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Abgeblasener Gipfel

Die Krisensitzung zwischen den Unterlandler SVP-Bürgermeistern und dem LH ist abgesagt: Arno Kompatscher hat den Flughafen-Gegnern signalisiert, dass eine Verlängerung der Piste nicht zwingend notwendig sei.

von Matthias Kofler

Das für gestern Mittag angesetzte Treffen zwischen dem Unterlandler Bezirksobmann Oswald Schiefer, dem Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi, den SVP-Bürgermeistern aus dem Unterland, dem Landeshauptmann und dem Parteiobmann ist kurzfristig abgesagt worden. Ein neuer Termin steht nicht fest. Aus Parteikreisen ist zu vernehmen, dass eine Aussprache keine Dringlichkeit mehr habe. Arno Kompatscher habe den Flughafen-Gegnern nämlich signalisiert, dass eine Verlängerung der Landebahn nicht zwingend notwendig sei.

Im Interview mit der Wochenzeitschrift „FF“ erklärte der LH am Donnerstag: „Man kann den Bauleitplan ändern. Dann glaube ich nicht, dass die ENAC einfach hergehen und sagen kann, das geht nicht. Das kann alles das Land und der Landtag entscheiden. Wenn der Bauleitplan abgeändert würde, wäre es nach meiner Ansicht nicht mehr möglich, die Verlängerung zu machen.“

Wie die Tageszeitung am Dienstag berichtete, haben die Flughafen-Gegner aus dem Unterland auf ein Treffen mit Achammer und Kompatscher gedrängt, nachdem die Diskussion über die Verlängerung der Landebahn wieder aufgeflammt war. Der LH hatte vergangene Woche erklärt, dass sich der Käufer des Airports dazu verpflichten müsse, die Auflagen der ENAC zu erfüllen. Dazu gehöre, den Flughafen-Masterplan von 2011 und die darin vorgesehenen Investitionen umzusetzen. Als eine der Auflagen nannte Kompatscher die Verlängerung der Landepiste von 1.294 auf 1.432 Meter.

Diese Nachricht schlug im Unterland ein wie eine Bombe: „Die Leute steigen auf die Barrikaden“, beschrieb ein Bürgermeister gegenüber der Tageszeitung die Stimmungslage in seinem Dorf. Schiefer, Seppi und Co. kauften der Landesregierung die Aussage, wonach die ENAC auf einer Verlängerung der Piste beharre, nicht ab. Sie sagten, der LH habe ihnen nach dem Referendum persönlich zugesichert, dass eine Verlängerung der Landebahn vom Tisch sei. Zudem sei der Masterplan 2011 zwischen Land und ENAC ausgehandelt worden – und nicht mit potentiellen privaten Käufern. Das Land habe die Möglichkeit, aus dem Masterplan wieder auszusteigen bzw. neue Auflagen festzulegen.

Dieser Meinung scheint (nun) auch der LH zu sein, wie man aus dem FF-Interview entnehmen kann. Die Flughafen-Gegner wollen aber auf Nummer sicher gehen. Von ihrem ursprünglichen Vorhaben, eine Pistenverlängerung per Parteileitungs-Beschluss zu unterbinden, haben sie mittlerweile Abstand genommen. Zu groß wäre das Risiko, in der Parteileitung, wo die Befürworter in der Überzahl sind, unterzugehen. Stattdessen soll der Antrag in einem „repräsentativen Gremium“ behandelt werden, nämlich im Südtiroler Landtag. Der LH versicherte den Bürgermeistern, dass er alles daran setzen werde, einen demokratischen Beschluss umzusetzen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (57)

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  • leser

    Unere lebenden loppn im lande nehmen jedes märchen von unaeren volksnahen volksvertretern auf

    • tiroler

      So ein Theater machen wegen wegen läppischen 138 Meter Asfalt. Lachhaft. Als ob es keine anderen Probleme gäbe in Südtirol. Geht mal nachts alleine durch Bozen, dann werden Flughafengegner und Befürworter sehen, wohin die Reise geht.
      .

      • kurt

        @tiroler
        Stimmt,aber das Problem Flugplatz zeigt die Unfähigkeit dieses Mannes an der Spitze der Landesregierung ,das soll ein Landeshauptmann sein einmal so dann wieder ganz das Gegenteil ,was will er den, das Volk verarschen das ihn gerade erst gewählt hat.
        Glaubwürdigkeit ist jedenfalls anders .

