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Plastikfreie Schulen

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Bei der Eröffnung des Kindergarten- und Schuljahres kündigte Landesrat Philipp Achammer Maßnahmen zur plastikfreien Schule an.

Weit über 100 Führungskräfte aus Kindergarten und Schule haben sich am Freitag zur Eröffnungskonferenz des neuen Bildungsjahres 2019/2020 in Bozen getroffen. „Dass wir nicht stillstehen und dass wir beweglich sind, zeigen wir tagtäglich“, bekräftigte dabei Bildungsdirektor Gustav Tschenett.

Vor allem im Bildungsbereich sei Beweglichkeit das Um und Auf, es gehe um Lernen, um Innovation, schnelles Handeln und Reagieren.

Bildungslandesrat Philipp Achammer erinnerte an die Bedeutung aktiven Handelns: „Jede Veränderung beginnt im Kleinen, in jedem Einzelnen.“ Südtirol richte, ebenso wie die weltweite Klimastreikbewegung, sein Handeln verstärkt auf die Nachhaltigkeit aus.

Achammer kündigte in diesem Zusammenhang Maßnahmen an, die das Ziel der plastikfreien Schule verfolgen.

„In den vergangenen Wochen haben wir Schülerinnen und Schüler befragt, was sie sich wünschen und vorstellen und haben dabei einige weitblickende Antworten erhalten“, berichtete der Landesrat. Es gelte, offen für neue Entwicklungen und Veränderung zu bleiben.

„Innovationen klar kommunizieren“

Auch Gastreferent Stefan Zehetmeier vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt sprach mit seinem Vortrag „Wenn die Innovation kommt …“ anstehende Herausforderungen und Veränderungen an. „Innovationen können oft als etwas Bedrohliches wahrgenommen werden, dass sie den gewohnten Arbeitsablauf unterbrechen und oft auf Widerstand stoßen“, sagte Zehetmeier.

Es gehe bei Innovationen vor allem darum, diese klar zu kommunizieren, Adressaten und Beteiligte klar zu benennen und den Entwicklungen Zeit zu geben.

Im Ruhestand

Im Rahmen der Konferenz wurden jene Führungskräfte gewürdigt, die mit Ende des Kindergarten- und Schuljahres 2018/2019 in den Ruhestand treten.

Dazu zählen Andreas Bordiga, Monika Thaler, Juliane Gasser Pellegrini, Karlheinz Bachmann, Franco Bernard, Gabriela Maria Engl, Kurt Gasser, Verena Schenk, Franz Tutzer, Bruno Muser, Franz Lemayr, Herbert Raffeiner und Elisabeth Wieser.

Zugleich wurden die neuen Führungskräfte begrüßt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • bernhart

    Solange Getränke in Plastikflaschen billiger sind werden diese gekauft. Plastik wird ja wiederverwendet. Die arbeitende Bevölkerung und die Rentner müssen jeden Tag schauen wie es weitergeht,oft kommen sie mit ihren Lohn und Rente nicht bis zum Monatsende. Altersarmut ist vorprogrammiert.

  • yannis

    und wie wäre es denn damit Pfand auch auf Einweg Plasti´s zu erheben, abzuschauen in CH u. DE ?

    • leser

      Yannis
      Wo gibt es in der schweiz pfand für plastikflaschen? Dort gibt es nucht einmal pfand für einweggkas und aludiaen
      Übrigens hat schweiz den grössten kiloplastikverbrauch pro kopf weltweit das kannst du aus statistiken entnehmen aber du hast recht der druck dem entgegenzuwirken wächst rasant und stark
      Du wirsd lachen aber due amis sind diesbezüglich eine umter den besten natürlich nur statistisch
      Aber du kannst dich jetzt ja in der athesia eine glas mehrwegflasche kaufen die gibts dort für 12 bus 18 euro die ebners wirds freuen

  • flizzer

    und dann packen die Genies wieder die Gemüse-und Obststreifen in Plastiksäckchen…Verteilen Joghurte und und und…

    @Bernard: Plastikflaschen billiger? Wenn man mal davon ausgeht dass man das ganze Colazeugs etc nicht trinken sollte (unbedingt)…Wasser geht auch ohne Plastik, Sodastream ist eine tolle, kostengünstige Erfindung…und sonst muss man sich halt um ein paar Euro 12 Flaschen Saft kaufen.

    • meinemeinung

      @flizzer – man braucht sich keinen Saft oder Getränke kaufen , selber Beeren und Früchte sammeln ,Säfte machen und da wir in Südtirol ein super Quellwasser haben ,kann man das trinken oder mit den Hausgemachten Säften mischen und genießen und das alles in einem Trinkglas oder Glasflaschen und das für das ganze Jahr ,man sollte wieder mehr Arbeiten (Hausarbeit) machen. Aber das will ja niemand mehr ,man verdient ja toll und ich kauf mir das!!

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