte die Zusammenarbeit so vieler Sicherheitskräfte oder ist es eine Kapitulation gegen das Verbrechen? Wahrlich traurig!

    • andreas

      Drogendealer werden seid immer „geduldet“ bzw. wird nur ab und zu eingegriffen, wenn es zu viel wird.
      Schon vor 30 Jahren waren die Orte und Leute in Bozen bekannt, welche Drogen hatten.
      Ab und zu gab es eine Razzia und ein paar wurden eingesperrt, grundsätzlich ließ man sie aber größtenteils in Ruhe.

      Hysterisch wurde früher keiner, heutzutage scheint das etwas anders zu sein.

      • rainerzufall

        Stimmt, hysterisch wurde früher keiner, bis es die betreffenden Personen und/oder Angehörige plötzlich selber trifft. Dann ist der Aufschrei groß.
        Die offensichtliche Kriminalität die seit Jahren im Bozner Bahnhofspark herrscht, sollte nicht relativiert oder mit übermäßiger „Hysterie“ abgetan werden.
        Die Politik reagiert erst wenn jemand zu Tode kommt, Beispiele gibt es genug (siehe Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten in DE und europaweit).

      • marting.

        braver senfomat, alles schön reden
        wie bei der Südtirol Verräter Partei

  • buddha

    Wir brauchen kein POLIZEISTAAT. Wir brauchen keine SS SA STASI CELERE SECURITATE usw.

  • andreas

    Man kann nur froh sein, dass die besorgten Heulsusen nicht in Zeiten eines Ferdinand Gamper oder eines Marco Bergamo unterwegs waren.
    Damals hatten wir effektiv ein massives Sicherheitsproblem, die derzeitige Situation ist zwar auch nicht gut, aber beherrschbar.
    Die Konflikte scheinen sie unter sich auszutragen, wer sich also nicht in diesen Kreisen bewegt, sollte eigentlich keine Probleme bekommen.

    • jennewein

      Andreas sollen wir südtiroler also zu hause bleiben und unser schönes gepflegtes land diesen menschen überlassen ????????

      • andreas

        Nein, wichtig ist sich in eine Opferrolle zu begeben, rumheulen wie schlimm heutzutage alles ist, der Politik und weiß ich wem die Schuld für alles zu geben und aus allem ein Drama zu machen, auch wenn man z.B. am Ar…sch der Welt wohnt und man gar nicht direkt betroffen ist.

        Jammern über Gott und die Welt ist heutzutage in, du liegst also voll im Trend…. 🙂

        • yannis

          @andreas,
          Merkst Du was ? Du bist hier mal wieder Verdammt ALLEINE !

          • andreas

            Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn Pfeifen wie du mir zustimmen, also alles Bestens, aber danke der Nachfrage. .

        • kurt

          @andreas
          Ja Anderle ,ich verstehe dich ,du musst wieder einmal mit hängen und würgen deinen Freund den LH verteidigen !!!!!.
          Also ich lebe lieber am Arsch der Welt was für dich ja das Pustertal ist ,als in Bozen aufgemalt zu sein!!!!!.
          Nur dass in Pustertal dank deiner SVP -Kollegen bald ,dank ihrer Willkommenskultur ,die gleichen Zustände kommen , du scheinst dich ja wohl zufühlen in diesen Kaff von Bozen ,aber du wirst wohl eher in der Brennerstraße zirkulieren !!!!.

      • ollaweilleiselber

        @jennewein
        „sich nicht in diesen Kreisen bewegen“ bedeutet, nicht mit den Dealern in Kontakt treten.
        Wer tritt mit den Dealern in Kontakt? Die Drogenkonsumenten.
        Die Dealer werden nicht so dumm sein ihre Kunden abzustechen, also ist auch der Drogenkonsument vor einer Messerattacke durch den Dealer (relativ) sicher, solange er die gekauften Drogen auch bezahlt.
        Also ist von „zu hause bleiben“ kann also keine Rede sein, nicht einmal für den Fall, dass Sie, geschätzter Herr Jennewein, Konsument sein sollten.

        • esmeralda

          nein Andreas ist nicht alleine

          • kurt

            @esmeralda
            Du bist wohl auch so ein grün getünchte Kreatur mit angereichertem Willkommenssyndrom ,also so naiv muss mal man sein und nicht andreas heißen !!!!!!!!!!!.