      • besserwisser

        dann können wir das gerne vor des tirolers haustüre machen wenn es e h nur 136meter sind. und der tiroler liebt den asfalt ja offenbar mehr als eine intakte natur.

        • ostern

          @besserwisser
          der tiroler wohnt bestimmt nicht in der Nähe des Flughafens,
          sonst würde er einer anderer Meinung sein.
          Die Unterlandler sind auch vielfach NICHT für eine Verlängerung
          der Alemagna Autobahn, obwohl sie weit davon enfernt sind.

      • george

        Am lappenhaften Benehmen können sie sich selber ein Beispiel nehmen.

        • leser

          Jergile
          Das sind wahrhaft nicht due probkeme in unserem land
          Dass der flughaft als millionengrab dasteht und nun an ein oder zwei systemsoldaten verschenkt wurd, das stört niemanden
          Und komischerweise sind due nutznieser immer due gleichen

          • george

            Lernen Sie Respekt zu ùben vor anderen. Ich bin noch lange nicht das ‚Jergele‘ fùr Sie ‚leser‘, auch nicht wenn Sie humorig wirken wollten.

          • wisoiundnetderfranz

            Net aufregn Jergile, der „leser“ hot sich lei vertippt, passiert ihm dauernd 😀

        • leser

          Jergile
          Sage ich bewusst damit du verstehst, dass ich dich wenig ernst nehme, wenn jemand unsere svp noch hochhält indem sie sich traut mit der lega in koalliton zu gehen(indirekt auch nochmit m5s, denn das ist due koalitionspartei in rom), dann kann man auch so reden
          Stell dir mal vor, eine regierung in rom die allein ende 2019 anleihen (das sind staatsschulden)fällig werden und zwar in höhe von 240 milliarden, dazu kommt noch die neuverschuldung 2019 von mindestens 40 milliarden. Das die wahlvetsprechen kosten werden
          Stell dir nich vor, dazu kommt noch due kalkulation mit einem wirtschaftswachstum von 2,6% mindestens, wobei die allerbesten prognosen bei 0,6 viranschkagt werden. Von den bankschulden, due staatsanleihen von mind. 600 milliarden in ihren buchern stehen haben reden wir gar nicht
          Mein liebes jergile, wenn da due svp nich schneud hat so einen koalitionspartner das kleiner ubel zu nennen. Dann darf ich dich stellvertretend als wähler dieser partei einen esl nennen
          Denn immerhin sind 100 – 43,5=56,5% nicht dueser meinung
          Der wählerauftrag geht nucht diese richtung

  • erich

    Das ist ein emotionaler Wettkampf der Unzufriedenen, egal ob es um Flughafen oder andere Dinge geht. Geht hinaus nach Innsbruck / Kranebitten, kein Mensch protestiert gegen den Flughafen, alle sind froh, dass sie ihn haben.

    • besserwisser

      ja das geht mir gut. dann kann ich gerne schnell nach ibk fahren damit sie noch besser arbeiten und wir noch mehr ruhe vor dem fluglärm haben. wir in der europaregion sollten uns doch zuammenarbeiten und uns nicht zuviel konkurrenz machen oder? ibk und verona sind doch so nah?
      ausserdem: das ioc wird uns ja bald belehren dass antholz zu mailand gehört, dann können wir auch linate und malpensa als regionalflughäfen betrachten ….

    • george

      ‚erich‘, es stimmt überhaupt nicht, dass alle froh sind, dass sie ihn haben. Immer diese Pauschalisierungen und das Underdrücken der Meinungen der einfachen Menschen, daran kann man eure Einstellung messen. Vielfalt und Diversität der Menschen und Solidarität für eine lebenwertes Umfeld sind euch fremd als reine Egomanen.

      • george

        Korrigiere Fassung: ‚erich‘, es stimmt überhaupt nicht, dass alle froh sind ihn zu haben. Immer diese Pauschalisierungen und das Unterdrücken von Meinungen einfacher Menschen, daran kann man eure Einstellung messen. Vielfalt und Diversität der Menschen und Solidarität für ein lebenwertes Umfeld sind euch fremd als reine Egomanen.

    • kurt

      @erich
      Der Vergleich hinkt !!.

  • andreas

    Die Herren aus dem Weinbergweg fahren beim Flughafen eine Kampagne gegen den LH, da Achammer offensichtlich etwas handzahmer ist.
    Ein aufrechter Tiroler hat da natürlich mitzumachen, da ihm ja das eigenständige Denken in den letzten Jahrzehnten abdressiert wurde.
    Sachliche Argumente sind in Zeiten eines Trump und Salvinis nicht mehr notwendig, es reicht gegen etwas zu wettern, unabhängig vom Inhalt, und schon freuen sich die Abdressierten und klatschen begeistert Beifall.

