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Der Kokainfund

Der Staatspolizei hat in Sterzing zwölf Kilogramm Kokain im Wert von drei Millionen Euro beschlagnahmt. Drei Albaner wurden dabei verhaftet.

von Markus Rufin

Der Polizei ist ein Schlag gegen den illegalen Drogenhandel gelungen. In Sterzing beschlagnahmten die Beamten insgesamt zwölf Kilogramm Kokain.

Zum spektakulären Fund kam es am Dienstag im Rahmen einer Routinekontrolle. Auf der Staatsstraße von SterzingRichtung Autobahneinfahrt wurde ein Auto der Marke VW Touran angehalten.

Das Fahrzeug wurde von einem 23-jährigen Alabner, der in Foggia wohnt, gelenkt. Aufgrund des auffälligen und nervösen Verhaltens des Fahrers durchsuchten die Beamten, die den Wagen aufgehalten haben genauer und fanden dabei einen doppelten Boden unter dem Beifahrersitz.

Darin versteckt waren insgesamt zehn verdächtige Päckchen. Allesamt waren in Zellophan eingewickelt, nur eines wurde in einer Socke aufbewahrt.

In einem weiteren Auto, einem Toyota Corolla der zeitgleich kontrolliert wurde, fanden die Beamten die gleiche Socke noch mal. Weil vermutet wurde, dass die beiden Albaner im Toyota Komplizen des Touran-Fahrers waren, strengten die Beamten genauere Kontrollen an.

Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem 29-jährigen und dem 39-jährigem, beide wohnhaft in Pisa, tatsächlich um die Komplizen des Drogenkuriers handelte. Alle drei Männer wurden daher verhaftet. Derzeit befinden sie sich im Gefängnis von Bozen.

Die gefunden Päckchen wurden untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um Kokain mit einem Gesamtgewicht von zwölf Kilo handelt. Der Reinheitsgrad beläuft sich den Analysen zufolge auf 80 Prozent. Die Beamten vermuten, dass die Drogen aus Holland kamen und in Italien verkauft werden sollten. Auf dem Schwarzmarkt hätte das Kokain rund drei Millionen Euro eingebracht.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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