        • markp.

          @ollaweilleiselber

          Hier geht es aber nicht nur um Drogenkonflikte siehe eben obigen Bericht. Oder weißt du mit Sicherheit, daß der eine Tunesier den anderen Tunesier abstechen wollte, weil er die Drogen nicht bezahlen wollte?
          Und was ist mit den Bewohnern, die genau in dem Haus wohnen, wo davor die Dealer ihre Geschäfte machen und angepöbelt werden. Sollen sich diese Bewohner etwa eine neue Wohnung suchen oder sollte nicht ehe dafür gesorgt werden, daß die Dealer verschwinden?

    • markp.

      @andreas

      Heulsusen hin, Heulsusen her.. aber dein Satz „Die Konflikte scheinen sie unter sich auszutragen, wer sich also nicht in diesen Kreisen bewegt, sollte eigentlich keine Probleme bekommen.“ ist schon ein Affront gegen den Bürger. Das heißt praktisch, man soll jetzt nicht mehr in den Park, man soll nicht mehr zum Christkindlmarkt, man soll also einfach am besten zuhause bleiben, den Verbrechern einfach die Stadt überlassen und die eigene Wohnung am besten nur noch bei Tageslicht verlassen? Und was tun die Bewohner oder Ladenbesitzer, wo die Drogen vor der eigenen Haustür verkauft werden? Sollen die mit dem fliegenden Teppich in ihre Wohnungen bzw. Geschäfte geleiten, damit sie keinen Kontakt zu diesen Gestalten haben?

      Ich meine, dein Ansätze sind ja gut (es stimmt schon, daß es Drogenverakuf immer schon gab, aber so freizügig wie momentan und „direkt“ am Puls der Bewohner ist mir neu), aber deine Argumentation widerspricht sehr oft, dem rationalen Denken, das du vorgibst zu haben. Sicherlich wirst du mit „Heulsusen“ auch Recht haben, aber – da kannst du gerne die Herren Carabinieri oder Polizisten fragen, mir haben einige mittlerweile davon berichtet – was die momentan an frustierender Arbeit leisten müssen, ist mit den 80er, 90ern nicht mehr zu vergleichen. Früher wurden sie nicht so oft von den Verbrechern ausgelacht, die mittlerweile wissen, daß sie für Vergehen nicht lange sitzen müssen.

      Und erkläre mir mal, was der LH, den du so verehrst, mit „null Toleranz bei Einzelfällen“ meint? Mittlerweile liest man ja jeden Tag von diesen „Einzelfällen“. Es mag schon sein, daß die Kriminalität statistisch gesehen nicht zugenommen hat (oder vielleicht sogar abgenommen, wie uns mancher Statistiker Glauben schenken mag), aber eines ist sicher, jeden Tag wird uns mehr und mehr vor Augen geführt, daß etwas hier nicht stimmt.

      Und weil du Gamber und Bergamo nennst: gab es in den 80er und 90er jeden Tag eine Schießerei in Südtirol, als daß du die damalige Zeit als größeres Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung nennst?

    • kurt

      @andreas
      Ja wenn der LH sagt wir haben kein Sicherheits-Problem dann haben wir auch keines zu haben oder Anderle ??????.

  • issy

    Die Dealer haben einen strategischen Fehler begannen:
    Sie haben es gewagt in der Nähe vom Christkindlmarkt ein Verbrechen zu verüben!
    So kann das sehr schnell von „Wir haben kein Sicherheitsproblem“ in „Null Tolleranz“ umkippen.

    Und für den einfachen Bürger:
    Merke, es kommt darauf an, wer von der Kriminalität betroffen ist!

    Derweil nehmen die Einbrüche immer mehr zu, mal schauen was es braucht, damit es dann auch bezüglich Einbrüche „Null Tolleranz“ heißen wird.

