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Der verprügelte Kontrolleur

Fatmir Muhaj

Der einstige „König von Oberau“, Fatmir Muhaj, hat vor Jahren einen SASA-Kontrolleur misshandelt. Jetzt ist er am Bozner Landesgericht verurteilt worden. 

Er sitzt derzeit eine Haftstrafe von fünf Jahren und acht Monaten wegen Drogenhandels ab und hat auch sonst zahlreiche Strafverfahren am Hals.

Am Dienstag wurde eines von ihnen mit einem erstinstanzlichem Urteil (vorläufig) abgeschlossen: Der 25-jährige Fatmir Muhaj, zu seiner wildesten Zeit auch „König von Oberau“ genannt, wurde nun von Einzelrichterin Carla Scheidle zu einem Jahr und sechs Monaten Haft wegen Bedrohung und Körperverletzung verurteilt.

Die Straftat ereignete sich am 6. Jänner 2015 auf der Bushaltestelle am Bozner Waltherplatz.

Ein 45-jähriger Kontrolleuer der Busgesellschaft SASA bat laut Anklage Muhaj um die Herausgabe des Fahrscheins. Die Reaktion: „Ich weiß, wo du wohnst und ich komme dich am Abend besuchen und schlage dich tot“. Außerdem soll er gedroht haben, die Schwester des Kontrolleurs zu vergewaltigen.

Das war nicht alles: Als der Kontrolleur seinen Begleiter um den Fahrschein bat, schlug Muhaj ihm von hinten auf den Nacken, was beim Kontrolleur ein Schleudertrauma mit 21 Tagen Heilungsdauer verursachte.

Inzwischen ist der Verurteilte laut seinem Anwalt Federico Fava ein „anderer Mensch“. Er bereue seine Taten und lasse sich im Trienter Gefängnis –  mit gutem Führungszeugnis – als Koch ausbilden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (10)

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  • carlotta

    „ ein anderer Mensch“:D
    GENAU!!!! Entweder sie erinnern sich nia auf nix, psychisches Trauma oder neuer Mensch!!
    In Loch soll er sitzen!! Sem konn er gern für seine Kollegen kochen.. jo sem sein mir olle Loppen de Weg noch ghian!!
    Tuat mir load… kuan Erbarmen für setta Lait!

  • watschi

    dieser verurteile mehrverbrecher ist genau diese sorte von einwanderer, die man nach der haft unverzùglich in den flieger richting heimat setzen muss. wer garantiert, dass er auch nach der enthaftung brav als koch arbeitet und nicht wieder die gegen terrorisiert? ich glaube das kann niemand. bleibt also nur zu hoffen, dass er sich wirklich bessert

  • kurt

    Das wäre ein Fall für die Frau Foppa ,sie würde ihn sicher zu integrieren im Stande sein und ein Schäflein würde sie auch daraus machen !!!

  • [email protected]

    Und lange warten bräuchte Sie auf den Liebele auch nicht denn der wird dann eh wegen guter Führung schon nach der Hälfte der der Haftstrafe entlassen

  • meinemeinung

    ich bin für Arbeitslager ( Steine tragen und Wächter hinterher).
    Als Koch kann der sicher super mit Messer hantieren , würde als Kontrolleur das Land verlassen denn der kommt wieder ohne Furcht und Scham ,der hat nix zu verlieren.
    Unsere Gerichtsbarkeit ist eine Fars und Faba (unsere Rechtsanwälte) finden immer ein Schlupfloch .

  • yannis

    Ist es nicht schön wie der „Links-Siff“ dazu schweigt ?
    Warten wohl auf den nächsten Illgeal/wiederechtlich erzeugten Skandal um sich dann einen darauf selbst zu lutschen.

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