    • kurt

      @andreas
      Du scheinst dir ja einzubilden das Gute und das Schlechte Wetter machen zu können bei deinen Inhalten gibt es allerdings nichts zu klatschen da ja bei deinem eigenständigen Denken nichts herauskommen kann weder ein aufrechter Tiroler noch sonstwas!!.

    • kurt

      @andreas
      Und noch etwas,solange bei dir sachliche Argumente nur pro deinem angehimmelten LH. sind wirst du nicht glaubwürdiger.Du brauchst dringend mehr Horizont und Flexibilität weil es anderes außer dem LH und der SVP auch noch gibt !!.

      • hubi

        @andreas
        leider ist es so, dass es bei der jetzt angeheizten Diskussion um 138 m Landbahnverlängerung geht.
        Kompatscher hat nie gesagt dass er gegen den Flughafen ist und dass er es als wirtschaftlich notwendig sieht den Flughafen weiterzuführen.
        Mir ist der Kompatscher in der Sache sympatischer, da er versucht das durchzuziehen, was er angekündigt hat und nicht wie ein so ein Fähnchen hin und her flattert.
        Wenn den Südtirolern der Flughafen passt, dann brauchen die Ihn nicht zu nutzen, so einfach ist das. Wenn der Flughafen von einem privaten geführt wird und das Land dem nicht fördern darf, dann wird sich das Problem schon lösen.
        …. Interesant wäre zu wissen, wer den Flughafen bis jetzt genutzt hat, vielleicht sogar ein paar Leute die gewaltig dagegen lärmen.
        Da ist mir der Kompatscher doch noch sympatischer.

    • leser

      Anderle
      Der weinbergweg wird siesesgeschenk bekommen

  • wisoiundnetderfranz

    Zitat: „Das kann alles das Land und der Landtag entscheiden. Wenn der Bauleitplan abgeändert würde, wäre es nach meiner Ansicht nicht mehr möglich, die Verlängerung zu machen.“

    Dann wollen wir mal sehen, wie lange die von der Gemeinde Leifers beantragte Abänderung des Bauleitplanes dauert…
    Wieviele Gutachten es für eine Streichung einer Zone und die Errichtung eines Biotops braucht…

  • goggile

    Polli. Wahler sind polli. Zuerst waehlen immer die gleicen und damnn beschwerden

  • tiroler

    Komisch die Leute. Es war ja alles klar wie das Proceder beim Flughafen ist. Die(gesamte) SVP hat die Regeln vorgegeben, vor dem Referendum. Hätte man für Kompatschers Plan gestimmt, dann könnte weiterhin ds Land bestimmen. So eben leider nicht mehr. Im Nachhinein jammern hilft nix. Die fanatischen Gegner waren nicht besonders schlau und haben gehetzt, ich erinnere mich an eine Eppaner Bauern, der bei der Bürgerversammlung im Walterhaus mit Kompatscher laut gestritten hat. Egal. So oder anders, das Miniproblem Flughafen wird die Welt der Südtiroler nicht ändern.

  • george

    Komischer ‚tiroler‘, der die Leute „komisch“ nennt, als ob er nicht auch dazu gehörte. Komisch ist er, der ‚tiroler‘, nicht die Leute, die gegen einen solchen Flughafen sind. Aber so gescheit, wie er sich gibt, ist er anscheinend nun doch nicht, als dass er das merken würde, wie komisch er ist.

    • tiroler

      die Leute sind gegen den Flughafen, aber für Ferien benützen sie ebenfalls den Flieger. Halt anderswo. Alle wollen alles haben, nur bitte nicht bei mir zu Hause. Scheinheiliger gehts doch nimmer. Wohlgemerkt, ich bin werder ein Bekämpfer des Flughafens, noch ein Befürworter. Mich ärgert die scheinheilige Debatte darüber

  • silverdarkline

    Also, wer hier gegen den Landeshauptmann wettert hat überhaupt nichts kapiert und sollte sich den Artikel in der aktuellen FF mal durchlesen. Dass eine Schmutzkampagne gegen den Landeshauptmann vom Südtiroler Medienmonopol gestartet wurde, scheinen die meisten hier einfach nicht zu verstehen. Aber genau das ist es ja, worauf spekuliert wird. Gegen Trump, Putin und Salvini wettern, aber die Fake-News, die gezielt in der eigenen Heimat platziert werden, nicht durchschauen. Schon lustig.
    Ein guter Rat an den LH, ich würde dem vorlauten und von gewissen Kreisen bevorzugten Grünschnabel die Sanität übertragen und in 5 Jahren könnte er sich von der Politik verabschieden. Wir wären ihn los und das Medienimperium müsste sich ein anderes Schoßhündchen suchen.

