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Imker als Berufsbild

Foto: LPA

Erfahrene Imker oder Absolventen des Grundkurses der Imkerschulen können sich künftig als „spezialisierter Imker/spezialisierte Imkerin“ zertifizieren lassen.

Auf Vorschlag der deutschen und der italienischen Landesdirektion für die Berufsbildung hat die Landesregierung grünes Licht für die Einführung des Berufsbildes „spezialisierte/r Imker/in“ gegeben. Zudem wird dieses neue Berufsbild in das Landesverzeichnis der Abschlusstitel des Bildungssystems und der beruflichen Qualifikationen eingetragen.

Spezialisierte Imker sind für die Haltung von Bienenvölkern und für die Produktion von Bienenprodukten (Honig, Gelee, Bienenwachs, Blütenpollen, Propolis und weitere) zuständig. Zudem fällt in deren Zuständigkeitsbereich auch die Bienenzucht (Königinnen und Jungvolkbildung), der Imker ergreift vorbeugende und behandelnde Maßnahmen bei Bienen, sorgt sich um die Honiggewinnung, -verarbeitung und für deren sensorische Analyse.

Als Voraussetzung für die Zertifizierung gilt die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs „Imkerei“ der Fachschulen für Landwirtschaft oder eine mindestens dreijährige Imkererfahrung, die durch die Eintragung in die gesamtstaatliche Datenbank BDN (banca dati nazionale) nachgewiesen werden muss.

Interessierte am Grundkurs können sich noch direkt an die sogenannte Imkerschule in den Fachschulen für Landwirtschaft Salern/Dietenheim, Fürstenburg und an der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg anmelden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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