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Klarer Sieg für das Nein

Die Wahlbeteilung beim Tram-Referendum am Sonntag lag bei 32,63 Prozent. Damit wurde das Quorum erreicht. Das Nein siegt mit über 70 Prozent der Stimmen überraschend klar.

+++ UPDATE 23.38 Uhr +++

Das Tram-Referendum ist geschlagen!

Und das Ergebnis ist überraschend klar ausgefallen:

Über 70 Prozent der BürgerInnen, die sich am Sonntag am Referendum beteiligt haben, sind gegen das Tram-Projekt und haben am Sonntag mit Nein gestimmt.

Das Quorum wurde mit 32,63 Prozent locker erreicht.

Nun bleibt abzuwarten, welche politischen Konsequenzen dieses (nicht bindende) Referendum haben wird.

Das Ergebnis (nach Auszählung von 80 von 80 Sektionen): 70,17 Prozent stimmten mit Nein, 29,83 mit Ja.

+++ UPDATE 23.09 Uhr +++

Mittlerweile sind 68 von 80 Sektionen ausgezählt.

70,62 stimmten mit Nein.

+++ UPDATE 23.00 Uhr +++

Die Stimmen sind noch nicht alle ausgezählt, aber das Ergebnis steht fest:

Eine überwältigende Mehrheit der BoznerInnen hat Nein gesagt zum Tram-Projekt.

Mittlerweile sind 60 von 80 Sektionen ausgezählt. Das Nein liegt bei 70,51 Prozent.

+++ UPDATE 22.50 Uhr +++

Es geht ziemlich rasch mit der Auszählung der Stimmen.

Der klare Sieg des Nein ist längst Gewissheit. Mittlerweile sind 52 von 80 Sektionen ausgezählt. 70,20 Prozent stimmten mit Nein!

Nochmals zur Erinnerung: Die Wahlbeteiligung lag bei über 32 Prozent – auch das ein unerwartet hoher Wert.

Ein Ergebnis in dieser Klarheit hatten wohl die wenigsten im Rathaus in Bozen erwartet.

Welche Auswirkungen das Ergebnis des Tram-Referendums haben könnte, lesen Sie in der politischen Analyse von TAGESZEITUNG-Redakteur Thomas Vikoler.

+++ UPDATE 22.44 Uhr +++

Die BoznerInnen sind gegen die Tram!

Beim Referendum zeichnet sich jedenfalls ein klares Votum ab.

Jetzt sind bereits mehr als die Hälfte der Sektionen ausgezählt: 45 von 80.

Das Nein liegt noch immer klar vorn mit 69,13 Prozent gegen 30,87.

+++ UPDATE 22.40 Uhr +++

Jetzt sind bereits knapp die Hälfte der Stimmen ausgezählt – 37 von 80 Sektionen.

Noch immer liegt das Nein klar vorn – mit 69,03 Prozent der Stimmen.

+++ UPDATE 22.30 Uhr +++

Es sieht nach einem Sieg für das Nein aus.

25 von 80 Sektionen sind bereits ausgezählt. Mit Nein stimmten 68,85 Prozent, mit Ja 31,15 Prozent.

+++ UPDATE 22.20 Uhr +++

Die Wahlbeteilung beim Tram-Referendum am Sonntag lag um 22.00 Uhr bei 32,63 Prozent. Damit wurde das Quorum erreicht.

Über 27.000 BürgerInnen haben ihre Stimme abgegeben.

DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET

Das Tram-Referendum:

Die spannende Frage war: Würde das Quorum von 25 Prozent erreicht werden?

Ja, jetzt steht so gut wie fest, es wird erreicht!

Lag die Wahlbeteiligung um 11.00 Uhr noch bei 6,95 Prozent, so kletterte sie bis 17.00 Uhr auf 22,2 Prozent. Bis 17.00 Uhr hatten bereits knapp 18.500 BürgerInnen ihren Stimmzettel abgegeben.

Die Wahllokale sind noch bis 22.00 Uhr geöffnet.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (56)

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  • tiroler

    Manchmal siegt halt die Vernunft.
    Bravo Bozen!

