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Gapp beim LH

LH Kompatscher und Wolfram Gapp

„Ein Mensch allein kann nicht viel bewirken, aber eine Gemeinschaft kann Großes leisten“, bedankte sich LH Kompatscher bei Feuerwehrkommandanten Gapp.

Der Präsident des Landesverbandes der Freiweilligen Feuerwehren Südtirols, Wolfram Gapp, hat am Donnerstag Landeshauptmann Arno Kompatschereinen Besuch abgestattet.

Der Landeshauptmann nahm Gapps Bericht über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren nach den Unwettern Ende Oktober entgegen. „Ein Mensch allein kann nicht viel bewirken, aber eine Gemeinschaft kann Großes leisten“, sagte der Landeshauptmann. Die Aufräumarbeiten der Freiwilligen Feuerwehren nach dem Unwetter seinen ein Beweis dafür gewesen, wie Teamarbeit maßgeblich sei, um die tagtäglichen Herausforderungen zu meistern.

Die Freiwilligen Feuerwehren Südtirols können auf eine Geschichte von über 100 Jahren zurückblicken. Aktuell 306 Einheiten zählen über 13.000 aktive Mitglieder, hinzu kommen die Ehrenmitglieder und 1300 Jugendliche, also insgesamt rund 18.000 Personen insgesamt.

Solidarität auf 360 Grad

Gapp berichtete auch über den sich gut entwickelnden Generationenwechsel: „Wir haben sehr viele junge Leute, die bei uns eintreten, weil schon ein anderes Familienmitglied dabei ist, dessen Rückmeldungen sie ansprechen. Besonders erfreulich und vielleicht für einige überraschend ist außerdem die Tatsache, dass viele jungen Frauen in unseren Vereinen eine tragende Rolle innehaben“, sagte Gapp, der selbst seit 1984 bei der Freiwilligen Feuerwehr ist.

Der Landeshauptmann nahm das Treffen zum Anlass, um seine Wertschätzung den Freiwilligen Feuerwehren auszudrücken. Er bedankte sich bei den Feuerwehrleuten für den Dienst, den diese für die Gesellschaft leisten – für ihren lobenswerten Teamgeist und die Professionalität, mit denen sie jeden Einsatz im Lande tätigen. „Diese Kompetenzen gewinnen noch mehr an Wert, wenn man bedenkt, dass sie auch in anderen Regionen Italiens infolge von Katastrophen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise haben die Freiwilligen Feuerwehrleute Südtirols immer wieder eine große Solidarität mit Menschen in Not an den Tag gelegt“, sagte der Landeshauptmann.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • thefirestarter

    Das grösste Problem der Feuerwehren ist vielleicht nicht so sehr der Mangel an Mitglieder sondern eher die Bereitschft/Möglichkeit in den Einsatz zu gehen.
    Will sagen viele Feuerwehrleute arbeiten nicht im eigenen Dorf, sind also unter Tags nicht da wenn’s brennt, das geht dann soweit das gewisse Fueerwehren unter tags gar nicht alarmiert werden können.
    Auch wird es immer schwieriger von der Arbeitsstelle zu fehlen. Erst recht wenn ein Einsatz länger dauert.

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