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Kampf gegen das Bargeld

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Die italienische Regierung will die Bargeldobergrenze wieder von 3.000 auf 1.000 Euro senken. Besonders Südtirol ist betroffen.

von Heinrich Schwarz

Der Aufschrei vor allem vonseiten der Wirtschaft war groß, als vor Jahren die Bargeldobergrenze auf 1.000 Euro gesenkt wurde. Von einem großen Wettbewerbsnachteil für Südtirol als Grenzgebiet war die Rede. Die Regierung Renzi hob die Obergrenze vor vier Jahren dann zur Freude Südtirols wieder auf 3.000 Euro an.

Und jetzt scheint es wieder in Richtung 1.000 Euro zu gehen – für den Kampf gegen die Steuerhinterziehung. Ein politischer Konsens zwischen den Regierungsparteien in Rom stellte sich aber als schwierig heraus. Wahrscheinlich kommt es zu einer Senkung auf 2.000 Euro in den Jahren 2020 und 2021, ehe es dann auf 1.000 Euro zurückgeht.

LESEN SIE IN DER DONNERSTAG AUSGABE DER TAGESZEITUNG:

Weniger Steuern auf Arbeit, Kampf gegen das Bargeld, mehr Geld für Familien und ein „grüneres“ Italien: Was uns der neue Staatshaushalt bringt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (18)

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  • batman

    Passt auf dass es euch nicht so geht wie dem Trottel im Video

    https://m.youtube.com/watch?v=O8Lm4cBUCWk

  • batman

    HABT IHR DA DRAUßEN NOCH ALLES UNTER KONTROLLE?

    https://m.youtube.com/watch?v=YvfaqD7erzE

    ICH GLAUBE NICHT!

  • marting.

    das sind nur Vorbereitungen auf den Zusammenbruch. die wollen das Bargeld abschaffen, damit sie die Menschen komplett unter Kontrolle haben und Bankruns verhindern können

  • heinz

    Die Zukunft liegt im bargeldlosen Bezahlen. Bargeld ist Schwarzgeld und sollte europaweit abgeschafft werden, bei gleichzeitiger Abschaffung aller Spesen für elektronische Bezahlungen. So könnte Steuerhinterziehung drastisch eingedämmt und gleichzeitig die Steuerbelastung durch die Mehreinnahmen des Staates stark reduziert werden. Damit würden Arbeitnehmer, Freischaffende und nicht zuletzt die gesamte Wirtschaft gestärkt.

    • marting.

      Thesen von Dummköpfen für Dummköpfe
      wer etwas am Staat vorbei machen will findet immer einen Weg
      Frag mal die Mafia wie es geht.
      das wird nur uns kleine Leute treffen

    • noando

      bargeld ist nicht generell schwarzgeld. ich für meinen teil hätte bedenken, wenn das bargeld abgeschafft würde. jeder schritt, jede kaufgewohnheit, eine fülle von daten würde registriert, archiviert, ausgewertet, vielleicht verkauft/gestohlen, manipuliert, usw werden. unterschätzen sie nicht den wert solcher persönlicher, sensibler daten! in diesem sinne schützt sie das bargeld.

      • yannis

        @noando,
        Ist schon so, aber die persönlichen Daten von uns allen sind schon so weit verstreut, dass mit NUR noch Bargeldlosen Zahlungsverkehr sich kaum noch verschlechtern könnte, deswegen hat @heinz recht, außer jemand hat Geld aus nicht legalen Quellen. Wer sich Sorgen um seinen persönlichen Dingen wie Konsumgewohnheiten, Webseitenbesuche usw usf macht sollte das Internet meiden wie der Teufel das Weihwasser, bzw. alle Geräte wie Laptop’s Smartphone’s etc. weit, weit wegwerfen.

        • noando

          man sollte unterscheiden: ich benutze kein internet – ich benutze internet für 20 einkäufe im jahr, lese die tz, bin kein social-selfie – ich bin der meinung persönliche daten von uns allen sind schon so weit verstreut … was glauben sie wie groß der anteil ist, welcher nicht mit mahlzeit-selfies um sich wirft, bzw mit privaten informationen vorsichtig umgeht – wie groß der noch nicht erschlossene markt ist? ich glaube sie haben schon recht, dass von vielen seiten zu fahrlässig mit persönlichkeiten im internet umgegangen wird, aber das informationspotenzial welches die abschaffung des bargeldes mit sich bringen würde, wäre eine andere dimension, und nicht wie von ihnen behauptet „NUR“. denkt man da nicht gezwungenermaßen an die stasi? außerdem möchte ich die wirtschaftstreibenden hören, wenn sie dann noch alles kostenlos machen sollen!? wer bitte soll für die hardware aufkommen, für den betrieb sorgen, für service und wartung … landet doch alles am endkonsument; über die bank und über das produkt.

        • drago

          Vielleicht ist nicht klar, aber wer will schon, dass z.B. seine Einkäufe bei Apotheken oder andere sensible Käufe so genau erfasst werden. Diese Daten verbreitet normalerweise kaum jemand über social media. Es reicht schon, dass die Einkäufe aus Gründen der Absetzbarkeit von den Steuerbehörden erfasst werden.
          Und Bargeld ist nicht notwendigerweise Schwarzgeld. In Österreich oder Deutschland wird das Bargeld nicht dämonisiert und trotzdem ist die Steuermoral besser als in Italien.
          Und was kriminelle Elemente angeht, so haben diese noch immer Wege gefunden, Gesetze zu umgehen. Ob da ein Absenken der Bargeldgrenze von € 3000 auf € 1000 wirklich einen Unterschied macht, bezweifle ich.

          • heinz

            Natürlich würde die Abschaffung des Bargeldes nicht die Schattenwirtschaft zur Gänze beseitigen, wohl aber zu einem großen Teil. Und das genügt mir als rechtsschaffenem Steuerzahler, für die Abschaffung des Bargeldes zu sein. Denn wer nichts zu verbergen hat, dem kann es auch vollkommen egal sein, ob seine Zahlungshistorie nachvollziehbar ist.

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Marting. Ich hoffe dich liest das Denkmalamt……dich muss man unter Schutz stellen. Meine Urenkelkinder mùssen irgendwo eine Inschrift finden: “ Hier lebte Marting, er schrieb im Forum der Tageszeitung.“

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh fronz. Wir Ohnehirns sind nicht schutzwùrdig……wir sind so viele.

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