    • leser

      Welche vernunft denn?
      Caramaschi hat doch beteits im vorfeld gesagt dass er es auch mit einem neon durchzieht
      Volksbefragungen in sūdtirol sind ja eh nicht bindend

    • saustall_kritiker

      Ja die derzeitigen Bozner Politiker samt ihren Oberbürokraten haben bisher alles falsch angefasst. Das hat man spätestens bei der Verlegung der Flixbus-Haltestelle ins entlegene Bozner Industriegebiet gesehen. Und dabei war die Grüne Lorenzini wieder mal federführend (sic!), damit ja alle, die Richtung Norden fahren (Innsbruck, München), wo die Zugverbindungen grottenschlecht und teuer sind, das eigene Auto nehmen in Zukunft. Wie kann man nur so blöd sein. Auch die von gerade diesen Kreisen so großtuerisch immer angemahnte Intermodalität, also die Möglichkeit des Umstieges zwischen den öffentlichen Verkehrsmitteln wird da mit Füßen getreten. Wenn jemand mit dem Flixbus aus München kommt, weil auf dieser Strecke alles getan wird, damit der Zug nicht funktioniert, kann er nur mehr umständlich in Bozen auf den Zug Richtung Süden umsteigen und auch wer spät abends im verlassenen Industriegebiet Bozens ankommt, hat keine Verbindung mehr ins Zentrum der Stadt. Das Argument, dass die derzeitig praktisch gelegene Flixbus-Haltestelle am Bozner Boden die Feuerwehr behindere, provoziert bei mir nur auch nur einen besonders lauten Lacher: Ich habe nämlich gesehen, dass gerade dort die Touristenbusse des Weihnachtsmarktes den ganzen Tag stehen dürfen, ein Flixbus zum Ein- und Aussteigen 5 Minuten dagegen nicht. Nun haben diese scheinheiligen Politiker halt mal die Rechnung präsentiert bekommen 🙂 🙂 . Recht geschieht ihnen. Sollen doch die Betonklötze auf den Straßen bei den Zufahrten zum Weihnachtsmarkt bemalen 🙂 🙂

  • esmeralda

    @watschi, welche Ordnung meinst du? die ordentliche Beschäftigungspolitik? oder möchtest du das Durchgangslager Reschenstraße wieder aktivieren?

  • bernhart

    Ich glaube die Bozener haben ein super Angebot ausgeschlagen, ich bin der Meinung, dass viel nicht an die Folgen denken, Bozen erstickt im Verkehr, eine Tram wäre eine Möglichkeit den Verkehr zu steuern, viele Pendler würde die Tram nutzen und Umweltfreundlich ins Zentrum gelangen. S C H A D E für Bozen.
    Wenn man alle fragt kommt meist nichts raus.

    • andreas

      Die meisten Arbeitsplätze sind in der Industriezone Bozen, da fährt keine Tram hin.

      Endstation Sigmundskron ist wohl nur für die Frangarter interessant, da Kalterer oder Eppaner in den Bus im Dorf einsteigen und ohne umzusteigen auf der Tramroute aussteigen können.

      Für die ganzen Schüler in der Drususstraße, welche aus allen Richtungen kommen, Blumau, Eppan, Sarntal, Jenesien, St. Jakob, usw. wäre die Tram eher uninteressant.

      Das Problem der Jenesiener und Sarner wäre nicht gelöst, da diese immer noch alle durch die Stadt müssen.

      Ein großer Teil der Bozner hätte den Bus nehmen müssen, um überhaupt zur Tram zu kommen.
      Oberau/Haslach ist abseits jeder Route, Twenty oder Friedhof ebenso und auch die neue Haltestelle für Flixbus, gegenüber der Messe.

      Die Straßen Bozens sind zu eng für eine Tram, Umfahrungen Nord/Süd und Sarntal/Virgl untertunneln und die Stadt wäre stark entlastet.

      Das Projekt war weder großartig durchdacht, noch stand irgendwelche Finanzierung und war auch nicht zum Nutzen der Bozner ausgelegt.
      Caramaschi soll gehen.

    • leser

      Bernhard in bozen musst du nur richtige umfahrungsstrassen bauen dann ist das problem gelöstwenn du du durch das stadtzentrum fahren musst um due stadt zu überqueren dass ist wohl alles gesagt oder

  • prof

    Und warum wohl haben 70% der Bozner gegen die Tram gestimmt? Weil sie nicht wollen,daß die nächsten 8-10 Jahre Bozen eine Baustelle ist.

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