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Die Straßen-Millionen

Um die Straßen in Südtirol laufend zu verbessern, hat die Landesregierung weitere 16 Millionen Euro bereitgestellt. Der Überblick.

Rund 16 Millionen Euro umfasst das zusätzliche Maßnahmenprogramm für die außerordentliche Wartung der Landes- und Staatsstraßen, das die Landesregierung am Dienstag genehmigt hat. Bei den Eingriffen handelt es sich überwiegend um Asphaltierungsarbeiten und Arbeiten an den Straßenkörpern, in die mit rund zehn Millionen Euro auch das Gros der Gelder fließen.

Zudem sind Arbeiten an den Leitplanken und Mauern (3,7 Millionen Euro), in den Tunnels (780.000 Euro) und an den Brücken (rund eine Million Euro) sowie Hangsicherungen (rund eine Million Euro) auf den Landes- und Staatsstraßen in allen Teilen des Landes vorgesehen.

Für das laufende Jahr hatte die Landesregierung bereits im Mai neben den 17 Millionen für die ordentliche Instandhaltung der Straßen zusätzliche 7,7 Millionen Euro für die außerordentliche Instandhaltung des Straßennetzes bereitgestellt.

„Wir investieren heuer rund 41,3 Millionen für die ordentliche und außerordentliche Instandhaltung, damit die Verkehrsteilnehmer auf dem mit Staats- und Landesstraßen 2.668 Kilometer langen Südtiroler Straßennetz mit den 1.662 Brücken und 206 Tunnels sicher unterwegs sind“, sagt Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider.

Die Investitionen verteilen sich dabei laut Landesrat gleichmäßig auf alle Landesteile. „Wir brauchen gute und sichere Straßen auch für neue, smarte, saubere und leise Fahrzeuge und somit für die Mobilität der Zukunft. Natürlich umfasst dies auch unsere öffentlichen Verkehrsmittel auf Rädern“, betont Alfreider.

3,3 Millionen Euro investiert das Land außerdem in eine verbesserte Mobilität an den Schnittstellen zwischen Individualverkehr und öffentlichem Verkehr.

So werden beispielsweise die drei Kehren zwischen Gomagoi und Sulden verbreitert, die Kreuzung an den Landesstraßen (LS 8 und LS 98) in Schenna verbessert, ein Kreisverkehr in Tramin gebaut und ein Abschnitt der Straße auf bei Plan de Gralba sowie ein Abschnitt der Landesstraße 92 östlich der Abzweigung nach Mareit (Ratschings) verbreitert.

In Natz-Schabs ist auf der Pustertaler Staatsstraße ein Sicherheitseingriff bei der Raststätte geplant. Verlegt und übersichtlicher gestaltetet wird außerdem die Endstation der Buslinie am Grödner Joch.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • framky3

    Bei diesen Fleckenteppichasfaltierungsarbeiten ist es um jeden Eurocent schade!

  • pingoballino1955

    Herr Alfreider fahren sie mal von Glurns nach Taufers im Münstertal bis an die Schweizer Grenze und darüber nach Graubünden,dann wissen sie wie weit ihr von einem vernünftigen sauberen und löcherfreien Strassennetz entfernt seid.Schilder aufstellen,dass die Fahrbahn beschädigt ist,scheint wohl alles zu sein,was ihr in der Strassenverbesserung vor habt,oder???? Hoffentlich passiert was positives,denn sonst frag ich mich schon für was ich die Strassensteuer bezahle???

  • rudi

    In Vergangenheit ist Strassenbau ist bei uns ein Fremdwort gewesen. Sei es auf Geimeinde- als auch auf Landesebene.
    Die Techniker als auch die Firmen waren keeinen cent wert!
    Das ist halt die einfachste Art der Arbeitsbeschaffung! Und alle schauen zu!!!

  • stinky

    Ich gebe euch Recht, dass wir schlechte Straßen haben.
    Im angrenzenden Ausland werden Umfahrungen aber auch als bzw. im Tunnel gemacht.
    Fahr mal von Innsbruck nach Bregenz, von Zernetz nach Landquart, rund um Zürich, auch um Trient sind Tunnels!
    Dass in der Poebene oder sonstigen flachen Gebieten weniger Tunnels gebaut werden ist schon klar.

    • meintag

      Fahr mal von Meran in Vinschgau. Es fängt bereits bei der Brauerei Forst mit Stau an. Die Tunnels danach durchquert folgt die ampelgeregelte Radüberquerung beim Rechen der Töll, Stau. Nach dem Tunnel bei Naturns gibt es im Kreuzungsbereich ins Schnalstal eine 50ger Beschränkung welches den Verkehr einbremst und Stau. In der Folge daran ist der Tunnel bei Staben welcher nachher mit 70 und 50 ausgezeichnet ist. Die Ortschaft Kastelbell bekommt einen neuen Tunnel aber nach den Einfahrten im Osten und Westen ist Stau vorprogrammiert. Latschander durchfahren Stau beim Kreisverkehr Latsch. Von den drei Kreisverkehren in Schlanders spreche ich immer von Wallnöferstöpseln weil Sie viel zu klein in der Zeit vom damaligen Bürgermeister Wallnöfer geplant und durchgeführt wurden obwohl der Platz für Grössere da war. Der später gebaute Kreisverkehr bei Vetzan wäre Beispiel wie es besser gehen würde. Bei obgenannten Stöpseln war aber wichtiger Diese aufzufüllen und mit verschiedenen Gräsern zu bestücken obwohl Jeder Fahrer eher auf den Verkehr achtet als auf den Vergleich der Gräser mit denen des Sonnenbergs.

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