    • kurt

      @silverdarkline
      Aber das der LH selber gescheitert ist bei der Sanität siehe Ablöse Schael das wollen wir schön vertuschen oder??.

      • silverdarkline

        Vertuschen?? Wenn Sie schon so gut darüber Bescheid wissen, dann wurde doch nichts vertuscht, oder? Zur Info, der LH hatte die Sanität nicht über, das war jemand anderes. Er ist eingeschritten, als er gemerkt hat, dass alles Stricke reißen. Vielleicht zu spät, das mag ja sein, aber ihm ein Scheitern in der Sanität zu unterstellen ist schon ein starkes Stück.

      • silverdarkline

        Die Gehirnwäsche hat wohl schon funktioniert, richtig? Das passiert wenn man sich nur auf ein Medium verlässt und alles glaubt, was da so drin steht…Gefährliche Leute sitzen an gewissen Hebeln, so was nennt man auch „Wolf im Schafspelz“.

        • wisoiundnetderfranz

          Hoho, und wenn es „nur“ in der FF steht, ist es plötzlich glaubhaft?
          Die bekommen ja nicht mal ein anständiges Fernsehprogramm hin, obwohl es ihr ureigenstes Aufgabengebiet ist/war und im Namen der Zeitschrift steht…

          • silverdarkline

            Es steht nicht nur in der FF, es gibt auch andere, zum Glück etwas unabhängigere Medien in unserem Land. Sind nicht jedem bekannt, was auch gut ist. Augen auf, vielleicht ein bisschen online recherchieren, dann bekommt man auch objektivere Informationen. Dies nur ein kleiner Tipp, jeder kann das glauben, lesen, schauen was er will. Bleibt jedem selbst überlassen.

          • wisoiundnetderfranz

            Den Job könntest ja du übernehmen…
            Du kannst ja hier jeden zurechtweisen und wir glauben dir dann alle!

          • leser

            Für wen gkaubst du steht der SAXL bui als geschäftsführer in der ff ?

  • pantone

    Man hat die Flugzeuge der Fluglinie, die 2014 ihren Liniendienst ab Bozen eingestellt hat, kaum gehört. Die Charterflüge im Sommer hört auch kaum niemand, schon gar nicht die Kurtatscher, ist ja lächerlich das Gejammere.
    Mit den paar Metern an Piste mehr würde der Flugverkehr ja nur minimal steigen. Die größeren Flieger, die starten könnten, wären ja nicht mal die kleinen Airbusse.
    Die einzigen, die Grund haben, sich Sorgen zu machen sind die Flugplatzanrainer.
    Die Politik muß Farbe bekennen. Wenn es den Flugplatz braucht, so muß es Unternehmern möglich sein ihn zu betreiben. Der Volksbefragung gemäß, die nur beratenden Charakter hatte, soll kein öffentliches Geld mehr fließen.
    Und damit basta. Leider hat der LH 2016 mit der Volksbefragung ein noch größeres Problem provoziert. Da frage ich mich echt, was er sich dabei gedacht hat.
    Wäre die Piste damals einfach verlängert worden, wäre das Thema erledigt. Jetzt geht das Theater weiter.
    Ist der Flugplatz volkswirtschaftlich nützlich, so soll eine neue Führungsgesellschaft ihn unter wirtschaftlich vernünftigen Voraussetzungen führen können, wenn nicht, dann frage ich mich, was da passieren soll.
    Das gesamte Gelände gehört dem Staat und der wird den Flugplatz weiter behalten wollen. Jemand wird ihn weiter führen müssen. Dann werden Steuergelder weiter fließen müssen.

    • drago

      Wenn es den Flughafen braucht: anscheinend brauchen ihn nur sehr wenige und die wollen nicht für die Kosten aufkommen.
      LH hat größeres Problem provoziert: das Versprechen hat er gemacht, um gewählt zu werden. Dass es für ihn einmal zu einem Problem werden würde, hat er nicht bedacht.
      Jemand wird ihn weiter führen müssen: eben nicht. Findet sich niemand, schließt der Staat den Flughafen ganz einfach. Der Staat braucht ihn nicht (nicht einmal für das Militär, die fliegen dann einfach von Verona aus) und gibt sicher keine Steuergelder dafür aus.

