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„Wir brauchen Ökowende“

Die Grünen fordern, dass in der Südtiroler Landwirtschaftspolitik endlich ein Umdenken stattfindet: „Wir müssen bis zum Jahr 2030 schrittweise aus der Pestizid-Wirtschaft aussteigen.“

„Zorn und Ärger sind keine guten Ratgeber! Anstatt den Überbringer schlechter Nachrichten wie das Umweltinstitut München in Misskredit zu bringen, sollte die Südtiroler Landwirtschaftspolitik endlich die negativen Auswirkungen von chemisch-synthetischen Pestiziden auf Umwelt und Gesundheit der Menschen ernst nehmen“, fordern die Grünen in Südtirol.

In einer Aussendung schreibt die Landtagsfraktion:

„Seit Jahren zeigen Messdaten, dass chemisch-synthetische Pestizide weit über die eigentlichen Zielgrundstücke hinaus auffindbar sind. So wurden südtirolweit auf Kinderspielplätzen, auf Bioflächen oder in Wohngebieten Pestizid-Cocktails gemessen, die dort nichts verloren haben.

Das Bienensterben, der gravierende Rückgang von Schmetterlingen und Hummeln sind in Südtirol eindeutige Hinweise für einen ökologischen Konflikt, der zwischen der industriellen Landwirtschaft, Tourismus und Wohnen zu eskalieren droht.

Daher ist Südtirol gut beraten, sich mit voller Kraft auf die Ökowende 2030 zu konzentrieren und alle Maßnahmen zu treffen, den exzessiven Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden einzuschränken und schrittweise bis zum Jahr 2030 aus der Pestizid-Wirtschaft auszusteigen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • einereiner

    Liebe GRÜFRIS, die Bauern produzieren genau das, was der Konsument kauft. Wenn die Konsumenten nur noch Bio kaufen, dann produzieren die Bauern nur noch Bio. Aber 40% reden von Bio, aber nur 4% in Italien kaufen auch Bio.
    Also geht den Konsumenten auf die Eier und nicht den Bauern.

    • gestiefelterkater

      „die Bauern produzieren genau das, was der Konsument kauft“
      Lieber einereiner, die Bauern wählen und produzieren genau das, wo sie am meisten Vorteile haben und am meisten Beiträge einstecken können, der Rest geht der Mehrzahl der Bauern am Allerwertesten vorbei. Alles andere sind scheinheilige Sonntagsreden.

      • einereiner

        @gestiefelter kater
        du hast keine Ahnung….die Subventionen machen nur ein paar Prozent aus. Und die anderen 95% ??
        Die kommen vom Produkt, vom Apfel, dem Wein oder der Milch.
        Für Heumilch werden 2cent extra gezahlt……lächerlich
        für Biomilch 10cent……bei 30 würden alle auf Bio umsteigen
        Also lieber Kater….kauf Biomilch.

      • schnauzer

        Nein @ gestieflterkater, wenn niemand gespritzte Äpfel kauft und nur Bio ist kein oder nur mehr ein kleiner Markt für „konventionell“…..der Bauer wird sich der Nachfrage anpassen (wollen oder müssen).Aber solang der Konsument größtenteils „billig“ will wird es größtenteils konventionell geben.
        BEIM KONSUMENTEN FÄNGT ES AN denn erst wenn dementsprechende Nachfrage da ist wird sich der Rest danach richten.

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