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Geld nur für Laufställe

Das Team Köllensperger will im Landtag durchsetzen, dass generell nur noch Laufställe in der Tierhaltung gefördert werden.

von Heinrich Schwarz

Peter Faistnauer hat ein klares Ziel: „Laufställe in der Tierhaltung müssen stärker finanziell gefördert werden.“ Der Landtagsabgeordnete des Team Köllensperger hat einen entsprechenden Beschlussantrag im Landtag eingereicht, den auch seine fünf Parteikollegen unterzeichneten.

„Die Anbindehaltung von Milchkühen bekommt europaweit von mehreren Seiten Druck: von Tierschutzorganisationen, von Handelsunternehmen, Konsumenten und von Politikern“, sagt Peter Faistnauer.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL MIT DEN PLÄNEN VON FAISTNAUER LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (23)

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  • jennewein

    Wieso förderungen wenn ich als arbeitnehmer eine garage baue bekomme ich auch keine förderungen

    • einereiner

      @jennewein
      der Bauer bekommt auch als Arbeitnehmer keine Förderung, sondern als Arbeitgeber und Unternehmer.
      Aber als Arbeitnehmer kriegst du 40000 Euro, wenn du deine erste Wohnung kaufst oder sanierst.
      Ausserdem ist der Bau einer Garage nicht sinnvoll für die Gesellschaft….sie verbraucht Landschaft, Resourcen, verursacht CO2-Emissionen und ist wahrscheinlich hässlich in der Landschaft. Besser ist es, man lässt das Auto einfach im Freien oder, man kauft sich gar kein Auto und fährt mit dem Rad.

  • meinemeinung

    Herr Peter Faistnauer ,wenn Sie nur einwenig die Bäuerlichen Verhältnisse kennen ,dann würden Sie nicht so einen Leerlauf aussenden

  • silverdarkline

    Jedwede Förderung streichen! Schmarotzer, die auf Kosten der Steuerzahler leben.

    • meintag

      Der Steuerzahler kommt in dreifacher Hinsicht damit zum Handkuss.
      Als Steuerzahler im Land
      Als Steuerzahler beim Staat.
      Als Steuerzahler bei der EU, weil Italien immer noch als Nettozahler aufscheint
      Ach ja und 4. als Konsument wenn Er zu blöd ist und die durch die obgenannten
      Förderungen überteuerten Produkte auch noch kauft.

      • andreas

        Was du nicht alles zahlt, da muss man sich bei dir ja mal anständig bedanken.
        Also Danke 🙂

      • einereiner

        @meintag
        du kriegst spottbillige Lebensmittel, gibst nur 14% deines Geldes für Lebensmittel aus.
        Vor 50 Jahren waren es 50%……zuerst Denken, dann Schreiben.

        • malwasneues

          Vor 50 Jahren mussten wir uns noch keine dummen Kommentare durchlesen…

        • meintag

          @einereiner
          Aber nicht die Erzeugnisse der Südtiroler Bauern. Dieser Stamm in der EU wird gemästet.

          • einereiner

            @malwasneues
            natürlich, damals war deinereiner froh überhaupt Lebensmittel zu kriegen…..und hat beim Bauern gebettelt.
            @meintag
            auch die Erzeugnisse der Südtiroler Bauern sind spottbillig. ich wiederhole: du gibst nur 14 % für die Lebensmittel aus.

          • meintag

            @einereuner
            Du bist ein ganz Schlauer du weisst sogar und wieviel ich esse. Schäm dich mit deiner eigenen Statistik. Ich weiss was ich monatlich an Lebensmitteln ausgebe. Von den 14% bin ich weit entfernt. Nur weil du Landwirt und Selbstversorger bist geht deine Rechnung auf. Aber nicht Alle Bürger leben auf dem selben Niveau.

          • einereiner

            @meintag
            das ist die Statistik über ganz Europa. Wenn du mehr ausgibst, umso besser. Dann mach diese Ausgaben mal 2 und du weißt, was du ohne die Subventionen der EU ausgeben würdest.

          • malwasneues

            @einereiner
            Ganz schlau, woher kommen die Subventionen von der EU?
            Wer ist Nettozahler und wer Nettoempfänger?

  • paul1

    Mehr Laufställe bedeutet mehr Jauche und wohin mit dem ganzen Dreck…???

    • einereiner

      @paul
      frag mal wo deine Gülle hingeht!
      Die geht in die Poebene und wird dort auf den Feldern ausgebracht, von denen du die Polenta kaufst.
      Gülle ist kein Dreck sondern wertvoller wichtiger Dünger.

      • yannis

        @einereiner,
        Kann es sein dass die Polenta (Mais) aus der Poebene auch als zugekauftes Futter in Südtirol’s Viehhaltung Verwendung findet ?
        Vielleicht kannst Du auch mal eine Info über die Herkunft des Maises der als Ersatz für Gerste beim Bier panschen Verwendung findet.

  • gurguk

    Ich denke, es geht wohl eher darum, dass z.Z. auch noch Anbindeställe gefördert werden, was eine nicht tiergerechte Haltungsform darstellt. Mit dem Beschlussantrag wird bezweckt, fortan ausschließlich Laufställe zu fördern. Der Tierbestand bzw. die Jauche/Gülle nehmen dadurch nicht zu, sondern das Tierwohl. Das kann doch nicht so verwerflich sein?

  • andreas

    @einereiner
    Ohne EU Subventionen der Landwirtschaft, hätten wir zwar trotzdem günstige Lebensmittel, doch Bauern wie du, wären Geschichte.
    Der Sinn der Subventionen ist der, EU Lebensmittel günstiger als die der Konkurrenz aus Amerika, Asien oder Afrika zu halten, gewiss nicht den Bürgern günstige Lebensmittel zu sichern.

    Ein großer Teil der Subventionen ist auch eher zweifelhaft, da sie nicht bedürftige Bauern, sondern große Agrarunternehmen erhalten. Wobei es gewiss notwendig ist darauf zu schauen, dass Europa bei Lebensmittel autark ist. Nur machen diese Unternehmen halt die Märkte in Afrika kaputt.

    Ich habe nichts gegen Bauern und finde es auch richtig, sie zu subventionieren, doch dein Geschwätz, dass wir nur wegen Leute wie dir einen so geringen Anteil am Einkommen für Lebensmittel ausgeben, ist Blödsinn.
    Die Bauern, welche signifikante Mengen für die Versorgung produzieren, sind längst schon nicht mehr Bauern im klassischen Sinne, sondern Unternehmer.

    Ob du deine paar Tonnen Erdepfel oder deine Milch produzierst oder nicht, hat genau 0 Einfluss auf die Ausgaben der Südtiroler für Lebensmittel.

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