Du befindest dich hier: Home » News » Dorfmann fordert Sonderregeln

Dorfmann fordert Sonderregeln

Hebrert Dorfmann

EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann fordert Sonderregeln zum Verbot von ausländischen Auto-Kennzeichen in Italien.

Seit Jänner dieses Jahres gilt das Salvini-Sicherheitsdekret. Dieses enthält ein Verbot für Inländer, ein Fahrzeug mit einem ausländischen Kennzeichen zu lenken. Südtirol als Grenzregion trifft dieses Gesetz besonders: Mehrere Personen, darunter Studenten und Angestellte, die im Ausland einen Wohnsitz haben, haben die Folgen dieses Dekrets bereits zu spüren bekommen.

Der Südtiroler Europaabgeordnete Herbert Dorfmann hat während dem Besuch von Giuseppe Conte im Europäischen Parlament den italienischen Ministerpräsidenten auf diesen Passus des Dekrets angesprochen und auf die Probleme hingewiesen: „Ich finde grundsätzlich richtig, die missbräuchliche Verwendung von ausländischen Kennzeichen einzuschränken. Jedoch braucht es unbedingt Sonderegeln für Studenten, Grenzpendler bzw. Personen, die im Ausland arbeiten. Es kann nicht sein, dass einem Studenten, der sich in Österreich ein Auto kauft und dieses dort immatrikuliert und am Wochenende nach Hause fahren möchte, auf dem Brenner das Auto beschlagnahmt wird und eine Strafe von mehreren Hundert Euro aufgebrummt wird. Dieser Artikel des Dekrets schränkt meines Erachtens den freien Personenverkehr ein, ich habe deshalb auch eine schriftliche Anfrage an die Europäische Kommission gestellt.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (32)

Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen

  • robby

    werter silverdarkline, deine Sorgen sind unbegründet. Die „Bonzen“ wie du sie bezeichnest lassen doch ihre Autos nicht im Ausland immatrikulieren. Wenn, dann leasen oder mieten sie ihre PKW’s in Deutschland. Oder sie lassen sie auf ihre Firmenfiliale im Ausland zu. Übrigens belaufen sich die Kosten für Steuer und Versicherung in D auf ungefähr 1/3, Vollkasko inbegriffen.
    Das Sicherheitsdekret hat die kleinen Würstchen im Visier, die sich die horrenden Kosten in Italien für Versicherung,Autosteuer und Superbollo nicht mehr leisten können. Und die superschlauen Sinti und Roma mit ihren unversicherten und unversteuerten großkalibrigen PKW’s unbekannter Herkunft.
    So falsch ist das Dekret gar nicht aber kein Mensch wird behaupten dass man in A oder in D oder CH ein Auto nicht versichern und versteuern kann und trotzdem damit fahren. In Rumänien und Bulgarien jedoch schon.

  • andreas

    @robby
    Dass die Kosten in D bei einem normalen Wagen für Versicherung und Steuer nur ein Drittel sind, stimmt schon mal nicht. Steuer ja, Versicherung gewiss nicht.
    Es wird hauptsächlich gemacht, da man in Italien schon seid Jahren nur mehr einen Teil der Fahrzeugkosten abschreiben kann, die Miete eines Autos aber komplett.

  • ostern

    Ja Studenten…………müssen wohl Söhne oder Töchter von reichen
    Südtiroler „Bonzn“ sein! Wieviel Studenten können sich während ihres
    Studiums ein Auto leisten? Herr Dorfmann, heben Sie ihren Allerwertesten für
    wichtigere Dinge auf. Warum soll Südtirol wieder eine Ausnahme sein?
    Dai, dai……….

  • giftzwerg

    Man hat mir ob meiner Muttersprache schon mal die dringende Empfehlung gegeben, die Grenzen zu D oder A zu passieren, gelinde gesagt. Na gut, ich hab mal klein angefangen und mir in D einen SUV gemietet und meine Steuergelder rausgeschickt… Geht doch, und verschafft einem noch das gute Gefühl, Neider zu erregen und bei denen für eine gesunde Gesichtsfarbe zu sorgen

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2022 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl Impressum | Privacy Policy | Netiquette & Nutzerbedingungen | AGB | Privacy-Einstellungen

Nach oben scrollen