      • pantone

        Alles kann passieren: z.B. ein Meteorit kann irgendwo in Südtirol einschlagen, ohne dass man heute im entferntesten daran denken würde.
        So ähnlich ist es vermutlich mit der Annahme, dass der Staat den Flugplatz auflassen würde und wenn schon das Militär von Verona aus fliegen lassen würde.

        Und ob ihn nur wenige brauchen würden lassen wir einmal dahingestellt sein. Und es gibt auch Unternehmer, die sich überlegen, ihn zu betreiben.

        Die Volksbefragung hat ja ergeben, dass die „öffentliche Hand“ kein Geld mehr dafür aufwenden soll. Der gewünschte Verkaufspreis schein mir allerdings unrealistisch.

        • wisoiundnetderfranz

          Du wirst lachen, aber ich mache mir jeden Tag Sorgen wegen eines möglichen Meteoriteinschlags irgendwo in Südtirol und gehe nur mehr mit Helm bewaffnet aus dem Haus!

        • drago

          Nachdem der Staat in ganz Italien anscheinend derartige Flughäfen, sofern sie nicht von den Regionen übernommen und finanziert werden auflässt und auch das Militär nicht in Geld schwimmt und überall Strukturen auflässt, ist die Annahme, dass der Bozner Flughafen ebenso aufgelassen wird, nicht so unwahrscheinlich. Jedenfalls wahrscheinlicher, als der Meteoriteneinschlag.
          Die Privaten sind anscheinend auch nur interessiert, wenn sie die Struktur zum Nulltarif bekommen und die Freizeitflieger haben auch kaum das Geld, um ihn zu betreiben.
          Lassen wir uns überraschen. 🙂

          • andreas

            Hast du eine Ahnung wie viel Geld die Hobbypiloten haben. 🙂
            Gostner hat einen Hangar mit ein paar Flieger dort und das Militär ein paar Hubschrauber.
            Die Wahrscheinlichtkeit, dass dich beim Sche…en der Blitz trifft ist höher, als dass der Flughafen aufgelassen wird.

      • leser

        Drago
        So ist es
        Man hat hier ganz einfach geld in fremde taschen geschoben ,rechtlicge probleme gelost, due ein privater nue losen könnte. Ja und jetzt schenkt man dieses objekt jemanden
        Das ist so wenn man jemanden due bahn mit den gekeisen schenkt
        Ah jetzt hab ich mich versprochen
        In sudtirol hat man das schon gemacht, etwa due sad mit steuergelder aufgebaut, strukturen und busse laufend gekauft und ausgebaut und dann einem privaten praktusch geschenjt, oder thermenhotel mit steuergeld gebaut, mit einer volumenaufstickung bedacgt und dann um ein drittek der kosten verschenkt, oder brennercom struktur, konzessionen, infrastruktur mit steuergeld aufgebaut und wieder verschenkt
        Immer mit landessegen, so etwas geht nur wenn eine regierung durch die mehrheutsopartei gefuhrt wird
        Wenn man diese schäden vergleicht, dann sind due 5 millionen parteischulden ein clax

  • rota

    Als Charter Flughafen reicht er allemal aus, Liniendienst wird ohne Bezuschussung nicht rentabel. Auch der öffentliche Personentransport wir mit über 70% öffentlich finanziert und das glauben einige Schlaumeier auch für den Flugbetrieb fordern zu dürfen. Trotzdem wird der einfache Bürger nach Rom und München die billigere Variante Zug / Fernbus wählen.

    Also mit Auflagen – durch Bankgarantien gesichert- soll der Flughafen schnellstens verscherbelt werden damit das Fass wieder einen Boden bekommt.

  • tiroler

    Kindische Debatte. Ob 1300 oder 1400m long isch secco wurscht. Lächerlich

    • yannis

      Frage mich ob diese erbärmlichen 100 Meter dös Flugplatzl für irgendeine Airline interessanter machen.

      • kurt

        @yannis
        Sicher nicht ,aber da sind die Interessen gewisser Lobbys dahinter die den maßgebenden Politiker das Leben schwer machen .

