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„Großer Mehrwert“

Helmuth Renzler

Der ergänzende Gesundheitsfonds SaniPro ist seit nunmehr rund anderthalb Jahren für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen operativ.

Der ergänzende Gesundheitsfonds SaniPro ist seit nunmehr rund anderthalb Jahren für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen operativ und im Moment wird er für den anstehenden Zweijahreszeitraum zum Teil überarbeitet.
Der SVP- Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler zieht eine Zwischenbilanz.

Bekanntlich ermöglicht SaniPro seinen Eingeschriebenen die Rückerstattung eines Teils der Ausgaben für Gesundheitsleistungen. Dabei sind sowohl Höchstbeträge als auch spezifische Bedingungen vorgesehen, wobei die Rückerstattung von der Art der Leistung abhängt. Die Leistungen sind weiters in verschiedene Fachbereiche gegliedert, die von ambulanten Behandlungen im öffentlichen und privaten Bereich bis hin zu den Hörgeräten reichen.

„Die Zahlen belegen, dass der ergänzende Gesundheitsfonds von den öffentlichen Bediensteten gerne in Anspruch genommen wird. Durch SaniPro wird den Angestellten eine finanzielle Entlastung bei häufig nicht geplanten Gesundheitsspesen geboten. Diese vom Arbeitgeber finanzierte Absicherung für anfallende Spesen im Gesundheitsbereich ist somit als sehr wertvoller Beitrag mit einem großen Mehrwert für die Angestellten zu verstehen“, betont der SVP- Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.

Aber ein weiterer Ausbau dieses Fonds sei aus arbeitnehmertechnischer Sicht zu begrüßen. So wäre wichtig und erstrebenswert, dieses Angebot auch den ehemaligen Mitarbeitern, die sich mittlerweile in Rente befinden, zugänglich zu machen, so Renzler.

„Wir sprechen hier konkret von 25.858 ehemals öffentlichen Bediensteten in Rente, die in einem solchen Fall noch dazukommen würden. Bei einem monatlichen Pro-Kopf-Beitrag von 9,47€ müsste die öffentliche Verwaltung so zusätzlich 2.938.500€ pro Jahr einzahlen, und zwar zu den bisherigen 4.996.845€, also einen vertretbaren Betrag“, rechnet Renzler vor.

Von den insgesamt etwa 2,05 Millionen €, die im Jahr 2018 an die Eingeschriebenen zurückerstattet wurden, betreffen rund 1,5 Millionen € die zahnärztlichen Eingriffe.

„Insbesondere Zahnarztkosten kann man oft nicht vorausplanen und die Ausgaben schlagen dann entsprechend hart zu Buche. Deshalb fordere ich, dass SaniPro auch für die mittlerweile in Rente befindlichen Mitarbeiter ausgedehnt wird, damit auch diese Personen in den Genuss dieses äußerst wichtigen Angebots kommen“, so der Landtagsabgeordnete Renzler hinsichtlich der Tatsache, dass die zuständigen Gremien im Augenblick damit beschäftigt sind, den Leistungskatalog für den anstehenden Zeitraum von 2020 bis 2021 zu überarbeiten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • malwasneues

    Lese ich das richtig?
    4.996.845€ hat das Land eingezahlt und 2,05 Millionen € wurden im Jahr 2018 rückerstattet…
    Gutes Geschäft für einen privaten Dienstleister!
    Wird von „unseren“ Politikern auch mal überprüft, was mit den ausgegebenen Geldern passiert? Ach ja, interessiert ja keinen – wird eh alles von „uns“ bezahlt…!

  • hansi

    Ich lese immer nur öffentliche Bedienstet – was ist mit der Privatwirtschaft los? – haben wir Euch nicht auch gewählt – bzw sind dei Arbeitnehmer für die Privatwirtschaft nicht auch zuständig?

  • andreas

    @leser
    Ahnung hast du zwar keine, davon aber ausreichend.

    Es gibt 2 Fonds, SaniPro für öffentlich Angestellte und SaniFonds für den Handwerkersektor. Es zahlt jeweils der Arbeitgeber ein.

    Hier ist von SaniPro die Rede, also den für öffentlich Angestellte und hier haben diese Arbeitgeber laut Artikel effektiv ca. 5 Millionen eingezahlt und es wurden nur ca. 2 Millionen abgerufen.
    Ich nehme an, dass vielen gar nicht bekannt ist, dass sie diese Leistung in Anspruch nehmen können und deshalb die Auszahlungen eher niedrig sind.

    Das Problem bei Renzlers Vorschlag ist einerseits, dass er fordert, dass auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses die öffentliche Hand noch zahlen soll und andererseits, dass sich die Tarife üblicherweise nicht mehr halten lassen, da Pensionisten i.d.R. viel höhere Gesundheitskosten haben.
    Er fordert also ein weiteres Privileg für die öffentlich Angestellten, welches sich zusätzlich noch auf die Kosten der bestehenden Verträge auswirken würde.

    • leser

      Anderle
      Du trottl was habe ich geschrieben
      Ahnung hast hast wahnsinnig aber mit dem zusammenhänge verstehen und versteckten privilegien hast du es nicht
      Aber das ist normal bei mitessern das dürftest du aber auch wieder anders sehen

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