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„Wichtiger Schritt“

Nach der Südtiroler Landesregierung hat sich auch die Regionalregierung die Voraussetzungen für den Umbau von Pensplan Invest geschaffen.

Ein Jahr ist vergangen, seitdem die Regionalregierung am 15. November 2017 den Umbau der Gesellschafterstruktur der Pensplan Invest SGRangestoßen hat. Diese sieht vor, dass die Region ihre Beteiligung an der Aktiengesellschaft, welche sie über die Pensplan Centrum AG hält, von derzeit 64,44 Prozent schrittweise auf zehn Prozent zurückfährt und die beiden Länder Südtirol und Trentino über verschiedene Transaktionen ihre Beteiligung auf 45 Prozent ausbauen.

Nachdem am Dienstag vergangener Woche die Südtiroler Landesregierung die notwendigen Voraussetzungen für diese Umstrukturierung geschaffen hat, hat sich nun auch die Regionalregierung unter dem Vorsitz von Arno Kompatscher im Hinblick auf die bevorstehende ordentliche und außerordentliche Gesellschafterversammlung am 28. November mit dem Umbau befasst.

Einer der in diesem Zusammenhang gefassten Beschlüsse der Regionalregierung betrifft den Aktienwert. Dieser soll dem neuen Schätzwert von 4,36 Euro je Aktie von Pensplan Invest SGR und damit auch dem kürzlich vom Land Südtirol und einigen privaten Aktionären angewandten Verkaufspreis angepasst werden. Wie bereits in den vergangenen Tagen die Landesregierung hat am Montag auch die Regionalregierung für die Umwandlung von Pensplan Invest SGR AG in eine Inhouse-Gesellschaft der beiden Länder Südtirol und Trentino sowie der Region Trentino-Südtirol mit dem neuen Namen „Pro Euregio Sparverwaltungsgesellschaft“ grünes Licht gegeben und der neuen Gesellschaftssatzung und der Zusammensetzung der entsprechenden Gremien zugestimmt.

„Die gefällten Entscheidungen sind weitere wichtige Schritte auf dem Weg zu einer neuen Sparverwaltungsgesellschaft, die im Besitz der Länder Südtirol und des Trentino sowie der Region Trentino-Südtirol und damit zur Gänze in öffentlichem Besitz sein wird“, betonte nach der Sitzung der Präsident der Region. Er zeigte sich überzeugt, dass sich dieser Umbau positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung im Land und damit auf das BIP und die Beschäftigung auswirken werde.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • gestiefelterkater

    Es müssen wohl irgendwo Löcher gestopft werden, oder man geht mit anderer Leute Geld ins Spielkasino.

    • ahaa

      Oder es werden Top Angestelltenverhàltnisse mit guten Renten geschaffen.Natùrlich von dem Geld was andere einzahlen.Solange immer neue sind und immer mehr eingezahlt wird,funktioniert das.Was erwirtschaftet wird kommt meistens mit dem Krieg aus ,in anderen Làndern.Dort ist Geld zu machen.Aber alles kommt auf einen zurùck.Und jetzt kommen sie.

  • berni

    Ja war da nicht die famose Enel Immobilien Transaktion von bekannten Südtiroler Unternehmern . 90 Mio investiert und zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht noch mit 30 Mio bewertet. War immer schon gespannt wie dieses riesige Loch möglichst unauffällig saniert wird – jetzt wissen wir es . Natürlich mit Steuergeldern und den Pensplan Beiträgen der Arbeitnehmer. So einfach ist das im System Südtirol.

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