    Und ein besonderer Dank an alle vom Schlage einer Carola Rackete die sich im Lichte des Heldentums sonnen, und durch ihr handeln bei uns die Probleme abladen, mit denen sie dann aber selbst nichts mehr zu tun haben wollen…

  • annamaria

    Wenn schon mehrfach vorbestraft, warum wird so eine Person nicht abgeschoben

    • watschi

      annamaria, weil es die linksgerichteten poltiker und ihre wähler es als extrem rechte ideologie sehen, die bekämpft werden muss. siehe „sardinen“.

      • mannik

        Watschi, offensichtlich haben Sie noch nicht mitbekommen, dass mehr Migranten abgeschoben worden sind und werden, seit Ministerin Lamorgese im Amt ist, als vorher unter Salvini. Was bedeutat das? Dass Ihre These, dass das Problem linksgerichtete Politiker sind nicht stimmt.

        • kurt

          @mannik
          Wenn ihnen rechtsgerichtete Politiker ein Dorn im Auge sind können andere nichts dafür oder ?????.

        • watschi

          mannik, unter salvini sind auch fast keine hereingekommen und deshalb auch weniger abzuschieben gewesen. einzige möglichkeit , falls deine these stimmt

        • ohnehirnlebtmanbesser

          Oh mannik. “ Abschiebung von Migranten unter Innenminister Salvini“ ..Mit Flugzeug abgeschobene Migranten in ihre Heimatlànder.Google mal..du wirst staunen. Flugzeug…..denn die Post verweigert immer noch Pakete mit menschenàhlnichenm Inhalt. Findest du eine seriòse Quelle, die deine Aussage bestàtigt,m melde dich…..Wir sprechen von Abschiebungen, also Migranten die sich schon innerhalb des Staatsgebietes aufhielten. Dein Ohnehirn

          • ohnehirnlebtmanbesser

            Oh Redaktion nr:3. Wieviel braunen Lùgensch…..s (Scheiss) darf man hier schreiben….ohne Komentar oder Stellungsnahme von eurer Seite. Keine Zensur. Seit ihr Journalisten……oder Schreiberlinge. Euer Ohnehirn

  • watschi

    mir geht jedes mal die galle ùber, wenn ich kommentare von leuten lese die verbrecher verteidigen. niemand schiesst hier auf auslànder oder asylanten, die sich benehmen. aber leute, die nur hier her kommen um mit kriminellen taten ihren lebensunterhalt verdienen gehòren standepete wieder ins heimatland befòrdert. fùr einheimische, ab in den knast fùr lange zeit. in kùrzester zeit hàtten wir wieder eine saubere stadt. dazu bracht es wirklich keine ss sa usw. normale gesetzte wùrden genùgen.

    • fritz5

      Bravo Watschi, das sehe ich genauso. Diese Typen gehören abgeschoben und zwar sofort. Immer das selbe: die werden für eine Straftat erwischt und werden am nächsten Tag auf freien Fuss gesetzt und verüben die nächste Straftat. Die laschen Gesetze dieses Staates lasse dies zu und die vielen Gutmenschen fordern zweite und dritte Chancen. Ausserdem sind es nunmal immer die selben Ethnien: Albaner, Kosovaren, Tunesier und Marokkaner . . . und das völlig ohne Rassismus – blosse Tatsache.

  • esmeralda

    die rechten Recken müssen ihr Koks jetzt anderswo kaufen, langsam wirds im Bahnhofspark zu ungemütlich

    • markp.

      Nunja mit deiner Argumentation bist du eigentlich nicht besser als jene, die in diesem Forum gegen die Ausländer hetzen.

      Es ist gut für dich, daß du nie mit Verbrechen und Bedrohungen in Verbindung gekommen bist und daher ganz entspannt zu später Stunde noch vom Kino oder Restaurantbesuch nach Hause kommen kannst und der Meinung bist, daß alles zuviel aufgebauscht wird… aber wenn jetzt sogar der LH einen Sicherheitsgipfel einberufen will (oder hat lassen), dann denke ich, daß schon irgendetwas im Busch ist.