      • drago

        Kaum. Das Argument für die Verlängerung war ja immer, dass dann größere Flugzeuge mit mehr Platz Bozen anfliegen können. Aber was die Linienflüge angeht, war das niemals von Interesse. Schon die kleinen Flieger konnten selten voll gemacht werden und für andere Destinationen als Rom war das Interesse sowieso kaum vorhanden, da nie interessante Slots zu kriegen waren. Als noch der Linienflug nach Frankfurt angeboten wurde, hat ihn kaum jemand genutzt, da a) bei Überseeflügen der Flieger aus Bozen erst ankam, als der Flug schon weg war bzw. schon abgeflogen war, wenn der Überseeflieger ankam. Darüberhinaus musste der Flug getrennt gezahlt werden, während die Zubringerflüge von Venedig, Mailand oder München inbegriffen waren. Die Linienflüge nach Wien wurden ebenfalls mangels Interesse eingestellt.
        Also bleiben nur Charterflüge in der Hochsaison (Sommer für Einheimische, Winter für ein paar Gäste aus dem Norden) und wenn man sich noch erinnert, wie oft der Flug aus Rom nach Verona oder Innsbruck wetterbedingt umgeleitet werden musste, dann dürften die Charterflüge in der Übergangssaison auch nicht gerade der Renner sein.

        • yannis

          Damit hast Du es einleuchtend beschrieben, dass die Fliegrlein aus BZO nicht mal als Zubringer zu den Drehkreuzen wie FRA taugten, geschweige denn zu anderen Internationalen Airport’s.

          • kurt

            @yannis
            Das wichtigste war ja das man so Standesgemäß wie möglich nach Rom reisen konnte …….gratis natürlich !!!!!.
            Bis einen schönen Tages jemand aufgewacht ist vom Dornröschenschlaf und dem Spuk ein Ende hat machen wollen, daraus ist allerdings ein Fettnäpfchen geworden und jetzt ist eine heiße Kartoffel daraus geworden.

          • tff

            Der Claqueur Yannis und der Nichtwisser drago ergeben das pefekte Bild von Ploderern die keine Ahnung vom Flugbetrieb
            damals mit der Tyrolean und Air Alps haben. Die Tyrolean
            Flüge waren sehr gut gebucht da Frankfurt der ideale Hub war.
            Dann hat die Tyrolean aber beim damaligen LH um einen Beitrag angeklopft, und der hat entrüstet abgelehnt. Das machen wir selber mit der Air Alps. Tyrolean stellte die Flüge ein.um sich nicht Konkurrenz mit Innsbruck zu machen.Air alps hat nie Slots in Frankfurt bekommen da die Lufthansa ihre
            FRA-INN Linie schützen wollte. Die Flüge nach Rom, jeden Tag
            200 Plätze,waren interessant, leider auf Grund der zu kurzen
            Landebahn nur mit unrentablen Maschinen zu betreiben.
            Zum lachen ist noch der Käse von drago, der von „ein paar Gäste aus dem Norden“ plodert. Wahrscheinlich ist der gute Mann noch nie in Kranebitten gewesen , wo auf dem
            Parklot auch oft ein halbes Dutzend große 200 Plätze Maschinen stehen. Heilige Einfalt.

  • ahaa

    Strategischer Standpunkt und andere haben nicht viel zu melden.Wer dafùr ist naja.

  • sepp

    du der fughafen isch sowieso lei für die Weinbergschnecken intressant und do guete herr will ihn jo mitn Geld vom hds übernehmen und wie bekonnt isch krieg do hds Geld vom land der gute herr soll den flughafen vom sein Geld übernehmen isch jo eh lei für seine reisebüros

  • sepp

    und do gute herrr schiefer hot nie giwisst dodür oder do gegen itz das er die Rechnung präsentiert krieg hot isch er do gegen die südtiroler hätten die SVP ba die wahlen mehr abstrafen sollen no wissaten die guten Herrn wos zu tien isch

    • kurt

      @sepp
      Ja wenn man heute liest was die Herrschaften neuerdings so verdienen und Zulagen kassieren dann sieht man dass sie wissen was zu tun ist, nämlich das was sie wollen ,denn nur sie können sich es leisten !!.

  • yannis

    tff 24. November 2018 um 21:18 Uhr

    jetzt fehlt nur noch das Du uns erklärst wie in BZO mit seiner 1400 Meter Runway 200 Plätze Maschinen wie der A320 oder die Boeing 737 mit rund 180 Sitzen starten und landen sollen.
    OK landen könnte man vielleicht, würde aber einen kontrollierten Absturz gleichkommen.
    Anschließend kann „Santini“ gerufen werden weil in die Luft bekommt man diese Maschinen nicht mehr.

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