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Thuiles Nachfolger

Seit dem Abgang von Christian Thuile im Jahr 2017 war die Leitung der Komplementärmedizin am Meraner Krankenhaus nur provisorisch besetzt. Jetzt wurde der Römer Giuseppe Cristina zum Nachfolger ernannt.

von Karin Gamper

Zwei Jahre nachdem Christian Thuile die Leitung der Komplementärmedizin am Meraner Krankenhaus niedergelegt hat und in das Medical Center des Quellenhofs nach Passeier gewechselt ist, steht nun sein Nachfolger fest. Er heißt Giuseppe Cristina und tritt seine neue Stelle am kommenden 4. November an.

Die Direktorin des Gesundheitsbezirks, Irene Pechlaner, hat ihn vor wenigen Tagen zum neuen Leiter der Komed ernannt. 

Damit endet die lange Suche nach einem neuen Chef für die Komplementärmedizin, die im Jahr 2009 trotz zahlreicher Skeptiker in der Kurstadt als Pilotprojekt angesiedelt und 2012 implementiert wurde. Dies dank guter Erfolge und steigender Patientenzahlen. Einen Rückschlag verzeichnete der Dienst im Jahr 2017 durch den Abgang von Christian Thuile.

Er hatte die Komed aufgebaut und geleitet. Seine Stelle wurde in der Folge immer nur vorübergehend besetzt: zunächst mit Thuiles langjähriger Mitarbeiterin Elfriede Daniel, dann – nach deren Pensionierung, mit Karmen Sanoll. 

Der Wettbewerb, der ausgeschrieben wurde, um einen neuen Leiter der Stelle zu suchen, zog sich in die Länge. Bis Juli letzten Jahres konnten sich interessierte Ärzte bewerben. Aber erst jetzt –  über ein Jahr später – wurde der Nachfolger offiziell ernannt. Es ist dies Giuseppe Cristina, der derzeit noch in Rom tätig ist. Er weist laut Gesundheitsbezirk eine langjährige Führungserfahrung auf, ist Uni-Dozent und war an mehreren wissenschaftlichen Publikationen beteiligt.

Die Voraussetzungen, um sich bewerben zu können, waren die Facharztausbildung, Zusatzausbildungen in Komplementärmedizin,  berufliche Erfahrungen in der Komplementärmedizin und/oder die Arbeit mit onkologischen Patienten, die die Hauptzielgruppe des Dienstes sind. Die Zweisprachigkeit war im Wettbewerb nicht ausschlaggebend. Dies deshalb, da die Komplementärmedizin ein spezielles Fachgebiet ist.

Dem Leiter wurde jedoch zur Auflage gemacht, die Zweisprachigkeit innerhalb einer gewissen Zeit nachzuholen. 

Die Leitung für die Komed wird wie bei Führungskräften üblich auf Zeit vergeben. Im Fall von Giuseppe Cristina beginnt der Auftrag am 4. November und endet am 3. November 2022.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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