  • iceman

    Die braunen Hasenfüße bekommen ihre tägliche Portion Angstdroge vom Oberhofer frei Haus geliefert. Nachdem sie davon geschnüffelt haben, hauen sie mit ihren nutellabeschmierten Fingern auf die vollgerotzte Tastatur.

    don’t worry be happy 🙂

  • watschi

    andreas, schreibe deinen alltäglichen käse aber unterlass es andere forumsteilnehmer pfeifen zu nennen, nur weil dir ihre meinung nicht in den kram passt. mir gefallen deine beiträge auch nicht immer, aber deswegen pfeife zu sagen würde mir nie einfallen. ich kann es mir ja denken

  • watschi

    esmeralda, dass du auf den linken auge blind bist, wissen hier alle, aber jeden, der andere meinung ist und für ordnung steht als extrem rechten usw. zu nennen, finde ich äusserst naiv.

  • watschi

    iceman, liest du eigentlich deine beiträge durch bevor du sie sendest oder warst etwa du vorher im bahnhofspark nach den „rechten“ schauen? benimm dich bitte

  • andreas

    @markp.
    Bergano war keine Gefahr, außer für seine Zielpersonen, Gamper hingegen hat willkürlich Leute erschossen und ja, damals war Meran extrem gefährlich.

    Der Hinweis, dass sie die Konflikte unter sich austragen deshalb, weil auch wenn man an ihnen vorbei geht, keine wirkliche Gefahr besteht, eher dann, wenn man sich im Drogenmilieu bewegt.
    Mir wäre es auch lieber, wenn sie an den üblichen Drogenumschlagplätze handeln würden und nicht mitten in der Stadt, so sind sie aber wohl leichter unter Kontrolle zu halten.

    Nichtsdestotrotz handelt es sich um Menschen, deren einzige Perspektive zu Geld zu kommen, wohl das Handeln von Drogen ist.
    Wäre ich in einer ähnlichen Situation, würde ich es auch nicht viel anders machen, außer vielleicht, dass ich noch zusätzlich klauen würde. 🙂

    Schon vor 30 Jahren wurde die Polizei von den Zigeuner ausgelacht und bedroht, dass sie den Namen der Frau und der Kinder kennen.

    Die momentane Hysterie sehe ich deshalb als nicht wirklich angebracht, wobei diese anscheinend zunimmt, je weiter weg einer von Bozen ist.

    • kurt

      @andreas
      Anderle ,die Hysterie grassiert nicht im Pustertal keine Sorge ,der Unterschied ist das wir einen Sinn für Ordnung haben und das bei uns „noch“ nicht so viele Egoisten und Naivlinge herumlaufen wie in Bozen .

    • ohnehirnlebtmanbesser

      Oh Andreas. Leider ist dein Beitrag unter zu vielen Sùdtirolern schon wieder incht in Mode. Extremer Populismus, in vielen Farben, hat schon wieder einmal unser kleines Land erreicht. Man fùhlt es von allen Seiten. .Watschi nennt mich Gutmensch……nein…ich fùhle mich als ein kleiner erfahrener Weltbùrger. Dein Ohnehirn.

    • markp.

      @andreas

      Wie auch an „ollaweilleiselber“ gschrieben, hier geht es schlußendlich nicht nur um Drogenkonflikte. Oder weißt du mit Sicherheit, daß der eine Tunesier den anderen Tunesier abstechen wollte, weil er die Drogen nicht bezahlen wollte?
      Und was ist mit den Bewohnern, die genau in dem Haus wohnen, wo davor die Dealer ihre Geschäfte machen und angepöbelt werden. Sollen sich diese Bewohner etwa eine neue Wohnung suchen oder sollte nicht ehe dafür gesorgt werden, daß die Dealer verschwinden?

      • andreas

        Die Situation ist nicht optimal, da gebe ich dir Recht.

        Der Sicherheitsgipfel wohl deshalb, um Aktivität zu zeigen, die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen und den Weihnachtstourismus nicht zu gefährden. Macht sich nicht gut in der Presse, wenn beim Weihnachtsmarkt einer erstochen wird.

        Das Problem an sich, wird es immer geben, man kann es auf andere Zonen verlagern, nach dem Motto, aus den Augen aus dem Sinn, belastet dann halt die dortigen Anwohner.

        Alle einsperren und durchfüttern, wäre vielleicht eine Lösung, kostet halt und wir haben nicht die Infrastruktur dafür und alle abschieben geht nicht, da die Heimatländer sie nicht zurück wollen.

