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Die Schönheit des guten Menschen

Agnes Heller: Hannah Arendts Nachfolgerin auf dem Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in New York

Agnes Heller, die Grand Dame der ungarischen Philosophie, kommt zu einem Vortrag nach Brixen.

Was ist ein Held? Wer ist ein Held? Platon glaubte einst, dass das Wort Heros (Held) vom Worte Eros (Liebe) stamme. Schlechte Philologie, doch gute Philosophie. Heldentum hat wahrlich viel mit Liebe zu tun. Menschen, die man Helden nennt, opfern etwas, das für sie wesentlich ist, für etwas, das noch wesentlicher ist, was sie am meisten lieben. Was ist im Allgemeinen wesentlich? Reichtum, Ruhm, Position, Freiheit des Leibes, Tradition, Anerkennung, Leben. Was lieben sie am meisten, was opfern sie nie? Freiheit des Geistes, Kern ihrer Persönlichkeit, ihre moralische Überzeugung, ihre Ideen. Wofür opfern sie all dies? Für ihr Volk, ihre Familie, für ihre Ideen, Gedanken, für ihre eigene Persönlichkeit, für andere Menschen, für Gott. Das heißt: für eine Liebe, ihre größte Liebe, die alle anderen Arten ihrer Lieben übertrifft.

Don Paolo Renner moderiert das Gespräch zum Thema  „Die Schönheit des guten Menschen“ . Die Veranstaltung der Philosophisch-Theologischen Fakultät findet in Zusammenarbeit mit der Cusanus Akademie statt.

Termin: Dienstag, 12. März um 20.00 Uhr  in der Aula Magna am Seminarplatz 4, Brixen.

 

 

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