        Großspurige Kommentare zu schreiben, was man alles tun würde, ohne die rechtliche und menschliche Situation zu berücksichtigen, ist sicher einfach, Lösung ist es aber keine.

        Zum Glück sind der Quästor und der LH recht besonnen und agieren nicht im Stile Salvinis, welcher zwar großspurig weiß ich was angekündigt, aber nicht wirklich etwas erreicht hat.

        • markp.

          @andreas

          Gut, dann sind wir ja bei dem Schlusssatz angelangt: es gibt für Südtirol momentan einfach keine Lösung. Daher ist es doch allzu verständlich, wenn ein hilfloser Bürger genaue jene anprangert, die eine Teilverantwortung (wenn nicht gar DIE Verantwortung) für diese Situazion haben. Schließlich wurden ja diese Leute gewählt, damit sie die Gesetze so gestalten, daß ein friedliebender Bürger sich in Sicherheit wiegen kann. Daß menschenverachtende Beschimpfungen zu weit gehen, sehe ich auch ein.

          Oder man könnte – ein einfacher Bürger kann das nicht – sich jene Länder zum Vorbild nehmen, wo es die Probleme in dieser Größenordnung (ich verstehe schon, daß es Länder gibt, wo es noch viel schlimmer zugeht) nicht gibt und schauen, wie sie es zustande gebracht haben; vielleicht kann man die Verwaltung von Island auch in Italien umsetzen, auch wenn es utopisch ist.

          Und als Schlusssatz: nehmen wir an, es stimmt, daß Südtirol vor 30 Jahren viel unsicherer war, dann heißt das aber noch lange nicht, daß man es nicht versucht noch viel sicherer zu machen.

    • markp.

      @andreas…

      … und noch etwas: Gamper war ein Einzeltäter… oder gab es zu dieser Zeit noch mehrere Gleichgesinnte, die ohne Grund jemanden abgeschossen haben?

      Und es mag stimmen, daß mancher Zeitgenosse (darf man das Wort „Zigeuner“ überhaupt noch gebrauchen, ist das nicht schon zu weit rechts? 😛 Ich bin erstaunt, daß ein Weltmann wie du, diesen Begriff schreib o.O ), damals die Polizisten bedroht hat, aber wenn für schuldig befunden, sind sie eine Weile gesessen. Mittlerweile lachen viele darüber, weil genau wissen, daß sie nicht sitzen müssen und müssen dann überhaupt erst garnicht mehr drohen.

      • watschi

        markp, wenn man gewisse begriffe wie zigeuner oder neger sagt, dann macht man sich bei den linken unbeliebt. wenn es dir egal ist, so wie mir, sag weiter was du willst. wichtig ist nur, dass du vor dem hauptwort kein eigenschaftswort hinzufügst. beispiel: scheiss südtiroler. neger, zigeuner usw allein darf man ohne bedenken sagen

      • andreas

        @markp.
        Hab vor einer Weile ein Interview mit dem mächtigsten Zigeunerbaron von Rumänien gelesen, welcher sich selbst als Zigeuner bezeichnet hat.
        Also halb so wild.

  • herrbergsteiger

    Muselmanen haben nun mal für uns eine etwas gewöhnungsbedürftige Mentalität.
    Wir sollten ihnen in Seminaren beibringen, wie man mit Messer so umgeht, dass nicht immer gleich Blut fließt.
    Wenn das erstmal erreicht ist, kann in weiteren Seminaren der Verzicht auf Messer gelehrt werden.
    Natürlich sollen solche Seminar frei von jeder Pflicht sein … damit sich die Muselmanen nicht diskriminiert fühlen …

  • andreasdergscheidere

    Würden wir uns trauen in den Maghrebstaaten uns so zu verhalten beziehungsweise was würde uns dort passieren?
    Frage in die Runde?

  • emma

    interresant des Forum?
    logisch denkende sein rechte,
    fremdenfreundliche linke,
    konfuse sind gruene

  • watschi

    ohne hirn, ja dann bist entweder kein demokrat oder nicht tolerant

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Emma. Und was ist und was ist mit logisch denkenden , fremdenfreundlichen und etwas konfusen Menschen.? Am Rande?

  • tiroler

    Ist in Tunesien Krieg?
    Wenn nicht, was haben die Typen hier zu suchen?

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